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Auf der Insel der Aphrodite

Zypern vom 13. bis 27. Mai 2015



Boot im Hafen von Larnaka Zypern war bei den alten Griechen die Heimat der Aphrodite, die Insel der Götter.
Die schon in der Jungsteinzeit besiedelte Insel wurde geprägt durch viele Völker und Kulturen, besonders den mykenischen Griechen. Aber auch Phönizier, Assyrer, Ägypter, Römer, Franken, Venezianer, Osmanen und Briten hinterließen ihre Spuren. Sie bietet prähistorische Ausgrabungen, klassische griechische Tempel, römische Theater und Villen, frühchristliche Basiliken, byzantinische Kirchen und Klöster, Kreuzfahrer-Kastelle, gotische Kathedralen, venezianische Festungen und muslimische Moscheen, daneben aber auch faszinierende Landschaften und traumhafte Strände.
Die Geschichte der Insel war nicht immer friedlich und durch Werners Vater, der 1967 und 1969 bei den Uno-Friedenstruppen auf Zypern (UNFICYP) stationiert war, haben wir auch einen entfernten Bezug dazu, was unser Interesse an Zypern zusätzlich weckte.

Wie immer möchten wir das Land auf eigene Faust erkunden, dabei aber nicht auf die Erholung verzichten. Daher schauen wir im Vorfeld erst einmal, was wir anschauen wollen und wie man das verbinden könnte. Entscheiden uns dann dafür, mit einem Mietwagen von fünf Stationen aus die jeweilige Umgebung abzugrasen.

Dann buchen wir den Flug München - Larnaka - München bei der griechischen Fluggesellschaft Aegean Airlines und ein Mietauto bei EuropCar.
Da uns bei unseren Recherchen aufgefallen ist, dass die Schreibweisen der Orte und Straßen sehr unterschiedlich sind (von Kartenbeschriftungen vollständig griechisch über griechisch in "leserlicher" Schrift bis zu englischen Umschreibungen) stellen wir eine Liste der wichtigsten Punkte zusammen und suchen die exakten Koordinaten. Diese programmieren wir dann schon daheim in unser Navi, damit die Orientierung auch klappt. Daher haben wir auch schon vorab alle Hotels gebucht, so reist es sich dann entspannter.

Die vorhin schon erwähnte Sprachverwirrung hat auch Auswirkungen auf diesen Reisebericht. Die Orts- und Straßennamen sowie Sehenswürdigkeiten sind - je nach zur Verfügung stehender Gedächtnisstütze - mal deutsch, mal englisch oder latinisiertes griechisch. Mittlerweile ist Wikipedia das Maß der Dinge und meistens findet die dort verwendete deutsche Variante auch Eingang in diese Seite. Aber speziell im Nordteil muss es auch etwas türkisch sein ;-).

Ein paar Informationen haben wir vor und während der Reise gesammelt und in der Info-Seite zusammengestellt. Hinter diesem Symbol weitere Informationen kann man Näheres erfahren.

Hier werden nun unsere persönlichen Eindrücke und Erfahrungen von der geteilten Insel erzählt. Natürlich möchten wir wieder mit vielen Fotos Lust auf unser Reiseziel machen und platzieren hinter den kleinen Bildern größere, um noch Zusätzliches zu zeigen - also immer schön auf die Bilder klicken!
Zum Starten hier schon einmal die Reiseroute und die zurückgelegten Kilometer:

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Unsere Reiseroute
1. Tag: München - Larnaka
2. Tag: Larnaka
3. Tag: Kiti - Choirokoitia - Lefkara - Pyrga - Larnaka (128 km)
4. Tag: Salamis - Famagusta - Kap Greco - Larnaka (132 km)
5. Tag: Agios Machaira - Ficardou - Asinou - Nikosia (181 km)
6. Tag: Girne - St. Hilarion - Bellapais - Lefkoşa (Nord-Nikosia)
7. Tag: Nikosia
8. Tag: Troodos - Kakopetria - Limassol (188 km)
9. Tag: Kurion - Limassol (54 km)
10. Tag: Omodos - Kouklia - Petra tou Tomiou - Paphos (140 km)
11. Tag: Paphos - Polis (77 km)
12. bis 14. Tag: Polis (16 km)
15. Tag: Polis - Larnaka Flughafen (172 km) - München und Heimfahrt

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Mi 13.5. Endlich Urlaub!

Vor dem Abflug im trüben München Nach einem gemütlichen Aufräum-Vormittag fahren wir nach dem Mittagessen in Richtung Flughafen München. Unterwegs haben wir viel Verkehr, so lassen wir uns vom Navi auch mal durch die Pampas um einen Stau herumlotsen. Wir haben wieder die Dienste eines Parkplatz-Anbieters gebucht und können unser Auto in einer Tiefgarage etwas außerhalb abstellen. Ein Kleinbus setzt uns dann pünktlich um 16:50 Uhr beim Terminal 2 ab.
Haben schon gestern online eingecheckt, aber der Drop-off-Schalter der Aegean ist der normale Check-In-Schalter, also dauert es doch länger, bis die Koffer aufgegeben sind. Danach längeres Warten am Security-Check, nur um dann an der Duty-Free-Kasse (wir erstehen unseren obligaten Schlummertrunk) wieder eine Schlange vorzufinden.
Auch das Boarding verzögert sich und wir fliegen mit einer knappen halben Stunde Verspätung um 19:15 Uhr ab. Der Flieger ist rappelvoll, aber unser vorbestelltes Meeresfrüchte-Menü klappt erstaunlicherweise perfekt :-).
Die Verspätung holen wir nicht mehr auf und so landen wir nach 3 Stunden und mit einer Stunde Zeitverschiebung kurz vor halb zwölf in Larnaka. Passkontrolle erfolgt zügig, die Koffer lassen dafür etwas auf sich warten. So bekommen wir erst nach Mitternacht bei EuropCar unser Mietauto. Den Opel Zafira müssen wir noch am sehr finsteren Parkplatz suchen und auch das Navi muss sich erst eine Zeitlang orientieren.
Um diese Uhrzeit ist nicht mehr viel los und so findet sich Werner auch mit dem Linksverkehr gut zurecht und mit Satellitenhilfe kommen wir problemlos zu unserem Apartmenthotel weitere Informationen mit eigenem Parkplatz. Bekommen ein geräumiges Zimmer im 5. Stock mit großzügigem Balkon und sind nun um halb zwei Uhr morgens endlich in Zypern angekommen.

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Do 14.5. Spaziergang durch Larnaka

Pierides-Museum in Larnaka Hochzeitsschale aus dem Mittelalter im Pierides-Museum von Larnaka Die Nacht war kurz und nur ungern stehen wir auf. Nach dem Frühstück (griechisch und englisch steht zur Auswahl) marschieren wir um 10 Uhr los um Larnaka weitere Informationen zu erkunden. Das private Pierides-Museum ist nicht weit weg und in einer schönen Villa untergebracht. Die Ausstellungsstücke reichen von der Bronzezeit (Keramikschalen und -krüge) über Glas der Römer bis zu bemalten Tonschalen aus dem Mittelalter. Zudem sind traditionelle Textilien und im Park ganz unvermutet moderne Skulpturen zu sehen.

