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Hitze, Sand und mehr -
Namibiareise 1.11. bis 24.11.2007

Henrik Witbooi, auf allen Geldscheinen verewigter Nationalheld

In diesem Jahr schaffen wir es mal wieder nicht, unseren großen Urlaub im europäischen Sommer zu verbringen, also suchen wir aufs neue ein Ziel im sonnigen Süden. Nachdem uns vor 4 Jahren Südafrika doch recht gut gefallen hat, versuchen wir es noch einmal in dieser Gegend und wählen als Hauptreiseziel das ehemalige deutsche, dann südafrikanische Protektorat "Südwestafrika".

Auch diesmal haben wir wieder Bücher gewälzt, das Internet nach Reiseinformationen durchstöbert und Reiseberichte gelesen. Bei der Planung haben wir uns dann fast ein wenig zu viel Zeit gelassen (sprich bis circa 3 Monate vor Abreise), sodaß die "günstigen", also direkten Flugverbindungen nach Windhoek und einige ganz spezielle Quartiere bereits ausgebucht waren. So haben wir danach rasch im Reisebüro unseres Vertrauens Flüge mit der Iberia (München - Madrid - Johannesburg und retour) und South-African (Johannesburg - Windhoek - Kapstadt - Johannesburg) sowie 2 PKW gebucht. Der Abstecher nach Kapstadt deshalb, weil wir uns in dieser schönen Region noch etwas entspannen wollen.
Namibia hat so viel Landschaft und so weite Wege, daß wir eine ganz genaue Reiseroute ausgetüftelt und alle Unterkünfte im Vorfeld reserviert haben (zum Teil direkt per Email, aber auch über Hotelportale und Reiseveranstalter).
Neben der um ein langes Teleobjektiv erweiterten analogen Fotoausrüstung und der kleinen Digitalen haben wir auch wieder einen Reiseführer aus dem Reise Know-How-Verlag im Gepäck, nämlich "Namibia" von Daniela Schetar und Friedrich Köthe.

In gewohnter Weise haben wir wieder erläuternde Informationen und weiterführende Links in der Infosammlung Namibia sortiert und zusammengefaßt. Der Weg dorthin führt über dieses Symbol: weitere Informationen.

Was wir geplant haben und wie wir es umsetzen konnten, ist im folgenden nachzulesen:

(Und wie immer: hinter allen Bildern versteckt sich ein anderes, größeres)

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Unsere Reiseroute: (und die Entfernungen)

Unsere Reiseroute


Windhoek (65 km) - Kalahari (403 km) - Keetmanshoop (289 km) - (Fishriver-Canyon) (395 km) - Lüderitz (350 km) - Helmeringhausen (244 km) - Sesriem (275 km) - (Sossusvlei) - Swakopmund (360 km) - (Cape Cross) (260 km) - Omaruru (342 km) - Etosha (Halali) (377 km) - (Pirschfahrten) (427 km) - Otjiwarongo (185 km) - Windhoek (257+50 km) - Kapstadt (149 km) - Weinland (450 km)

Die Gesamtstrecke, die wir in Namibia zurückgelegt haben, beträgt 4.280 km,
in Südafrika 599 km.

 

Do 1.11. Flug von München nach Madrid

Fahren mit dem PKW nach München und stellen ihn in einem privaten Parkhaus etwas außerhalb des Flughafens ab. Ein Shuttle von "Park and Fly" bringt uns zum Terminal, wo wir in einer langen Schlange am Iberia-Schalter anstehen und nur mehr sehr wenig Zeit haben, den mitgebrachten Proviant zu vertilgen. Heben mit 25 Minuten Verspätung um 20:10 Uhr Richtung Madrid ab und landen zwei Stunden später zum Umsteigen in der spanischen Hauptstadt.
Machen uns auf den langen Weg von der Schengen-Ankunft zum Übersee-Terminal und decken uns im Duty-Free noch mit einem Desinfektionsschluck in Form einer kleinen Flasche Whisky ein.

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Fr 2.11. Weiterflug nach Johannesburg und Windhoek

Warten am Gate und kurz nach Mitternacht wird unser Name aufgerufen. Zu unserer Verblüffung wird unsere Bordkarte ausgebessert, der Flieger ist total voll und wir bekommen Plätze in der Business-Class zugeteilt. Super!!
Genießen die gemütlichen Luxussitze, die sich ganz flach stellen lassen und bekommen so sogar ein paar Stunden richtigen Schlaf.
Landen nach 10 Stunden Flug mit einer Stunde Zeitverschiebung um 11:10 Uhr butterweich in Johannesburg. Wie schon vor vier Jahren dauert die Warterei bei der Einreise wieder fast eine Stunde, dann haben wir einen neuen Stempel im Paß und können unsere Rucksäcke in Empfang nehmen. Wegen der bevorstehenden Fußball-WM 2010 wird am Flughafen kräftig umgebaut und der Weg zum South-African-Schalter ist etwas schwer zu finden. Geben dort das Gepäck wieder auf und gehen gleich zur Sicherheitskontrolle. Dort wird uns zu unserem Ärger die Flasche Whisky, die wir in Madrid erstanden haben, wieder abgenommen, da seit 2 Monaten dieselben dämlichen Sicherheitsbestimmungen wie in der EU gelten - keine Flüssigkeiten im Handgepäck erlaubt! Landeanflug auf Windhoek Wollen uns daraufhin im Duty-Free neuen besorgen, aber bei Flügen innerhalb der Zollunion der südafrikanischen Staaten ist das nicht möglich.
Das Boarden für den South-African-Flug nach Windhoek verspätet sich, aber auch diesmal bekommen wir ein Upgrade in die Business-Class, was sich hier jedoch lediglich mit einem besseren Menü auswirkt, aber immerhin! Zwei Stunden später, also um 16:30 Ortszeit, landen wir endlich am Flughafen "Hosea Kutako", mitten im Nichts.

Hier sind die Einreiseformalitäten schnell erledigt und voll neuem Tatendrang gehen wir zum AVIS-Schalter, um unseren Mietwagen abzuholen. Aber auf unseren Namen scheint keine Reservierung auf. Zudem steht auf unserem Voucher von Thomas-Cook-Reisen keine AVIS-Reservierungsnummer und so wird er auch nicht akzeptiert. Telefonieren eineinhalb Stunden mit Gott und der Welt, aber an einem Freitag Nachmittag kann uns niemand mehr weiterhelfen. Grummelnd mieten wir einen verfügbaren Toyota Corolla über unsere Kreditkarte und hoffen, daß die Sache bis zu unserer Rückkehr abgeklärt ist. Sind zu müde, um noch großartige Diskussionen zu führen.
Das Auto ist schon leicht angeschlagen (über 46.000 km, einige Lackschäden und eine beschädigte Windschutzscheibe), aber sonst in Ordnung. Sind froh, noch halbwegs bei Tageslicht losfahren zu können und finden in der Dämmerung noch gut zu unserem Quartier, dem Hotel Palmquell weitere Informationen.
Nach fast 30 Stunden Sitzen tut der Spaziergang zu einem nahegelegenen Restaurant weitere Informationen für einen kleinen Imbiß richtig gut und bald darauf fallen wir todmüde ins Bett.