Nach einer knappen Stunde spazieren wir weiter zu den hübsch restaurierten Lagerhallen, die jetzt als Kultur- und Veranstaltungszentrum Verwendung finden. Leider sind sie nur im Rahmen von Ausstellungen zugänglich, also nicht in nächster Zeit. Aber das Tourismusbüro liegt auch hier in der Gegend und dort versorgen wir uns mit einigen Tipps für den Aufenthalt in Larnaka und zusätzlich auch Karten und Stadtplänen von anderen Regionen Zyperns. Das stellt sich im Laufe des Urlaubs als sehr sinnvoll heraus.

Gehen nun vor zum Yachthafen Boote schauen und mit einem Tüteneis als Verpflegung erst der Strandpromenade entlang und dann durch die verwinkelten Altstadtgassen bis zum Kastell. Das liegt malerisch und trotzig am Meer und ist gut restauriert, aber ebenso wie das darin befindliche archäologische Museum recht übersichtlich. Da wir ein leichtes Schlafdefizit haben, entschließen wir uns zur Rückkehr zum Hotel. Unterwegs werfen wir noch einen kurzen Blick in die angeblich schönste Moschee Larnakas, wir finden aber nichts, was dieses Attribut rechtfertigt.

Venezianischer Löwe an Larnakas Strandpromenade Die orthodoxe St. Lazarus-Kirche aus dem 9. Jahrhundert Im Zimmer halten wir eine geruhsame Siesta und machen uns kurz vor 4 Uhr noch einmal auf zu einer Besichtigung. Ziel ist die orthodoxe St. Lazarus-Kirche aus dem 9. Jahrhundert. Schon von außen schön anzusehen, ist sie innen reich geschmückt und die Ikonostase (die mit Ikonen geschmückte Trennwand zum Altarraum) strahlt in Gold und Silber. Die Sitzplätze sind für Männer und Frauen strikt getrennt und entsprechend beschildert, aber auch am Reichtum der Verzierungen leicht auseinander zu halten. Das angeschlossene Museum zeigt noch mehr Ikonen und andere byzantinische liturgische Gegenstände.

Zum Abschluss des schönen Tages spazieren wir am Meer entlang, an der Festung vorbei in das Handwerkerviertel. In der Touristen-Info haben wir den Tipp bekommen, dass hier Töpfer ihre Werkstätten und Läden hätten. Leider finden wir kein offenes Atelier oder auch nur einen Hinweis auf die Handwerker.

Larnakas Strandpromenade mit Kastell am AbendMacht nichts, dann gehen wir eben zurück ins Zentrum und schauen, ob wir irgenwo ein Abendessen finden. Haben schon am Vormittag ein libanesisches Lokal weitere Informationen ins Auge gefasst, und tatsächlich bekommen wir einen Tisch mit Blick auf Kastell und Meer. Bestellen eine Mezze-Platte für zwei und eine Flasche libanesischen Wein. Bekommen dann nach und nach mindestens 20 Teller mit kalten und warmen Vorspeisen aus verschiedenen mediterranen und arabischen Gemüsen, Dips mit Fladenbrot, Hülsenfrüchten, Hackfleischspießen, Huhn, Rind und noch viel mehr. Kämpfen uns tapfer durch das Angebot, irgendwann müssen wir aber doch kapitulieren. Statt eines Desserts gönnen wir uns daher ein kleines Fläschchen libanesischen Arrak, einen dem Ouzo ähnlichen Anisschnaps, den wir mit reichlich Eiswasser verdünnt genießen.

Der abschließende Spaziergang ist nach dieser Völlerei hoch willkommen und führt uns an der abendlich beleuchteten Lazaruskirche vorbei zurück zum Quartier. Träge lassen wir den schönen Tag auf unserem Balkon ausklingen.

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Fr 15.5. Eine Zeitreise

Die Hala Sultan Teke Moschee an einem Salzsee gelegen Altar im Kirchlein Panagía Angelóktistos Wählen heute beide das englische Frühstück und kurz nach neun holen wir das Auto vom Parkplatz, denn wir wollen das Umland erkunden weitere Informationen. Der Weg führt uns zuerst noch an der vom Morgenlicht ideal beleuchteten Lazaruskirche vorbei und durch vollgeparkte enge Straßen zum Flughafen und damit auch zum Ufer eines großen Salzsees, der (allerdings früher im Jahr) von vielen Zugvögeln bevölkert wird. Da das Naturerlebnis eher bescheiden ausfällt, steuern wir die am Westufer des Sees gelegene Hala Sultan Teke Moschee an. Ist recht hübsch unter Palmen gelegen und obwohl Freitag angeblich nicht zu besichtigen, können wir auch den Gebetsraum betreten.

Weiter geht die Fahrt nach Kiti. Dort ist das Kirchlein Panagía Angelóktistos mit einem Marien-Mosaik aus dem 6. Jhdt. in der Apsis ein Pflichttermin. Auch der restliche Schmuck mit den vergoldeten Ikonen und Kandelabern ist wirklich sehenswert, auch der Garten rundherum ist sehr gepflegt und bietet sogar etwas Schatten.

Aber schon bald zieht es uns weiter, circa 30 Minuten Autofahrt entfernt liegt die neolithische Siedlung Choirokoitia. Erkunden die große Ausgrabungsstätte an einem Hang, ohne den weitläufigen archäologischen Pfad zu verwenden, denn zu sehen gibt es eigentlich nur mehr die runden Grundmauern der jungsteinzeitlichen Behausungen. Die paar rekonstruierten Gebäude wirken durch den glatten Putz eher fehl am Platz. Nach 20 schweißtreibenden Minuten genießen wir die Klimaanlage unseres Autos auf der Weiterfahrt ins Hinterland. Ausgrabungen der neolithischen Siedlung in Choirokoitia

Der Grund für die Fahrt nach Lefkara ist das dortige Volkskunst-Museum. Wenn man einmal einen Parkplatz und den Weg gefunden hat, kann man in dem nett hergerichteten traditionellen Haus neben den Lebensumständen im vorletzten Jahrhundert diverse Silberarbeiten und Textilien, insbesondere Spitzen bewundern. Auch der restliche Ort wird geprägt von kleinen Schmuckläden und überall sitzen Frauen, die sticken oder Tischdecken fabrizieren. Die schön gelegene Kirche ist allerdings geschlossen.

Allerheiligen-Kirche beim Kloster Stavrovouni Nach einer kurzen Mittagsrast in einem kleinen Café kurven wir weiter, hügelan zum Kloster Stavrovouni, das auf einem Fels über einem steilen Abhang liegt. Dieses streng-orthodoxe Kloster ist reine Männersache, Frauen ist der Zutritt verwehrt, auch fotografieren ist nicht gestatten. Werner schaut es sich natürlich von innen an, die vielen Ikonen sehen ihm aber viel zu neu und kitschig-bunt aus. Die etwas tiefer gelegene Allerheiligen-Kirche steht allen Besuchern offen, aber auch hier fehlt ein bisschen der antike Glanz.