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Sa 3.11. Windhoek, die kleine Hauptstadt

Schmalspurlokomotive vor dem Bahnhof von Windhoek Kududenkmal Das reichliche Frühstück im Garten unserer Pension Palmquell belebt uns rasch und um 9:15 Uhr machen wir uns auf den Weg in die kleine Hauptstadt weitere Informationen eines großen Landes.
Beginnen beim Bahnhof weitere Informationen, vor dem einige putzige Lokomotivchen aus längst vergangenen Tagen stehen, dann fahren wir zur geschichtsträchtigen "Turnhalle" weitere Informationen, dem Sitz der Turnhallenallianz während der Unabhängigkeitsverhandlungen Namibias. Leider hat es hier vor wenigen Wochen gebrannt, sodaß noch weniger zu sehen ist, als ohnehin schon. Parken daraufhin in der Nähe des Nationalmuseums und besuchen gegen eine mehr oder weniger freiwillige Spende die Kunstgalerie und das Owela-Museum weitere Informationen mit recht einfachen ethnographischen und naturkundlichen Ausstellungen. Danach machen wir einen Spaziergang durch die Independence-Avenue weitere Informationen mit dem Kudu-Denkmal und die Post Street Mall, in der wir den wasserlosen Meteoriten-Brunnen bestaunen und eine kleine Verschnaufpause einlegen.

Für den Weg zurück zum Auto wählen wir die Strecke durch den schattigen Zoo-Park und vorbei an der Christuskirche. Den heißesten Teil des Tages verbringen wir im Quartier und nutzen den kühlen Pool und die Liegestühle im Garten. Am Nachmittag besuchen wir dann das älteste Gebäude Windhoeks, die "Alte Feste" weitere Informationen mit diversen Ausstellungen, hauptsächlich zur Unabhängigkeit Namibias. Reiterdenkmal Heinitzburg in Windhoek Anschließend machen wir noch die Pflichtfotos vom Reiterdenkmal und der Christuskirche weitere Informationen.

Im Park vor dem Tintenpalast weitere Informationen (=Spitzname des Parlaments) sehen wir einigen Hochzeitsgesellschaften beim Fototermin zu und fahren dann noch mal ins Zentrum, um im Internet-Cafe neben dem Postamt wegen der AVIS-Panne ein Reklamations-Email ans Reisebüro zu schreiben. Danach fahren wir zurück zur Pension, um uns fürs heutige Abendessen fein zu machen.

Wir haben schon von zuhause aus einen Tisch im Restaurant des viel gelobten Hotels Heinitzburg weitere Informationen reserviert. Bekommen einen wunderschönen Platz auf der Terrasse, wo wir den Sonnenuntergang, ein vorzügliches Menü und den traumhaften Blick über die Stadt genießen.

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So 4.11. Es geht los! Ab nach Süden in die Kalahari

Auf dem Weg nach Süden Nach einem reichlichen Frühstück beginnen wir das Abenteuer Namibia mit der Fahrt zur B1 und dieser entlang nach Süden. Die Straße ist gut ausgebaut, das Tempolimit von 120 km/h befolgen die wenigsten Autofahrer. Nach 90 km Fahrt durch schroffe Berge erreichen wir Rehoboth. Dort machen wir eine kurze Rast und erstehen in einem Supermarkt Chips und Wasser. Einen Zwischenstecker für die eigenwilligen Steckdosen des südlichen Afrikas, wegen dem wir den Laden eigentlich aufgesucht haben, finden wir leider nicht.

Fahren bald weiter, die Vegetation wird immer spärlicher und auch die Berge liegen nun hinter uns. In Mariental versuchen wir unser Glück noch mal und erstehen glücklich einen Doppel-Adapter, um die diversen Ladegeräte eines modernen Reisenden auch in Namibia nutzen zu können. Der Ort bietet außer einigen Tankstellen nicht viel, wir finden nicht einmal ein Lokal für eine Stärkung zwischendurch. Fahren daher bald wieder die 10 km zur letzten Kreuzung zurück und biegen dort in die ostwärts führende C20 ein. Auch diese Straße ist schnurgerade, aber sehr hügelig, weil sie über die Dünenausläufer der Kalahari-Wüste weitere Informationen verläuft. Bei Stampriet ist dann Schluß mit lustig, wir biegen in die C15 nach Süden ein und der Asphalt geht in groben Schotter über, auf dem unser Auto fröhlich dahinschwimmt. Game-Drive auf der Auob-Lodge Brauchen für die knapp 65 km bis zur Auob-Lodge weitere Informationen über eine Stunde. Sind froh, das heutige Ziel gegen 14:30 Uhr erreicht zu haben und nutzen gleich den kühlen Pool im Innenhof. Laben uns an Kaffee und Kuchen (dessen Buttercreme in der Hitze schon während des Essens ranzig wird...) und machen uns dann für die Sundown-Fahrt um 17:00 Uhr bereit.

Nama-Mädchen beim Tanz Holpern zusammen mit einem Paar aus Gmunden und 8 deutschen Touristen auf einem "Geländebus" über das Farmgelände, sehen dabei diverse Tiere (Springböcke, Strauße, Zebras, Gnus, Webervögel) und auf einer Düne gibt's dann kühle Drinks mit Blick auf die untergehende Sonne.
Zurück in der Lodge bekommen wir ein reichhaltiges Buffet-Abendessen weitere Informationen mit einer reizenden Showeinlage von Nama-Kindern, die Tänze und Gesänge zum Besten geben. Die Managerin der Lodge kümmert sich um die Ausbildung dieser 13 Waisenkinder, die die Volkstänze für einen Wettbewerb einstudiert haben.
Verbringen noch einen angenehmen Abend an der Bar und unterhalten uns bestens mit der jungen Dame dahinter.

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Mo 5.11. Staubiger Weg nach Keetmanshoop

Holpern um 9:45 Uhr los und fahren bis Gochas, wo wir nach Westen in die C18 einbiegen. Diese Schotterpiste ist auch nicht besser als die bisherige, nur, daß es wieder ein endloses Auf und Ab über die Dünen ist. Weit und breit kein Auto, keine Farmzufahrt, keine Abzweigung, kein Mensch. Man fragt sich, wozu die Zäune entlang der Straße gut sind, hier gibt es doch sowieso so gut wie nichts. Eine Panne möchten wir hier nicht haben, die Aussicht auf Hilfe ist gering.
Nach 120 km oder knapp 2 Stunden Rumpelei erreichen wir endlich wieder die B1 und können auf Asphalt in den Süden düsen. Die Landschaft wird immer flacher und öder, dafür beuteln jetzt Windböen unser Auto, und wir fahren auf eine dunkle Wolkenwand zu.
Missionskirche Gegen 13:00 Uhr erreichen wir Keetmanshoop weitere Informationen und das Hotel Schützenhaus weitere Informationen. Ganz so luxuriös wie beschrieben ist unsere Unterkunft nicht, aber das Zimmer ist in Ordnung und das Auto steht direkt vor der Tür.
Nach einer kurzen Regenerationspause beginnen wir die Besichtigung des Ortes bei der Rheinischen Missionskirche weitere Informationen, die heute ein kleines Museum beherbergt. Danach bummeln wir durch den kleinen Ortskern mit diversen Denkmälern und der Touristen-Info im alten kaiserlichen Postamt weitere Informationen. Während einer Verschnaufpause in Uschi's Coffeeshop beginnt es zu regnen und so verziehen wir uns ins Zimmer und schreiben die ersten Ansichtskarten. Hoffen stark, daß das Wetter morgen besser ist, da wir heute nicht alle Besichtigungen absolviert haben und morgen eine ziemlich weite Strecke vor uns liegt.
Da es nach wie vor fürchterlich schüttet, gehen wir nur gerade in unser Hotel-Restaurant weitere Informationen für ein deutsch angehauchtes Abendessen.

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Di 6.11. Ausflug zum Fishriver-Canyon

Fish-River-Canyon Die ganze Nacht prasselt der Regen auf das Dach, aber in der Früh zeigt sich der Himmel freundlich. Nutzen die Sonnenstrahlen, um ein paar Fotos nachzuholen, dann verlassen wir Keetmanshoop in südwestlicher Richtung und brausen auf Asphalt bis Seeheim.
Dort biegen wir in die unbefestigte und sehr hügelige C12 mit ihren vielen Mulden ein, in denen sich noch Pfützen unbekannter Tiefe und teilweise auch Schlamm befinden. Kommen aber trotzdem gut voran und erreichen gegen 11:00 Uhr den Eingang zum Fish-River-Canyon-Nationalpark weitere Informationen. Entrichten brav unseren Obolus und fahren die letzten Kilometer vor bis zum Hauptaussichtspunkt. Dort eröffnet sich uns ein grandioser Blick in die Schlucht, die der Fish-River im Laufe tausender Jahre gegraben hat und heute einer der größten Canyons der Welt ist. Wir folgen dann ein kleines Stück dem holprigen Weg dem Canyon-Rand entlang, um aus verschiedenen Winkeln einen Blick in die Tiefe zu erlangen.
Rumpeln dann zu einem weiteren Aussichtspunkt, aber obwohl die Strecke nicht auf Allrad-Fahrzeuge beschränkt ist, haben wir mit unserem Toyota gewisse Schwierigkeiten, ans Ziel zu kommen. Dafür ist auch hier der Ausblick atemberaubend, es tun sich immer wieder neue Perspektiven auf.
Canyon Roadhouse Vorsichtig kurven wir wieder zurück und verlassen den Nationalpark. Direkt angrenzend ist das Gebiet der privaten Gondwana Collection, wo alle Farmzäune entfernt wurden und man vor freilaufenden Straußen, Springböcken und Zebras gewarnt wird. In diesem Park liegt auch das nette Canyon Roadhouse, ein motornostalgisch dekoriertes Restaurant, in dem wir gegen 13:00 Uhr unsere Kehlen entstauben.
Für die weitere Rückfahrt nach Keetmanshoop nehmen wir dann den Weg über den Naute Dam weitere Informationen. Verschnaufen am Rande des Stausees und genießen die Ruhe und ein Eis.
Sind gegen 16:00 Uhr wieder in der "Stadt" und holen jetzt die restlichen Besichtigungen von gestern nach: wir fahren nordwärts aus Keetmanshoop hinaus und biegen in die C17 ab. Nach wenigen Kilometern ist die Farm mit dem zum Naturerbe erklärten Köcherbaum-Wald weitere Informationen erreicht. Giant's Playground Bezahlen den Eintritt, der auch gleich für den einige Fahrtminuten weiter gelegenen "Giant's Playground" weitere Informationen gilt. Beginnen dort die Besichtigung und wandern eine halbe Stunde zwischen malerisch verwitterten Gesteinsbrocken herum, die in der Nachmittagssonne hübsch anzusehen sind. Kurz nach 17:00 Uhr sind wir wieder auf der Farm und können zur Fütterung der zwei dort gehaltenen Geparden mit ins Gehege hineingehen. Köcherbaumwald
Anschließend bummeln wir zwischen den Köcherbäumen umher und warten in traumhafter Ruhe, beobachtet von ein paar Eidechsen, auf den Sonnenuntergang, der uns dann auch einige sehr schön kitschige Momente beschert.
Bei der Rückfahrt in die Zivilisation merken wir dann, warum vor Nachtfahrten gewarnt wird: keine Beleuchtung, keine Fahrbahnmarkierungen, keine Leitschienen, aber dafür dunkle Menschen in dunkler Kleidung auf unbeleuchteten Fahrrädern oder zu Fuß. Sind froh, das Auto sicher hinterm Hotel parken zu können und spazieren zu einem Steakhaus, das nicht weit entfernt liegt. Aber es ist nur mehr eine Bar und für ein Abendessen wird uns das Restaurant im Schützenhaus empfohlen.... Sind zu müde, um in der Dunkelheit nach anderen Alternativen zu suchen, stiefeln also zurück und essen wieder in unserem Hotel.

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Mi 7.11. Nach Lüderitz, der südlichsten norddeutschen Stadt