Die königliche Kapelle der Heiligen Katharina (Agia Aikaterini) in Pyrga Machen uns jetzt langsam auf den Rückweg nach Larnaka, aber nicht ohne noch etwas anzuschauen. In Pyrga sollte man auf jeden Fall einen Stopp einlegen. Dort steht im Schatten der großen Kirche eine kleine Kapelle aus dem Jahr 1421. Die königliche Kapelle der Heiligen Katharina (Agia Aikaterini) geht auf eine Gründung eines Frankenkönigs zurück und man kann noch immer Wandmalereien sehen.

Jetzt ist es 16:00 Uhr und es fehlt nur noch der Kamares-Aquädukt. Dieser liegt an der westlichen Stadteinfahrt direkt neben der Straße nach Limassol. Die Wasserleitung aus dem Jahr 1750 wurde vom türkischen Statthalter in Auftrag gegeben, um die Stadt aus einer 10 km entfernten Quelle mit Wasser zu versorgen. Sie ist in römischem Stil errichtet und 20 der Bögen sind noch intakt. Sonnenuntergang von der Restaurantterrasse an der Uferpromenade von Larnaka

Nach diesem Ausflug durch mehrere Jahrtausende haben wir uns ein feines Abendessen verdient! Heute möchten wir Fisch, aber leider ist das Lokal, das wir gestern ins Auge gefasst haben, heute geschlossen. Stiefeln der Uferpromenade entlang und hinter dem Kastell werden wir im Monte Carlo weitere Informationen fündig. Allerdings ist die Fischplatte für 2 dann eher Durchschnitt, der zypriotische Wein dazu aber ganz gut. Auf dem Rückweg zum Hotel erstehen wir in einem kleinen Laden dann noch picksüße Köstlichkeiten, von denen wir auf unserem Balkon noch ein paar vertilgen.



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Sa 16.5. Ein Ausflug über die "Green Line"

Der Plan für heute sieht einen Ausflug nach Famagusta weitere Informationen vor. Diese Stadt liegt mehr oder weniger im Osten von Larnaka, aber bereits im türkisch kontrollierten Teil der Insel. Mietautos dürfen nur mit einer sündteuren Versicherung diese Grenze passieren. Die schenken wir uns und vertrauen auf die diversen Reiseberichte, die gute Taxiverbindungen von der Grenze zur Stadt versprechen. Wir fahren durch das Hinterland, entlang der Demarkationslinie und machen erst mal einen Abstecher zum Kloster Agios Kendeas. Dieses etwas andere Gotteshaus besteht aus Wellblech und den Habseligkeiten der nach der Teilung Zyperns aus dem Nordteil geflohenen Christen. Kein Prunk und Pomp, dafür Volksfrömmigkeit.

St. Barnabas-Kloster in Famagusta Kapelle über dem Grab des heiligen Barnabas in Famagusta Nach diesem Ausflug in die jüngere Geschichte Zyperns fahren wir weiter zur innerzypriotischen Grenze. Stellen das Auto bei einem kleinen Kiosk ab und gehen zu Fuß zum Grenzposten. Mit dem Personalausweis können wir problemlos passieren und schauen uns mal um. Viel gibt es hier nicht, schon gar kein Taxi in die Stadt! Ein Grenzpolizist kommt uns zu Hilfe, telefoniert und schon bald haben wir ein Taxi zur Verfügung. Der Fahrer bietet uns eine Rundfahrt an. Wir handeln 40,- Euro aus und lassen uns chauffieren. Zuerst fahren wir zum St. Barnabas-Kloster das etwa 9 km nördlich des Zentrums von Famagusta liegt und heute ein Ikonen- und archäologisches Museum beherbergt. Hier werden wir für eine Stunde entlassen und können in der ehemaligen Kirche hauptsächlich Ikonen aus dem 18. Jahrhundert bewundern, sowie im Klostertrakt eine schöne Zeitreise durch die Geschichte der Insel unternehmen. Besonders Keramiken und Werkzeuge zeigen anschaulich die Entwicklung auf Zypern. Werfen dann noch einen Blick in die etwas abseits gelegene kleine Kapelle, die über dem eigentlichen Grab des heiligen Barnabas errichtet wurde, dann taucht auch schon unser Fahrer wieder auf und bringt uns zu den circa 2 km entfernten Ausgrabungen von Salamis.

Korinthische Säulenkapitelle in Salamis Amphitheater in Salamis Die Wurzeln der größten antiken Stadt Zyperns reichen ins elfte vorchristliche Jahrhundert zurück und erst 1500 Jahre später wird sie endgültig verlassen. Am meisten zu sehen ist in der Nähe des Eingangs, da sind Säulen wieder aufgerichtet und Mosaike freigelegt. Kopflose Statuen zieren Simse und im Amphitheater sind die Sitzstufen ausgebessert. Aber auch bei einem Spaziergang durch die Landschaft kann man immer wieder etwas entdecken. Die Anlage ist auch nicht sonderlich überlaufen, so kann man sich durchaus als Entdecker fühlen.

Mittags holt uns unser Fahrer wieder ab und fährt uns in die Altstadt von Famagusta. Er entlässt uns an der Hafenseite der Befestigungsmauer aus dem 13. Jahrhundert, die das historische Zentrum noch immer umgibt. Besteigen als Erstes die Mauer für einen Überblick, dann steuern wir auf die ehemalige, rein gotische St. Nikolaus-Kirche zu, in der heute die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee untergebracht ist - ein seltsamer Anblick. Dann bummeln wir weiter zu den mehr oder weniger sehenswerten Resten diverser Kirchen und Kastelle. Da Famagusta einst katholischer Bischofssitz und während der Kreuzzüge der Sitz des Königs von Jerusalem war, sind viele mittelalterliche Relikte zu sehen. Durchqueren die Altstadt und am anderen Ende besteigen wir noch einmal die Stadtmauer für einen Blick in die neuen Stadtteile. Dann geht es, vorbei an weiteren (meist gotischen) Kirchenruinen zurück zum Hafen. Dort rasten wir uns in einem Lokal bei einer kleinen Stärkung etwas aus.

Die heutige Lala-Mustafa-Pascha-Moschee in der gotischen St. Nikolaus-Kirche Der Taxler vom Vormittag hat uns seine Telefonnummer gegeben, nun lassen wir ihn (von der Kasse des Lokals aus) anrufen und er kommt recht flott für die Rückfahrt zur Grenze. Er wählt nicht den direkten Weg, sondern fährt die Strecke dem Meer entlang zum letzten türkischen Luxushotel vor der Demarkationslinie. Von dem aus schaut man auf einen netten Strand und - weniger nett - die Geisterstadt Varosia, militärisches Sperrgebiet, bestehend aus den zerschossenen Hotel-Ruinen aus der Zeit des heißen Zypernkonfliktes 1974. Von dort geht es zurück zum Checkpoint, wo uns diesmal neben dem türkischen auch der britische Posten kontrolliert. Die Briten als ehemalige Mandatsmacht haben immer noch Militärbasen und einige exterritoriale Gebiete auf Zypern, die sie selbst kontrollieren. Unser Auto ist unversehrt, aber brütend heiß.