Durchs Sperrgebiet nach Lüderitz Um 9:00 betanken wir unseren Wagen und verlassen Keetmanshoop auf der B4 Richtung Westen. Etwas entfernt verläuft parallel zur Fahrtrichtung eine Hügelkette, die Straße ist wieder schnurgerade und ausnahmsweise fast eben. Aber langsam verändert sich die Landschaft: nach einer leichten Steigung kommen zwei leichte Gefällestrecken, und so geht es langsam abwärts. Hinter so einer Kuppe eröffnet sich urplötzlich der weite Blick von der Randstufe hinunter in die Namib-Wüste: ein rosa Meer aus Dünen, aus denen graue Felsberge herausragen, alles unter einem makellos blauen Himmel.
Bei der Ortschaft Aus ist dann der Rand des Diamanten-Sperrgebietes erreicht. Noch ist die Landschaft hügelig und mit Büschen bewachsen, aber schon bald nach überschreiten der "Grenze" wird sie karger und die Farmzäune verschwinden. Das schwarze Asphaltband führt kerzengerade durch eine ausgetrocknete Ödnis, gelegentlich ist ein Strauß oder eine Oryx-Antilope zu sehen, die für diese Gegend bekannten Wüstenpferde jedoch nicht.
Zu Mittag erreichen wir dann unser heutiges Etappenziel, die Hafenstadt Lüderitz weitere Informationen. Etwas verwundert es uns schon, daß im Ortsgebiet viele Straßen plötzlich nicht mehr asphaltiert sind. An so einer unbefestigten Straße liegt dann auch unser "Hotel zum Sperrgebiet" weitere Informationen. Unser Zimmer im obersten Stock bietet einen hübschen Blick über den Hafen und nach einer kurzen Entspannungspause machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung.
Goerke-Haus Beginnen beim Goerke-Haus weitere Informationen, einer Jugendstil-Villa, die den Wohlstand der leitenden Angestellten einer Diamantengesellschaft repräsentiert. Weiter geht es im leicht verstaubten Stadtmuseum weitere Informationen mit archäologischen, völkerkundlichen, naturhistorischen und historischen Exponaten. Nicht weit entfernt befinden sich "Lüderitz Safaris und Tours", wo wir Karten für eine geführte Besichtigung von Kolmanskop morgen Vormittag erstehen. Nach einem Bummel durch die Waterfront (mäßig interessantes Angebot - hält mit dem namensgebenden Vorbild in Kapstadt in keiner Weise mit) sehen wir uns im Büro der MTC (Mobilfunkbetreiber) für teures Geld unsere Emails durch. Felsenkirche Dann wird es Zeit, die spärlichen Öffnungszeiten der Felsenkirche weitere Informationen zu nutzen und so fahren wir nochmals hügelan und besichtigen die schlichte Kirche mit den schönen Buntglasfenstern. In der ganzen Stadt bläst der Wind, aber hier oben fegt er einem noch um einiges heftiger um die Ohren.
Kehren dann ins Hotel zurück, machen uns frisch und spazieren nach Sonnenuntergang wieder zur nahegelegenen Waterfront, wo wir zuvor ein Fisch-Restaurant weitere Informationen entdeckt haben, in dem wir uns ein gutes Abendessen erwarten. Aber leider gehen unsere Wünsche in der Abfütterung einer ganzen Busladung Spanier unter, und so stapfen wir um 10 Uhr zwar satt, aber nicht besonders zufrieden zurück zum Hotel. Pech gehabt!

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Do 8.11. Durch das Diamanten-Sperrgebiet

'Geisterstadt' Kolmanskop Bekommen wieder einmal ein so richtig umfangreiches Frühstück, mit dem man für den ganzen Tag versorgt ist. Brechen bald auf, damit wir die Felsenkirche und das Goerke-Haus in besserem Licht fotografieren können, dann verlassen wir die Stadt und fahren über die einzige Verbindungsstraße mit dem Rest des Landes bis Kolmanskop weitere Informationen. Sind sehr zeitig am Gelände, das mitten im wieder aktivierten Diamanten-Abbau-Gebiet liegt. Pünktlich um 9:30 Uhr stapfen wir und ca. 20 andere deutschsprachige Touristen hinter einer Führerin durch Hitze und Sand. Sie erzählt uns einiges über die Geschichte von Lüderitz, Kolmanskop und die Diamantengesellschaften und wir bekommen Einblick in diverse Versorgungseinrichtungen wie Schlachterei, Laden, Eisfabrik und Kegelbahn. Nach der eigentlichen Führung dürfen wir auf eigene Faust die "Stadt" besichtigen, aber das Verlassen des eingezäunten Geländes ist strengstens verboten und wird per Video überwacht. Einige der Häuser sind erstaunlich gut erhalten, andere hingegen so desolat, daß wir vor dem Betreten gewarnt werden.
Brechen kurz nach 11:00 Uhr auf und düsen weiter über die Asphaltstraße durch das Diamantensperrgebiet. Die Straße zu verlassen ist nicht gestattet, aber es gibt sowieso nichts, was interessant wäre.
Kurz hinter Aus biegen wir in die unbefestigte C13 nach Norden ab. Die Straße wird an einigen Stellen gerade ausgebessert und schweres Gerät verstellt den Weg. Kurz von 14:00 Uhr hat das Rumpeln und Holpern ein Ende, wir erreichen Helmeringhausen weitere Informationen, unser heutiges Etappenziel, dessen Hauptattraktion aus einer Tankstelle und einem Hotel weitere Informationen besteht. In diesem Hotel bekommen wir ein ruhiges Zimmer und den restlichen Nachmittag ruhen wir uns am sehr kühlen Pool aus. Am Hügel hinter dem Hotelgelände wimmelt es von Rock-Dassies (Klippschliefer, sehen aus wie Murmeltiere), aber sobald der Fotoapparat gezückt wird, sind sie weg.
Das Abendessen weitere Informationen nehmen wir vor dem Hauptgebäude zu uns, der Wind stört nicht sonderlich, die Luft ist lau und das Essen mit Wein und Cognac bei Kerzenschein ist vorzüglich.
Gut gelaunt gehen wir um 10:00 Uhr schlafen.

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Fr 9.11. Heute geht's heiß her

Duwisib-Castle Nach dem Frühstück im Garten und einem kleinen Spaziergang über das Gelände mit Blick auf ein recht überschaubares bäuerliches Freilichtmuseum verlassen wir Helmeringhausen und fahren nordwärts über die holprige C13. Biegen auf die noch schmalere und nicht minder holprige D831 und erreichen Punkt 10:30 Duwisib-Castle weitere Informationen. Bewundern gebührend diese "Spinnerei" eines reichen Deutschen der Jahrhundertwende, die so gar nicht in die Umgebung paßt, aber gerade deshalb so interessant ist.
Auf der Weiterfahrt füllen wir in Betta den Tank und biegen dann auf die C27 ein. Für eine "C"-Straße ist deren Zustand erbärmlich, tiefe Schlaglöcher, Wellblechpiste und grober Schotter verlangen dem Auto und den Insassen alles ab. Bei der Durchfahrt durch das Namib-Rand-Nature-Reserve können dann weder Oryx-Antilopen noch Springböcke über ein recht sonderbares Geräusch unseres Fahrzeuges hinwegtäuschen. Hoffen, daß das Vehikel bis Sesriem weitere Informationen hält.
Sossus Dune Camp Um 13:30 erreichen wir endlich die "Ortseinfahrt" und suchen dahinter unsere Quartier. Ein "NWR" weitere Informationen-Ranger hilft uns weiter, weist uns den Weg und meldet uns auch gleich über Funk in der Sossus-Dune-Lodge weitere Informationen an. So fahren wir noch mal 4 rumpelnde Kilometer um einen Hügel herum und zweigen kurz vor dem Sesriem-Canyon rechts in die Zufahrt zu diesem erst im heurigen Juli eröffneten Luxus-Camp ab. Am Parkplatz werden wir von einem Hotelangestellten mit Elektroauto erwartet und zum Hauptgebäude gefahren.
Nach einer kurzen Unterweisung in das Leben in diesem Camp bringt man uns über einen Holzsteg zur Hütte Nr. 4 des "Canyon-Flügels". Sesriem-Canyon Dort ruhen wir uns, soweit es die Hitze zuläßt, etwas aus und lassen dann einen Mitarbeiter organisieren, der sich unser Auto ansehen soll. Bis zu dessen Eintreffen fahren wir zum Sesriem-Canyon weitere Informationen und steigen einen nicht besonders beschwerlichen Weg etwa 40 Meter nach unten. Da die Sonne noch recht hoch steht, läßt der Schatten doch zu wünschen übrig und es ist fast unerträglich heiß. Aber ganz hinten, dort wo die Schlucht am engsten ist, finden wir unter Felsvorsprüngen einen kleinen Tümpel wo es tatsächlich etwas kühler und angenehmer ist.
Zurück bei der Lodge wartet schon jemand, der unser Auto begutachtet, aber er kann nichts finden und auch uns kommt es jetzt tatsächlich leiser vor als am Vormittag. Was soll's, vielleicht haben sich nur ein paar Steine hinter die Radkappen verirrt und solchen Lärm gemacht.
Verbringen den späteren Nachmittag dann am Pool, den wir als einzige Gäste für uns alleine haben. Nur eine ca. 1 m lange Schlange schaut vorbei und gleitet wendig über Liegen, Stock und Stein. Die Plantscherei im kühlen Naß ist sehr erfrischend, nur schade, daß die Sonnenschirme noch nicht aufgestellt sind.
Bleiben fast bis Sonnenuntergang im Pool, dann latschen wir den weiten Weg zurück zu unserem Bungalow und machen uns im aufgeheizten Zimmer für das Abendessen weitere Informationen zurecht. Dieses wird beim Schein einer Petroleumlampe serviert und wir sind sehr zufrieden damit. Mit einem Brandy sitzen wir dann noch auf der Veranda und schauen zum sternenübersäten Himmel hoch. So viele Sterne gibt's nicht oft zu sehen, denn selten ist die Luft so klar und weit und breit nichts was störendes Streulicht verbreiten könnte - überwältigend!
Aber da wir für morgen die "Sunrise-Fahrt" zum Sossusvlei weitere Informationen gebucht haben, gehen wir schon gegen 11:00 schlafen.

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Sa 10.11. Die Dünen und das Sossusvlei

Frühmorgendliche Dünenfahrt 4:00 Uhr früh: Heftiger Wind pfeift durch das Strohdach unserer Hütte und läßt die eigentlich straff gespannten Zeltwände knattern. Die Luft und alle Möbelstücke sind noch vom gestrigen Tag aufgeheizt und strahlen ihre Hitze ab, an ein Weiterschlafen ist nicht zu denken.
Stehen tapfer auf und pünktlich um 6:00 Uhr tuckern wir mit dem Elektroauto zum Parkplatz. Dort besteigen wir einen Landrover und lassen uns von einem NWR-Ranger namens Rambo zu den Dünen und zu den Vleis weitere Informationen (=Mulden, Senken) bringen.
Dünen im Morgenlicht In der Dämmerung fahren wir über einen inoffiziellen Weg zum Ausgang des Sesriem-Canyons, wo zur Verblüffung unseres Führers ein männliches Kudu steht, das in dieser Gegend eigentlich gar nichts verloren hat.
Mit dem geländegängigen Fahrzeug rumpeln wir über Stock und Stein und erreichen dann die asphaltierte Straße. Der Wind bläst von Osten, daher stört er im offenen Wagen nicht so sehr. Fahren gemütlich von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt, und die Dünen sehen im flachen Morgenlicht wirklich wunderschön aus. Hinter dem Parkplatz für PKW wartet tiefer, weicher Sand auf die Allradfahrer und einige kommen uns auch schon wieder entgegen. In einer Senke müssen wir einem BMW X3 aus der Patsche helfen, denn ungeübte Fahrer und Möchtegern-Geländewagen müssen der Namib-Wüste ihren Tribut zollen. Rambo hat natürlich kein Problem damit und so erreichen wir ohne Schwierigkeiten das Parkgelände am Dead Vlei.
Dead Vlei Ölen uns noch mal dick ein, packen fast 3 Liter Wasser in den Rucksack und beginnen dann die Dünenwanderung. Trotz des Windes stapfen wir eine kleine Düne hinauf und Rambo fängt uns eine kleine Eidechse, die im losen Sand immer wieder abtaucht. Brav stiefeln wir weiter bis wir das mit abgestorbenen Bäumen gespickte Dead Vlei erreichen. Der Wind treibt den Sand vor sich her und die ganze Szenerie sieht unwirklich aus. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die Springböcke, die über eine der hohen Dünen kommen und über eine andere wieder verschwinden.
Auf dem Weg zurück zum Auto zeigt uns Rambo noch ein paar interessante Wüstenpflanzen und dann fahren wir zum namengebenden Sossusvlei. Dieses ist aber nicht ganz so spektakulär wie erwartet, sieht mit den grünen Bäumen und Büschen eigentlich "ganz normal" aus.
Unter einem dieser ausladenden Bäume stellt unser Führer den Wagen gegen den Wind ab und stellt ein paar Campingstühle auf. Hier können wir endlich (es ist halb elf) unser mitgebrachtes Frühstück vertilgen. Die Luft ist so heiß und trocken, daß das Sandwich noch während wir es essen trocken wird wie ein Toast!
Auf der Rückfahrt ist Rambo dann zügig unterwegs, daher bläst uns jetzt auch der Wind backofenheiß ins Gesicht. Die Dünen sind nun nicht mehr so malerisch, der fotogene Kontrast zwischen Hell und Dunkel ist verflogen. Die letzten Kilometer holpern wir wieder abseits der offiziellen Wege querfeldein und so sehen wir noch mal Strauße, Oryx und Springböcke. Total durchgebeutelt und verblasen sind wir gegen 13:00 Uhr wieder in der Lodge.
Mit einem Bier und endlich auch einem Ventilator im Hüttchen verbringen wir den Nachmittag im Schatten. Nach einer Dusche ist der ärgste Sand abgewaschen und weil es so schön heiß ist, gibt es auch noch eine kleine Katzenwäsche für unsere Kleidung. Innerhalb von einer Stunde ist dann auch schon alles wieder trocken!
Gegen 17:00 Uhr machen wir es uns wieder im Pool gemütlich, an dem heute mehrere Liegen belegt sind. Beim Abendessen ab 19:30 Uhr sind dann doch einige Tische gedeckt und das Dessert genießen wir alle auf der Veranda unter dem funkelnden Sternenhimmel.