Naturbrücke aus Stein im Naturschutzgebiet Cabo Greco Nach so viel Geschichte ist nun reiner Kommerz angesagt, wir machen uns auf zur Erkundung der Touristenhochburgen am Kap Greco weitere Informationen. Über Paralimni gehts zum Hoteldorf Protaras - sozusagen als abschreckendes Beispiel. Dann folgen wir der Küstenstraße zum Cavo Greco. Bei der "Blue Lagoon" gönnen wir uns am Strand recht guten Eiskaffee und beobachten etwas verblüfft 3 Partyschiffe, die mit dröhnenden Lautsprechern in die malerische Bucht einfahren. Die DJs überbieten sich gegenseitig an Lautstärke und das junge Partyvolk sieht nicht mehr ganz nüchtern aus.

Der Eisverkäufer hat eine kleine Karte mit Naturschönheiten im Naturschutzgebiet Cabo Greco, und so verlassen wir die blaue Lagune und erkunden eine Naturbrücke aus Stein und schließlich noch die malerischen Meereshöhlen an der Steilküste. Nach so viel Natur "gönnen" wir uns zum Abschluss den Halli-Galli-Urlaubsort Agia Napa wo sich Hotels und Bars eng aneinandergedrängt den britischen und russischen Urlaubern anbieten.

Die Rückfahrt entlang der Bucht von Larnaka zum Hotel verläuft dann problemlos und nach einer kurzen Regenerationspause suchen wir ein Abendessen. Nachdem das schon gestern angesteuerte Lokal heute restlos ausgebucht ist, verdrücken wir in einer einfachen Kneipe weitere Informationen Gegrilltes - nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes. Zurück auf dem Hotelbalkon begehen wir noch den heutigen internationalen Tag des Whiskys und gehen bald schlafen.

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So 17.5. Durchs Gebirge in die Hauptstadt

Kapelle beim Machairas-Kloster Heute heißt es "Koffer packen", ein Ortswechsel steht an. Verstauen die Koffer unter den Notsitzen unseres Autos, denn es fehlt die Laderaum-Abdeckung und wir wollen niemanden in Versuchung führen, sich für unser Gepäck zu interessieren. Wir steuern über die Autobahn Richtung Politikos, denn dort liegen die Königsgräber von Tamassos. Die sind aber leider (entgegen den uns vorliegenden Informationen) Samstag und Sonntag geschlossen. OK, geben dem Navi eben das nächste Ziel ein. Der Weg führt uns ins Troodos-Gebirge weitere Informationen, beim Frauenkloster Agios Heraklidios vorbei, wo gerade die Vorbereitungen für ein Fest laufen und wir nicht lange verweilen. Kurven über abenteuerliche Serpentinen immer weiter aufwärts und kommen glücklich beim Machairas-Kloster an. Dieses ist an einen Hang gebaut und liegt im Duft unzähliger blühender Holunderbüsche. Die Besichtigung ist für Touristengruppen auf den Vormittag beschränkt, "Einzelpilger" haben immer Zutritt.

Im Bergdörfchen Fikardou Nach einem schnellen Rundgang durch den vollkommen bemalten sakralen Teil schenken wir uns das Museum eines Nationalhelden und brechen bald wieder auf, wir haben heute noch einiges vor. Die kurvigen Bergstraßen nehmen kein Ende, aber wir erreichen schließlich doch das fast verlassene Bergdorf Fikardou, das man als Freilichtmuseum betrachten kann. Die Häuser sind in origineller Steinbauweise errichtet und neben der Kirche Peter und Paul ist das aus zwei Häusern (300 und 500 Jahre alt) bestehende Heimatmuseum sehenswert. Der ganze Ort ist liebevoll herausgeputzt und an den Wegrändern leuchten bunte Blumen, aber dauerhaft bewohnt wird der Ort so gut wie nicht mehr. Einige Auswanderer haben sich hier aber ein Feriendomizil in der alten Heimat reaktivert.
Jetzt ist es halb eins und der Hunger meldet sich. Im Dorfrestaurant bekommen wir einen kleinen Tisch auf einem winzigen Balkon und essen vorzüglich zu Mittag.

Scheunendachkirche in Panagia tis Asinou Hier im Gebirge hat sich eine interessante Kirchen-Architektur entwickelt, die Gotteshäuser sind von außen unauffällig und nicht herausgeputzt, sondern vielmehr schlicht wie eine Scheune. Zu so einer speziellen Scheunendachkirche weitere Informationen wollen wir nun fahren. Der Weg führt wieder hinein in das Gebirge. Waren am Vormittag noch reife bzw. schon abgeerntete Getreidefelder unsere Wegbegleiter, ist die Landschaft hier in der Höhe karger und von lichten Wäldern geprägt. Panagia tis Asinou, unser angestrebtes Ziel, ist sogar unterwegs ein paar Mal angeschrieben, aber direkt davor sucht man vergeblich ein Schild. Zwei Ausflugslokale müssen als Hinweis genügen. Die Kirche aus dem 5. bis 14. Jhdt. ist von außen unscheinbar, innen aber vollständig bemalt und wirklich beeindruckend. Sicher einen Besuch wert.

Können uns nur schwer losreißen, aber wir müssen weiter. Verlassen das Troodos-Gebirge und fahren nach Nikosia. Wir haben ein Hotel weitere Informationen in der Altstadt gewählt, auch wenn dort die Straßen eng und die Parkmöglichkeiten etwas beschränkt sind. Dank Navi und wenig Verkehr am Sonntag finden wir aber problemlos hin und dürfen das Auto bei der Unterkunft abstellen. Verschnaufen erst einmal am Pool und warten ab, bis es etwas abkühlt.

Bummeln dann durch die Einkaufsstraßen in der Altstadt und machen uns mit der Lage in der letzten geteilten Stadt Europas vertraut. Dann suchen wir ein Abendessen, das wir im Souxou Mouxou Mantalakia weitere Informationen in der belebten Fußgängerzone finden.

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Mo 18.5. Im Norden Zyperns

Flaggen der Republik Nordzypern und der Türkei beim Grenzübergang in Nikosia Die Hilarion-Festung verschmilzt fast mit dem Gebirge Für heute haben wir einen Ausflug an die Nordküste der Insel geplant. Mitten in der Altstadt von Nikosia verläuft die stark befestigte Grenze zwischen der Republik Zypern und der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Nordzypern. Einen Grenzübergang gibt es: Fußgänger dürfen in der Ledra-Straße zwischen Süd und Nord wechseln. Auch diesmal genügt der Personalausweis und hinter der Grenze hebt Werner am Bankomaten 300,- Türkische Lira ab. Dann spazieren wir weiter nordwärts zum Busplatz beim Girne-Tor am Rand der ummauerten Altstadt.

Um halb zehn besteigen wir einen Dolmuş (Kleinbus, Sammeltaxi), der uns in einer halben Stunde zügig nach Girne weitere Informationen bringt. In und um dieser Hafenstadt liegen einige sehenswerte Bauten, die wir uns heute anschauen wollen. Am einfachsten geht das mit einem Taxi, und die Fahrer, die am Busplatz auf Kundschaft warten, sind solche Anfragen auch gewohnt. Werner handelt einen Transport zur St. Hilarion-Festung, zum Bellapais-Kloster und zur Altstadt aus, und schon sind wir unterwegs zur Burgruine hoch in den Bergen.