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So 11.11. Aus der Wüste an die Küste nach Swakopmund

Am Wendekreis des Steinbocks Auch an diesem Morgen rütteln Windböen an unserem Hüttchen, aber heute stört uns das nicht so, wir können liegen bleiben. Sind erst um 8:00 beim Frühstück und stärken uns im Schatten auf der Veranda. Verlassen diese Luxusunterkunft gegen 9:45 und rumpeln wieder im eigenen Auto weiter durch Namibia. Die C19 die wir bis Solitair nehmen, ist auch nicht besser als die Straße auf dem Hinweg, aber ein paar mehr Autos sind unterwegs.
Füllen den Tank und biegen dann in die C14 ein. Holpern auf fast gerader Wellblechpiste und über Schotter, aber langsam ändert sich die Landschaft, es wird kurviger und es geht aufwärts. Die Gegend hier sieht aus wie versteinerte Dünen, ein Wellental nach dem anderen. Kommen in den Namib-Naukluft-Park, in dem einige Kilometer der Straße sogar asphaltiert sind, und kurven hinauf auf den Kuisebpaß. Unten im Kuiseb-Tal fehlt uns ein Permit für den Abstecher zum Canyon, in dem sich zwei Geologen vor dem zweiten Weltkrieg versteckt haben.
Die Landschaft ändert bald wieder ihr Gesicht, es ist wieder absolut eben und fast vegetationslos. Die Hitze quält trotz Klimaanlage und die eintönige Straße wirkt sehr einschläfernd, zumal der Belag etwas besser wird. Sind glücklich, daß kurz vor Walvis Bay wieder Asphalt kommt und ein paar Abzweigungen die Aufmerksamkeit beanspruchen.
Machen einen kleinen Abstecher in die drittgrößte Stadt Namibias, aber heute ist ja Sonntag, da ist die Innenstadt so gut wie ausgestorben. Auf der Weiterfahrt über die asphaltierte B2 nach Swakopmund sehen wir der Küste entlang viele Ausflügler und Angler, außerdem eine Radarkontrolle. Leichter Dunst hängt in der Luft.
Altes Amtsgericht in Swakopmund In Swakopmund weitere Informationen finden wir das reservierte Hotel Europa Hof weitere Informationen rasch und sind froh, bei zivilisierten Temperaturen ein zivilisiertes Zimmer zu bekommen. Nach der langen Fahrerei müssen wir uns erst mal ausruhen, aber schon um 15:30 Uhr raffen wir uns zu einer Stadtbesichtigung weitere Informationen auf. Hohenzollernhaus in Swakopmund Dabei sehen wir fast alle nennenswerten Sehenswürdigkeiten (Woermanhaus mit Turm, Hohenzollernhaus, alter Bahnhof, Hansa-Hotel,...) und finden zusätzlich noch ein Internetcafé. Am Strand gönnen wir uns im Lighthouse-Pub eine kleine Erfrischung, dann stapfen wir zur Mole und spazieren der Uferpromenade entlang zum alten Landungssteg. Auf dieser heftig umtosten "Jetty" vertrödeln wir ein Viertelstündchen, bis um 18:00 Uhr das gleich daneben gelegene Restaurant "The Tug" weitere Informationen öffnet. Haben Glück, es ist total ausgebucht, nur jetzt gleich ist noch ein kleiner Tisch frei. Zufrieden vertilgen wir ein feines Fischmenü und nutzen den Weg zurück zum Hotel als willkommenen Verdauungsspaziergang. Beim Abstecher zum Internetcafé erfahren wir, daß daheim in Österreich der Winter mit Schneechaos ein kräftiges Lebenszeichen von sich gibt - igitt!!

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Mo 12.11. Ausflug zu den Robben beim Cape Cross

Robben beim Cape Cross Nach einer angenehmen Nacht stehen wir bei trübem Licht und dichtem Hochnebel auf. So etwas ähnliches haben wir erwartet, lassen uns davon aber nicht deprimieren und brechen schon vor 9:00 Uhr auf. Erstehen im Umwelt-Ministerium ein Permit für den morgigen Besuch der Welwitschia-Ebene und fahren dann über eine schlaglochlose Salzpiste nach Norden. Unser Ziel ist die ca. 125 km entfernte Robbenkolonie beim Cape Cross weitere Informationen. Auf den letzten Kilometern der Zufahrt rumpelt es dann doch noch heftig, aber wir sind mittlerweile Schlimmeres gewohnt; außerdem hat es aufgeklart und die Sonne scheint. Bezahlen den üblichen Eintritt in ein Naturschutzgebiet und dürfen dann Tausenden Robben beim Dösen, Streiten und Sonnen zuschauen. Es hat gerade die "Baby-Saison" begonnen und während unseres gut zweistündigen Aufenthalts werden es bestimmt noch einige Robben mehr.
Es weht ein lebhafter Wind und so ist der Gestank erträglich und auch der Lärm verkraftbar. An einem Aussichtspunkt stehen die Besucher auf einem Steg etwas abseits der Tiere, an einer anderen Stelle kann man ungehindert bis zu den Robben spazieren. Da sind ein paar dabei, die sind erst wenige Minuten alt, andere sind schon etwas älter und kräftiger und gehen eigene Wege, die Erwachsenen dösen in der Sonne oder streiten. Dazwischen suchen Schakale und Möwen nach toten Jungtieren und sonstigen Resten.
Diogo-Cão-Kreuz Nach so viel Leben machen wir noch die Pflichtfotos bei den Steinkreuzen, die die Stelle markieren, an der Diogo Cão erstmals namibischen Boden betreten hat. Um halb eins treten wir dann die Heimfahrt an. Die Landschaft ist weiß und absolut eben, auf der Straße ist keine Bodenmarkierung, kein Verkehrszeichen, keine Abzweigung, kein Strauch, geschweige denn ein Baum - nichts, woran sich das Auge festhalten könnte. War die Fahrt gestern ermüdend ist sie jetzt einschläfernd, nahezu gefährlich. Einzig Fisherman's Inn bringt etwas Abwechslung in die lange Fahrt, denn dort gönnen wir uns eine Erfrischung.
Erreichen gegen 14:30 das Zentrum von Swakopmund und parken in der Nähe des Museums weitere Informationen. Dort verbringen wir dann eineinhalb Stunden, denn diese Ausstellung ist bei weitem nicht so verstaubt wie ähnliche Einrichtungen in Windhoek oder Lüderitz.
Sandrose Im Anschluß daran besichtigen wir noch den Kristallpalast weitere Informationen, dort kann man riesige Bergkristalle und Quartze, sowie Halbedelsteine in der Urform und zu Schmuck verarbeitet bewundern. Genießen die spätnachmittägliche Sonne in einem Straßencafe und bringen dann alles Unnötige zum Hotel. Spazieren kurz vor 18:00 Uhr zum Restaurant "Erich's" weitere Informationen und machen die gleiche Erfahrung wie gestern: entweder man hat reserviert oder man muß Glück haben. Wir haben wieder Glück, denn wir bekommen wieder einen Tisch für jetzt gleich, und das Paar nach uns wird abgewiesen. Vertilgen auch hier ein Fischmenü mit köstlichem Drumherum und sind mit uns und der Welt vollauf zufrieden.

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Di 13.11. Urzeitpflanze und Wein - Fahrt nach Omaruru

Altes Bezirksgericht mit Leuchtturm Brechen relativ zeitig auf, machen noch einen kurzen Abstecher zum alten Bezirksgericht und fahren dann erst mal auf der B2 aus der Stadt hinaus. Am Ortsausgang steht, gut geschützt in einer Halle, der renovierte bzw. rekonstruierte Dampftraktor "Martin Luther" weitere Informationen, den wir von allen Seiten bewundern. Aber bald schon folgen wir der C28 und biegen in die C1903 ein. Welwitschia mirabilis Für diese Strecke brauchen wir das Permit, das wir gestern erstanden haben, denn nun nähern wir uns dem Schutzgebiet der Welwitschia mirabilis weitere Informationen, einer urzeitlichen Pflanze, die über 1.500 Jahre alt werden kann.