Kloster Bellapais Bekommen eine Stunde Zeit, um die mit dem steilen Felsen regelrecht verwachsene Festungsanlage zu erkunden. Eintritt müssen wir keinen zahlen, es ist Museumswoche (anlässlich eines Feiertags). Kommen ganz schön ins Schwitzen auf unserem Weg durch die Reste der Burg, vorbei an der alten Burgkapelle und den Prinz-Jean-Turm hinauf zum obersten Punkt. Viel ist nicht mehr übrig, das aber mit Ausblick! Von hier kann man bis Girne und über das Meer oder das gebirgige Hinterland schauen.

Das 300 vor Christus gesunkene Schiff gilt als das am besten erhaltene antike Schiff im Levantischen Meer - seine Nachbildung ziert die zypriotischen 10, 20 und 50 Cent Euromünzen Auf der Weiterfahrt zum Kloster Bellapais können wir verschnaufen, dann dürfen wir, wieder bei freiem Eintritt, die Überbleibsel der mittelalterlichen Klosteranlage bewundern. Ist viel gemütlicher als vorhin, und die Reste der gotischen Spitzbögen und Kreuzrippengewölbe sind wirklich beeindruckend. In der ehemals katholischen Ordenskirche sind nun orthodoxe Ikonen zu bewundern und der ehemalige Speisesaal ist derzeit für ein klassisches Konzert bestuhlt. Nach einer halben Stunde bringt uns das Taxi schlussendlich zum Eingang der Altstadt von Girne, die wir nun erkunden.

Beginnen die Besichtigung beim Kastell am alten Hafen. Auch hier bekommen wir nur ein Zähl-Ticket und wir umrunden die Anlage oben auf der Mauerkrone mit hübschem Blick auf Hafen und Hinterland. Dann schauen wir die diverse im Kastell gelegenen Museen an (Schiffswrack aus dem 2. Jhdt. v. Chr., archäologische Sammlung, türkische Geschichte), bevor wir das Hafenbecken umrunden. Hier gibt es viele Cafés und Lokale am Wasser und wir legen im Schatten eines Sonnenschirms eine Pause ein. Wollen noch das Ikonen-Museum anschauen, aber das ist derzeit leider eine Baustelle.
Selimiye-Moschee, die einstige gotische Basilika Agia Sophia
Gehen also zum Busplatz und besteigen einen Bus, der uns zurück nach Lefkoşa (türkischer Name von Nikosia) weitere Informationen bringt.

Im Büyük-Han, eine ehemalige Karawanserei Hier erkunden wir nun den türkischen Teil der Altstadt. Viel ist nicht (mehr) zu sehen und auch das Volkskunde-Museum im Derwish-Pasha-Haus ist derzeit eine Baustelle. Spazieren einfach so durch die Gassen, stöbern durch den kleinen gedeckten Basar und schauen die Selimiye-Moschee in der einstigen gotische Basilika Agia Sophia an. Die Gebetsnische ist recht schief (nach Mekka ausgerichtet) in einem Seitenschiff untergebracht und auch die Gebetsteppiche sind quer in der weiß bemalten Säulenhalle verlegt. Trotzdem ist sie recht hübsch.
Die Reste der gleich daneben gelegenen Nicolais-Kirche sind heute ein Kulturzentrum und wegen einer Veranstaltung erhaschen auch wir einen Blick vom Inneren.

Unterwegs ist uns der Büyük-Han, eine ehemalige Karawanserei, aufgefallen. Zwar gibt es dort nun hauptsächlich Souvenirs und Kunsthandwerk, aber auch ein Restaurant weitere Informationen. Wir haben Hunger und viel zu viel Geld, da wir ja keine Eintritte bezahlen mussten. Vertilgen ein traditionelles Abendessen und für die letzten türkischen Scheine finden wir ganz knapp vor dem Check Point noch einen Laden, in dem wir je eine Flasche türkischen Wein und Rakı besorgen. Passieren problemlos die Grenze, erstehen noch ein paar Pappbecher und flanieren durch die belebte Ledra-Straße zurück zu unserem Hotel.

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Di 19.5. Griechisch Nikosia

Idol von Pomos (ein weibliches Fruchtbarkeitssymbol), dargestellt auf der zypriotischen 2-Euro-Münze Plan von Nikosia um 1610 Leventis-Museum Heute ist wieder viel Beinarbeit angesagt, wir wollen die Schätze im Südteil der Stadt weitere Informationen erkunden. Marschieren vor die Stadtmauern zum archäologischen Nationalmuseum Zyperns. Treffen auf 2 Busladungen Touristen, kommen aber ganz gut daran vorbei zu den sehenswerten, aber leicht verstaubten Objekten. Es gibt jungsteinzeitliche Figurinen, die klassischen Tongefäße, Goldschmuck, Statuen, aber auch ein rekonstruiertes Grab mit Beigaben. Leider lässt die Beschriftung zu wünschen übrig, englische Texte sucht man meist vergeblich. Nach einer Stunde verlassen wir die Sammlung mit Schätzen der ganzen Insel und begeben uns wieder in die Altstadt. Spazieren durch die engen, mit Cafés und Souvenirshops gefüllten Gassen im Laiki Geitonia-Viertel und besuchen dann das Leventis-Museum. Hier wird dem Besucher die Stadtgeschichte von der ersten Besiedlung bis zur Teilung näher gebracht, modern präsentiert, alles mehrsprachig beschriftet, wirklich sehenswert!

Nach diesem Erlebnis lassen wir uns etwas durch die Gassen treiben und landen im übersichtlichen Postmuseum, das aber sämtliche Marken seit der Unabhängigkeit 1960 auch noch zum Verkauf vorrätig hat! Eigentliches Ziel ist ja das Haus des Hadji Georghakis Kornesios. Er war 30 Jahre lang der christliche Vertreter gegenüber den Osmanen, also ein einflussreicher Mann im ausgehenden 18. Jhdt. Dieses wieder hergerichtete Haus zeigt die Lebensumstände der Oberschicht, die großzügigen Räume sind ausgestattet mit allem Luxus der damaligen Zeit.

Historische Kleiderschließe im Haus des Hadji Georghakis Kornesios Mufflonfiguren im erzbischöflichen Palast Es ist nun Mittag und brütend heiß. Wir halten in einem klimatisierten Lokal Mittagsrast, dann gehen wir weiter zum erzbischöflichen Palast. Dort ist ein weitläufiges Ikonen- und Kunstmuseum, das mehr Zeit erfordert, als ursprünglich gedacht - viele Ikonen ohne echte Highlights und es dehnt sich auch auf diverse Nebenflügel aus. Etwas geschafft schauen wir noch die auf dem Gelände gelegene, prächtig geschmückte Agios Joannis-Kirche an.

Als nächstes steht die Banc of Cyprus auf dem Programm. Das dort untergebrachte Münzmuseum zeigt wirklich ausgefallene Exponate von weit vor Christus bis heute, zudem ist im Stockwerk darüber noch eine archäologische Sammlung zu besichtigen.

Zum Abschluss unserer Nikosia-Besichtigung fahren wir noch mit dem Lift in den elften Stock des "Ledra-Tower". Über dem Einkaufszentrum ist ein Aussichtspunkt eingerichtet, von dem aus man die ganze Stadt überblicken kann, natürlich auch den Nordteil. Auf dem Weg zurück zum Hotel liegt dann noch die Trypiotis-Kirche mit reichlich geschmückter Ikonostase.

Blick auf Nordnikosia vom Ledra-Tower


Müssen uns im klimatisierten Zimmer erst von der heutigen Hitze erholen, bevor wir ein Abendessen suchen. Schlendern durch die Ledra-Straße und entscheiden uns für einen Italiener weitere Informationen, reichlich und ganz gut.

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Mi 20.5. Kirchen im Troodos-Gebirge

Die völlig unscheinbare Timios Stavros tou Agiasmati-Kirche Der Hüter des Schlüssels zur völlig unscheinbaren Timios Stavros tou Agiasmati-Kirche Heute geht es wieder an die Südküste. Verlassen den Parkplatz in der engen Altstadt und finden gut aus Nikosia heraus. Kurven wieder nach Südwesten, hinauf ins Troodos-Gebirge. Dort liegen die zum UNESCO-Welterbe zählenden "Bemalten Kirchen im Gebiet von Troodos" weitere Informationen. Eine haben wir ja schon Dienstag in Asinou gesehen, heute wollen wir weitere suchen.

Unser Navi führt uns auch problemlos zur Timios Stavros tou Agiasmati-Kirche in der Nähe von Platanistasa, die ist allerdings verschlossen. Ein Zettel an der Tür nennt eine Telefonnummer, unter der wir gebeten werden, den Schlüssel im Kafenion (dem einziges Café im Dorf) zu holen. Kurven die 7 km dorthin, aber kein Schlüssel. Unsere Hartnäckigkeit zeigt aber Wirkung und bald taucht ein kleines Männlein auf, das einen gewaltigen Schlüsselbund dabei hat und mit uns zurück zur Scheunendachkirche fährt. Er schaltet den Generator ein, schließt auf und erklärt uns in holprigem Englisch jedes einzelne Wandbild. Werner darf auch hinter die Ikonostase blicken, Claudia muss an der Schwelle warten. Das kleine Kirchlein ist innen und außen vollkommen bemalt, die Fresken sind auch noch sehr gut erhalten. Unsere Empfehlung: Zeit mitbringen und unbedingt anschauen! Erstehen (sozusagen als Eintrittsgebühr) den auch in Deutsch erhältlichen Kirchenführer und bringen unseren Begleiter wieder zurück ins Dorf.

Die Scheunenkirche Panagia tou Arakos Die Kirche Agios Nikolaos tis Stegis Auf dem Weg zum UNESCO-erwählten malerischen Bergdorf Kakopetria machen wir einen Abstecher zur Kirche Panagia tou Arakos, die einfacher zu besichtigen ist - ein Wächter (der das Fotografierverbot allerdings nicht überwacht) sitzt direkt davor. Auch hier wunderbare Fresken im Inneren - es sind die ältesten noch erhaltenen auf Zypern.

Einige Kilometer vor Kakopetria biegen wir noch in ein enges Tal ab zur Kirche Agios Nikolaos tis Stegis. Hier hängt das Dach nicht so weit über die Kirche hinab wie bei den vorherigen, daher sind auch keine Wandmalereien an den Außenwänden. Fahren dann recht rasch weiter nach Kakopetria weitere Informationen. Enge Gassen führen aufwärts, die Holz- und Steinhäuser ducken sich an den Rand der Schlucht, die zum Fluss Karyotis abfällt. Aber alles ist verschlossen, keine Verpflegstation, um den Ausblick zu genießen. Gehen wieder abwärts und am anderen Ufer des Flüsschens bietet ein Hotel-Restaurant schließlich das Vermisste: laben uns an kühlen Getränken mit Blick auf das Dorf.

Traditionelles Kirchlein in Kakopetria Im Troodos-Gebirge - meist ohne besondere Aussicht... Kirchen haben wir jetzt genug gesehen, nun fahren wir hinein ins Troodos-Gebirge und machen Halt im höchsten Ort der Insel. Auf 1.651 m Meereshöhe gibt es eine kleine Raststation und den Ausgangspunkt für Wanderungen rund um den Olympos (der Gipfel selbst ist gerade mal 300 m höher, aber wegen einer britischen Radarstation Sperrgebiet). Durch den Pinienwald ist allerdings die Fernsicht recht eingeschränkt.

Wir fahren deshalb bald wieder abwärts und steuern Limassol weitere Informationen an der Südküste an. Unser Hotel weitere Informationen liegt in einem Vorort am Meer und wir bekommen ein Zimmer mit seitlichem Meerblick. Aber zuerst einmal entspannen wir nach diesem kurvenreichen Besichtigungstag mit einem Cocktail am Pool. Es stört auch nicht, dass um uns herum fast nur russisch gesprochen wird.

Für das Abendessen gehen wir nicht weit, gleich der nächste Eingang neben unserem Quartier verspricht entspannten Genuss. Und tatsächlich, im Restaurant The Garden weitere Informationen passt alles. Tische um einen kleinen Brunnen in einem Zen-Garten, vorzügliches Essen und bestes Service.

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Do 21.5. Altertümer, wohin das Auge schaut!

Schönes Bodenmosaik in Kurion Interessantes sechsarmiges Verteilgefäß im Kurion-Museum Das Hotel ist ja ok, aber der Frühstücksraum versprüht den Charme einer Kaserne - mittelprächtiges Buffet, kühles Ambiente, aber wir werden satt. Versorgen uns im gegenüberliegenden Minimarket mit reichlich Wasser und fahren der Küste entlang westwärts zur archäologischen Stätte Kurion weitere Informationen.

Diese liegt fast am Meer und ist sehr besucherfreundlich angelegt, gut hergerichtete breite Wege führen durch das Gelände. Die in mehreren Gebäuden gefundenen großflächigen Mosaike werden durch schattenspendende Flugdachkonstruktionen bedeckt und Stege erleichtern die Sicht auf die antiken Kunstwerke. Bis wir dann noch die Agora, eine frühchristliche Basilika und das Theater besichtigt haben, sind locker eineinhalb Stunden vergangen. Zur Vervollständigung schauen wir im Dorf Episkopi noch das örtliche Kurion-Museum an. Kühl und ruhig, muss aber nicht sein.

Nur ein paar Kilometer landeinwärts liegt die Festung Kolossi im gleichnamigen Ort. Hier kann man die Reste einer mittelalterlichen Burg besichtigen, die Johanniter haben von hier aus den Zuckerhandel überwacht. Die alte Zuckermühle, die daneben noch steht, ist allerdings nicht zugänglich. Der dreistöckige Wohnturm kann bestiegen werden, von ganz oben sieht man auf die umliegenden Obstplantagen.