Ein so altes Exemplar befindet sich am Ende unseres Weges, ca. 75 km von Swakopmund entfernt. Ein hoher Zaun schützt dieses zerzauste Gestrüpp, aber rund herum wachsen noch weitere, kleinere Welwitschias, die nur von einem Steinring umgeben sind.
Nach eingehender Betrachtung müssen wir wieder einen Großteil des Weges zurück und nehmen uns dann mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten unterwegs.

Mondtal Dazu zählen neben dem Kameldornwald im Bett des Swakop-Flusses die schwarzen Dolorit-Stöcke im Granit der Hügel und das Mondtal, eine eigenwillig zerklüftete Landschaft, ganz anders als die sanft geschwungene Gegend rundherum. Hinter einem der Aussichtspunkte zum Mondtal zweigt die D1991 nach Norden ab und dieser folgen wir bis Goakantes. Von dort sind es noch 25 km bis wir wieder die asphaltierte B2 erreichen.

Rauschen auf dieser weiter über Usakos bis Karibib und dort biegen wir ab auf die C33, die ebenfalls gut befestigt ist. Erreichen um 14:00 Omaruru weitere Informationen und folgen gleich den Hinweisschildern zur Kristall-Kellerei weitere Informationen. Verkosten die beiden dort produzierten Weine und verschnaufen etwas im Garten des Winzers. Nach einem Abstecher in die Weingärten fahren wir dann ins Zentrum des Ortes, dort liegt das Central Hotel Omaruru weitere Informationen. Das Zimmer ist in Ordnung, das Bad riesig und der Pool etwas trübe.

Nach einem kleinen Spaziergang durch die Hauptstraße (erstehen unter anderem Pralinen aus der Schokolademanufaktur des Ortes) sind wir trotz Gewitterstimmung bald im Wasser und schwimmen ein paar Runden, dann entspannen wir uns unter Palmen bzw. auf der Terrasse unseres Zimmers.
Zum Abendessen weitere Informationen bleiben wir im Hotel, denn beim Spaziergang haben wir kein anderes Restaurant in angemessener Nähe zu unserem Quartier gesehen. Und obwohl wir, neben der dicken Hauskatze, die einzigen Gäste im Restaurant sind, ist es erstaunlich gut.
Den restlichen Abend verbringen wir bei heftigen Blitzen rundum unter dem Vordach unseres Zimmers und warten darauf, daß es endlich regnet.

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Mi 14.11. Endlich im Etosha Nationalpark

Nach einem kleinen Frühstück verabschieden wir uns von unserer Wirtin, die uns erzählt, daß es in den letzten Jahren immer weniger geregnet hat und mittlerweile das Wasser für die Privathaushalte auf 35 m³ pro Monat rationiert ist. Daher sind auch die Grünstreifen und Vorgärten nicht mehr so üppig bewachsen wie in den Reiseführern beschrieben.
Beim Ausparken überrollen wir halb eine große Schildkröte, die sich in der Nacht unter unser Auto gelegt hat, aber alles schadlos übersteht. Brausen bald wieder durch endlos scheinende Landschaft mit dichten Büschen am Wegesrand und einer Radarkontrolle. Können dem Polizisten jedoch glaubhaft versichern, daß wir bald Namibia verlassen und nicht mehr nach Omaruru kommen, um die Strafe für 11 km/h Geschwindigkeitsübertretung zu bezahlen. Werden nur heftig ermahnt, nicht zu schnell zu fahren und dann entlassen - danach fahren wir fast immer brav die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ;-).
Hinter dem Örtchen Kalkrand biegen wir in die Schotterpiste M63 ein und fahren bis Outjo, dann brausen wir über die C38 dem Etosha Nationalpark weitere Informationen entgegen. Treffen um 11:30 am Anderson-Gate ein und füllen das Besucherformular aus. Am Wasserloch des Okaukuejo-Camps Fahren auf Asphalt bis zum Rastlager weitere Informationen Okaukuejo, dort bezahlen wir die Aufenthaltsgebühr und rasten uns im Restaurant aus. Nachdem wir im Laden eine Karte des Parks erstanden haben, fahren wir mit Hilfe des Lageplans im Reiseführer zum Wasserloch. Dort herrscht reger Betrieb mit Elefanten, Oryxen und Springböcken.
Um 13:00 nehmen wir die Strecke zum Camp Halali unter die Räder. Damit wir etwas zu sehen bekommen, fahren wir ein Wasserloch weitere Informationen nach dem anderen an. Und das ist gut so, denn anders als im südafrikanischen Krügerpark sehen wir hier entlang der Strecke fast keine Tiere weitere Informationen, und auch die Wasserlöcher sind sehr unterschiedlich bevölkert. Erreichen gegen 16:15 unser Camp Halali weitere Informationen und melden uns in der Rezeption an. Der Bungalow, den wir dann beziehen können, ist zu den wichtigen Punkten (Restaurant oder Wasserloch) recht günstig gelegen. Hörnchen am Halali-Wasserloch Nachdem wir jetzt doch eine ganze Weile über staubige Wege gerumpelt sind, spazieren wir zum Wasserloch des Camps, bekommen aber außer vielen Vögel und ein paar kleinen neugierigen Hörnchen nichts Interessantes zu sehen.
Machen uns heute im Zimmer nur ein paar Sandwich aus unseren Vorräten und kurz vor Sonnenuntergang gehen wir noch mal zum Wasserloch. Jetzt ist mehr los: sehen Elefanten abziehen und eine Zebraherde donnernd erscheinen, dazwischen staksen Giraffen und Antilopen. Im Licht des Scheinwerfers glauben wir dann auch noch Hyänen und Schakale zu erkennen, aber soooo hell ist es dann auch wieder nicht.....
Nachdem wir morgen etwas zeitiger aufstehen wollen, legen wir uns bald im klimatisierten Zimmer schlafen und genießen die Ruhe im Camp.