Wohnturm der mittelalterlichen Burg in Kolossi 'Skyline' von LimassolSind bald fertig mit dieser Besichtigung und programmieren das Navi auf Limassol Zentrum. Vom Parkplatz an der Uferpromenade spazieren wir zur nahen Fußgängerzone und setzen uns in ein Straßencafé mit Blick auf die Burg, um die Kehle zu entstauben (und den Gratis-Internetzugang für Gäste zu nutzen). Dann besuchen wir das Kastell mit dem Mittelaltermuseum, das für den gleichen Ticketpreis wie Kurion aber nicht wirklich viel zu bieten hat. Ein paar lusignanische Grabplatten (13. - 14. Jhdt.), ein paar Rüstungen und eine Turmbesteigung.

Nicht weit weg kann man eine Carob-Mühle besichtigen. In einem großen Raum steht ein großes Ding, mit dem die getrockneten Früchte des Johannisbrotbaumes gemahlen wurden. Aber ohne Beschriftung ist es nicht wirklich interessant.
Wir spazieren nun noch durch das hübsch hergerichtete alte türkische Viertel und dann vor zum Meer. Auf einem großen Holzsteg beim alten Hafen lassen wir uns vom lebhaften Wind den Staub der Besichtigungen aus den Kleidern blasen. Ein kurzer Blick in die Reiseführer bestätigt: wir haben alles gesehen. Lassen 2 Stunden Parkgebühr unbenutzt und fahren zurück zu unserem Hotel.

Kurz nach sieben machen wir uns auf die Suche nach einem Abendessen. Oft treffen wir dabei auf Speisekarten in kyrillischer Schrift, offenbar machen wirklich sehr viele Russen hier Urlaub. Wir nehmen ein zypriotisches Lokal mit einer Mezze-Platte für zwei, ist dann reichlich und gut.

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Fr 22.5. Ein schöner Umweg zum Meer

Klosterkomplex in Omodos Mosaik Leda und der Schwan aus einem römischen Haus 3. Jhdt. nach Christus Wieder mal übersiedeln. Das nächste Ziel ist eigentlich nicht weit weg, aber wir machen noch einmal einen Abstecher in die Berge.
Am Südausläufer des Troodos-Gebirges gibt es noch ein paar als idyllisch gepriesene Dörfchen. Eines davon verfehlt unser Navi, aber nach Omodos finden wir hin. Liegt malerisch in den Weinbergen, ist aber fast ein bisschen zu gut hergerichtet. Auch gibt es so gut wie nur Souvenir-Shops oder Cafés, total touristisch. Das Kloster wird gerade renoviert, also setzen wir uns in ein Lokal und trinken etwas.

Entscheiden uns dann durch die Weinberge und Olivenhaine wieder zurück zur Küste zu fahren. Ist landschaftlich schön und unterwegs folgen wir einem einladenden Schild, das uns eine kleine Weinverkostung beschert. Erstehen auch ein Fläschchen Cabernet Sauvignon, wir haben ja noch ein paar Becher übrig...

Da wir uns auf der Aphrodite-Insel befinden, muss dem natürlich auch Tribut gezollt werden. Zurück an der Küstenstraße suchen wir daher erst einmal Kouklia (Alt-Paphos) weitere Informationen, das antike Aphrodite-Heiligtum. Die spärlichen Reste präsentieren sich als kniehohe Mauerreste und ein paar Säulenstümpfe. Das dazugehörige Museum ist im Gebäude der mittelalterlichen Zuckermühle untergebracht, hat ein paar ganz nette Ausgrabungsstücke, ist aber dann auch recht rasch erledigt.

Die Aphrodite-Felsen wo die Göttin einst dem Meer entstiegen sein soll Die fünfkuppelige Kirche in Geroskipou 7 km ostwärts liegt in einer malerischen, hübschen Bucht der Aphrodite-Felsen Petra tou Romion. Hier soll die Göttin Aphrodite dem Meer entstiegen sein um Zypern zu ihrer Heimat zu machen, was aber wohl eher unwahrscheinlich ist ;-). Der Zugang vom Parkplatz führt an einem Kiosk vorbei und durch einen Tunnel unter der Straße durch. Ist viel sicherer als die Kletterei über die Leitschienen.

Nach diesem geschichtsträchtigen Naturerlebnis geht es nun wieder nach Westen auf Paphos zu. Im Vorort Geroskipou kann man eine seltene fünfkuppelige Kirche besichtigen. Innen ist sie angeblich mit Fresken aus dem 12. bis 14. Jhdt. geschmückt, aber für uns ist sie leider verschlossen.
Nicht weit entfernt gibt es noch das Volkskunstmuseum, das liebevoll hergerichtet ist. In einem alten Haus werden Werkstätten für diverse Handwerke (Schuster, Kesselflicker, Seidenweberei) präsentiert. Wir sind die einzigen Besucher dort und der einzige Angestellte kümmert sich sehr um uns.

Alter Mahlstein im  Volkskunstmuseum von Geroskipou Schmackhaftes Fisch-Mezze-Menü am Hafen von Paphos Steuern dann unser Hotel Princessa Vera weitere Informationen am Stadtrand von Paphos an und beziehen ein modernes Zimmer. Spazieren los um die Gegend zu erkunden und landen in einem klimatisierten Einkaufszentrum, in dem wir uns zum Spaziergang in die Altstadt aufraffen.

Kommen dabei zuerst an vielen, zum Teil schon länger geschlossenen Läden und Lokalen vorbei - schaut ein bisschen trostlos aus. Erst direkt an der Hafenpromenade ist es besser und es gibt mehr Leben. Überall stehen Restaurant-Keiler, die Gäste für ihre Lokale anwerben. Auf dem Weg dem Hafen entlang bis fast vor zum Kastell vergleichen wir die ausgehängten Speisekarten und finden eine Bar für einen Aperitif. Dann entscheiden wir uns für das Restaurant Captain's View weitere Informationen. Das Fisch-Mezze-Menü für zwei ist dann eine schmackhafte Herausforderung für unser Fassungsvermögen :-). Zurück zum Hotel nehmen wir diesmal einen Bus, wir haben gesehen, welche Linie vor unserm Quartier hält.



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Sa 23.5. Das alte Neu-Paphos

Altes Kastell im Hafen von Paphpos Stehen gebliebene Rundbögen der Festungsruine Saranda Kolones Nach einem guten Buffetfrühstück machen wir uns bei bewölktem Himmel auf zu neuen Entdeckungen.

Stellen das Auto zwar beim archäologischen Park von Paphos weitere Informationen ab, beginnen die Besichtigung aber beim Kastell am Hafen, das aber so ohne Sonne recht düster ausschaut. Innen schaut es dann auch düster aus: leere Räume und die Aussicht ist auch bei besserem Wetter keine Offenbarung.

Spazieren dann zum pompösen Eingang des archäologischen Parks und durchstreifen ab 10 Uhr das weitläufige Gelände. Die Sonne kommt raus und so sehen die Mauerreste schon besser aus. Besonders beeindruckend sind die sehr gut erhaltenen Mosaike in den griechischen und römischen Villen von circa 300 vor bis 300 nach Christus (z.B. die Häuser des Aion oder des Orpheus, die Villa des Theseus oder das Haus des Dionyseus). Schutzbauten mit Stegen erleichtern dabei die Besichtigung. Das halb renovierte Odeon (Rundtheater) - etwas außerhalb beim Leuchtturm - ist dann nicht mehr ganz so beeindruckend, wir haben schon imposantere gesehen. Etwas abseits befindet sich die Festungsruine Saranda Kolones, die seit einem Erdbeben 1223 in Trümmern liegt. Die Besichtigung ist mäßig interessant. Sind wieder eineinhalb Stunden beschäftigt, bis wir die meisten Sehenswürdigkeiten besichtigt haben.

Aus dem Sandstein gehauene Gräber wohlhabender Familien in Nea Paphos Nicht ganz ernst gemeintes 'Parkverbot' in Paphos Fahren als nächstes zur Grotte der heiligen Solomoni (na ja) und weiter zu den Königsgräbern von Nea Paphos aus ptolemäischer Zeit. In der ärgsten Mittagshitze erkunden wir die Gräber wohlhabender Familien der Oberschicht. Die Gräber sind als mehr oder weniger prächtig geschmückte Höhlen in den Sandstein gegraben. Einige sind nur einfach Löcher im Boden, andere säulenumstellte Atrien. Sehr beeindruckend, aber auch sehr ausgedehnt. Die zarte Brise vom Meer her ist auch nicht wirklich kühlend.

Beschließen daher nach dieser Besichtigung etwas in die Höhe zu gehen. Etwa 2 km entfernt auf einem Hügel liegt die Altstadt von Paphos, die wir nun ansteuern. Laben uns im Schatten eines Baumes bei einem Imbiss-Kiosk mit Blick auf Königsgräber und Meer und schauen dann, was es hier so gibt. Leider nicht mehr viel, am Samstagnachmittag macht eigentlich alles dicht hier heroben.

Brechen deshalb auf zu unserer letzten Station, dem Dörfchen Polis weitere Informationen. Es liegt nördlich von Paphos und ist schnell erreicht. Unser Hotel weitere Informationen liegt wirklich traumhaft direkt am Meer, die Anlage ist grün und nur wenige Zimmer scheinen belegt.

Die wenig spektakulären Bäder der Aphrodite Stellen nur unsere Koffer ab und machen uns auf die Suche nach den Bädern der Aphrodite. Gehen davon aus, dass sie an der Küste liegen, da liegen wir aber falsch. Bei genauerer Betrachtung der diversen Hinweisschilder finden wir einen Spazierweg durch einen kleinen botanischen Garten, hinein in den Wald. Ist angenehm kühl und am Ende erwartet den Besucher ein kleiner Tümpel vor einer feuchten Grotte, umrahmt von dichtem Blattwerk. Danach schlendern wir noch zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man auf den Aphrodite-Strand hinunterschauen kann.

So, jetzt haben wir genug besichtigt! Auf dem Rückweg zum Hotel lacht uns im Ort Latsi das Restaurant Port Latchi weitere Informationen mit Tischen direkt am Strand an und wir beschließen, schon jetzt zu Abend zu essen. Ist eine gute Entscheidung, wir essen vorzüglich und in angenehmem Ambiente.

Zurück im Hotel genießen wir noch die laue Abendluft und den Wein aus Omodos.

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Pfingstwochenende 24./25.5. und Di 26.5. Urlaub!

Unsere Entspannungsoase direkt am Meer in Polis Munterer Besucher in unserem ruhigen Hotel in Polis Theoretisch haben wir noch einen dritten Abstecher in den Norden geplant, denn hier in der Nähe ist noch einmal ein Grenzübergang in den türkischen Teil Zyperns. Aber wir haben keine Lust mehr. Stattdessen stehen wir spät auf, genießen das reichhaltige Frühstücksbuffet und schmieren uns dann dick mit Sonnencreme ein.

Zwischen Hotel und Strand ist eine große Wiese mit Liegen und ein Sonnensegel. Da machen wir es uns für den Tag bequem, lassen die Seele baumeln und gehen auch ins Meer schwimmen. Die anderen Hotelgäste verteilen sich über das weitläufige Gelände, wir sind fast alleine in dem Teil des Gartens.

Der Strand selbst ist steinig, aber nur wenige Meter im Wasser wird der Boden sandig und man kann gut stehen. Einzig "Unterhaltungsprogramm" ist jeweils am Nachmittag ein Ziegenhirte, der seine Tiere am Strand entlang führt. Am Dienstag in der Früh sehen wir am Strand die Spuren einer Schildkröte und ein frisches Nest. Zu den Vortagen sind lediglich die Wellen etwas höher, dafür gibt es aber etwas weniger Wind. Erst für die Abendessen verlassen wir die Anlage und fahren die paar Kilometer in den Ort. Finden an allen drei Abenden ein nettes Lokal weitere Informationen mit gutem Essen, es fehlt uns hier an nichts!

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Mi 27.5. Heimreise!

Blick auf landwirtschaftliche Anbauterrassen im Troodos-Gebirge Machen heute unser Gepäck flugtauglich, es heißt Heimfliegen. Noch ein letztes Mal am Frühstücksbuffet zuschlagen, dann Auto füttern und los geht es bei bedecktem Himmel. Kommen problemlos zur Autobahn und nach 2 Stunden erreichen wir den Flughafen Larnaka. Tanken noch voll (haben extra einen Vermieter gewählt bei dem man nicht für die erste Tankfüllung voll zahlen und das Auto fast leer zurückgeben muss: ist immer ein Körberlgeld für den Vermieter) und geben das Gefährt nach 1.096 Kilometern ganz unkompliziert zurück.

Sind noch etwas zu früh für den Check-in, aber das haben wir gestern über das Smartphone schon online erledigt. Können daher jetzt schon die Koffer aufgeben und bekommen statt der Handy-Ansicht eine vernünftige Bordkarte. Vertrödeln die restliche Zeit nach Security-Check und Passkontrolle im Duty-Free-Bereich und erstehen den lokalen Likörwein "Commandaria", den wir so gerne als Abschluss unserer Abendessen genossen haben.

Boarding geht dann rasch, der Flieger ist heute nur halb voll. Anfangs ruckelt es noch, denn die Westhälfte Zyperns (und damit auch Polis) liegt unter einer dicken Wolkendecke, die wir beim Steigflug durchqueren müssen. Verpflegung (wieder vorab gebucht) ist ganz gut und kurz vor halb sechs landen wir in München. Die Koffer sind flink da und vor dem Terminal ziehen wir das erste Mal in diesem Urlaub die Jacken an. Telefonieren nach dem Park-Shuttle und können bald das eigene Auto besteigen.

Nach zwei Wochen Schlechtwetter in dieser Gegend ist heute der erste freundliche Tag, so dass die gut zweistündige Heimfahrt auch ohne Probleme verläuft.

Schön war's, interessant war's, gemütlich war's, ein gelungener Urlaub war's!



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hier folgt bald
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