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Do 15.11. Pirschfahrt in Etosha

Giraffe im Etosha Nationalpark Sind schon zum Sonnenaufgang am Camp-Wasserloch (aber leider so gut wie nichts los) und um halb acht beim Frühstück im Restaurant. Für heute haben wir uns den Ostteil des Parks vorgenommen und fahren gemächlich zu verschiedenen Wasserlöchern und zum Etosha-Lookout weitere Informationen. Hier können wir auf einer befestigten Piste auf die Salzton-Pfanne hinausfahren und erleben hier die Weite und Ödnis dieses ausgetrockneten Sees. Nur ein paar Zebras trotten mit hängenden Köpfen an uns vorbei, sonst ist weit und breit nichts.
Folgen der Straße am "Südufer" und finden einige der Wasserlöcher ausgetrocknet und verwaist vor, bei anderen ist hingegen mehr los. Andere Touristen oder Busse begegnen uns selten, mehr als zwei Wagen sind eigentlich nie an einem Punkt. Daher überrascht es uns, am Wasserloch Koinachas ca. 20 PKW, Jeeps und Busse zu sehen. Erkennen den Grund dafür nicht gleich, aber dann sehen wir durch das starke Teleobjektiv auf der anderen Seite des Wasserlochs, weit weg unter einem Busch ein paar reglose Gestalten, die Löwen sein könnten. Sind aus dem Krügerpark besseres gewohnt und haben weniger Geduld als die Löwen, daher verlassen wir die Szene recht bald, um im nicht mehr weit entfernten Lager Namutoni Mittagsrast zu halten.
Oryx-Antilopen Die Hitze auf dem recht weiten Weg vom Parkplatz zum Fort ist nach dem klimatisierten Auto fast nicht auszuhalten. Auch im Schatten unter einem ausladenden Baum ist es nicht viel besser. Latschen trotz der hohen Temperaturen zum Wasserloch, müssen aber feststellen, daß nicht viel los ist um diese Zeit. Das Nachmittagsprogramm eröffnen wir mit einer Umrundung der Fisher's Pan, ohne nennenswerte Tierbeobachtungen zu machen. Fahren dann auf anderen Wegen wieder zurück nach Halali und machen Abstecher zu den am Vormittag ausgelassenen Wasserstellen. Die Zufahrten sind zum Teil haarsträubend, und nicht immer lohnt sich die Mühe wirklich. Aber dann kommt es doch zu einigen Highlights, wie dem eifersüchtigen Elefanten, der mit kräftigem Wasserstrahl aus seinem Rüssel einige Springböcke von "seinem" Wasserloch vertreibt. Bis wir gegen 17:45 Uhr wieder im Lager sind, haben wir massenweise Giraffen, Springböcke, Zebras und Gnus gesehen, auch Warzenschweine, Kudus und Kuhantilopen konnten wir beobachten. Viel Freude hatten wir mit dem Anblick von Kranichen und den kleinen Duckern (ganz kleine Antilopen), etwas lästiger fanden wir die hirnlosen Perlhühner, die gackernd vor jedes Auto rennen.
Nachts am Wasserloch des Halali Camps Nach dem einfachen Abendessen gestern gönnen wir uns heute wieder ein Restaurant weitere Informationen und laben uns am reichhaltigen Buffet. Als bitter nötigen Verdauungsspaziergang gehen wir noch mal zum Wasserloch, dort sieht man im Scheinwerferlicht ein Nashorn trinken. Plötzlich durchdringt ein dumpfes Grollen die Luft und aus dem Busch kommt eine 20-köpfige Elefantenfamilie. Das Nashorn räumt im Rückwärtsgang das Feld und beobachtet die Szene noch lange vom Rand, hat aber keine Chance mehr. Die Dickhäuter in allen Größen pritscheln und baden vergnügt auch noch bei unserem Rückzug kurz vor 22:00 Uhr.

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Fr 16.11. Wild auf Wild

Löwen unterm Busch Heute ist es in der Früh bewölkt und grau - mal schauen, was der Tag so bringt. Müssen heute den Park verlassen und haben uns noch den westlichen Teil zur Besichtigung vorgenommen. Stärken uns noch mal beim Frühstücksbuffet und geben dann unseren Zimmerschlüssel ab.
Hanteln uns wieder von einem Wasserloch zum nächsten, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Manche sind trocken und leer, an anderen herrscht reges Treiben. Zwei stehende Busse machen uns auf eine Löwenfamilie unter einem Busch aufmerksam, viel näher als gestern. An einem Wasserloch sehen wir einen weißen Elefanten, dessen Farbe allerdings vom schlammigen Wasser, in dem er sich gesuhlt hat, herrührt. Die Zebras, Giraffen und Antilopen warten in gebührendem Abstand, bis die Luft (und das Wasser) wieder rein sind.
Zu Mittag treffen wir im Lager Okaukuejo ein und machen hier wieder Mittagsrast. Dann besteigen wir den Aussichtsturm mit Blick über das Lager und die Landschaft und bringen uns im Internetcafé auf den neuesten Stand. Nach dem Pflichtbesuch beim heute mäßig belebten Wasserloch fahren wir weiter nordwärts. Holpern und rumpeln über Wellblechpiste und Schotter, können aber zu unserer Freude ein Erdhörnchen aus seinem Bau wuseln sehen.
Etosha Safari Lodge Heute müssen wir ja den Park verlassen und um 16:00 Uhr ist es soweit. Nur 10 km vom Gate entfernt liegt unser Nachtquartier, die Etosha Safari Lodge weitere Informationen. Hier sind über einen Hügel verteilt 20 feste Safari-Zelte (Metallrahmen mit Blechdach und Zeltplanen als Wände) aufgestellt und wir bekommen eines fast ganz oben mit schönem Blick bis zum Etoscha-Nationalpark. Den restlichen noch verbleibenden Nachmittag verbringen wir am und im Pool, aber ein Regenschauer vertreibt uns schließlich von dort.
Sitzen dann bis zum Abendessen unter dem Vordach unseres Zeltes, lauschen dem Regengeräusch und spielen Karten. Bis zum Abendessen hört es aber schon wieder auf und wir spazieren hinunter zum Haupthaus. Dort gibt es neben einem reichlichen Buffet, vom Personal vorgetragene Lieder.
Für die Nacht öffnen wir in den Zeltwänden alle Licht-/Luft-Öffnungen 20 cm weit und hoffen, daß es nicht hereinregnet.

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Sa 17.11. Letzter Zwischenstopp vor Windhoek

Wegen der im lebhaften Wind flatternden Zeltplanen etwas unruhig geschlafen. Können von der Terrasse vor dem Eingang zwar den Sonnenaufgang beobachten, dieser ist aber leider wegen einer dicken Wolkenschicht unspektakulär. Trotzdem ist es im Zelt schon bald wieder heiß und wir packen schwitzend unser Zeug zusammen.
Unsere heutige Etappe ist nicht sehr weit, daher haben wir es nicht eilig, die Lodge zu verlassen. Und auch unterwegs fahren wir gemächlich, so daß wir neben der Straße Springböcke und Warzenschweine sehen. Machen um 10:00 Uhr Zwischenstopp in Outjo, hier wollen wir das Museum besuchen. Dieses ist zwar bald gefunden, aber verschlossen. Kein Schild gibt die Öffnungszeiten bekannt, so fahren wir hinunter an die Hauptstraße und erkundigen uns im Souvenirshop mit Info. Dort bekommen wir auch nur die Antwort, daß offen ist, wenn jemand da ist, aber geregelte Zeiten gibt es nicht. Stöbern etwas herum und versuchen es eine halbe Stunde später nochmals - vergeblich.
Himba-Frauen Beim Verlassen des Ortes kommen wir bei ein paar Himba-Frauen vorbei, die am Straßenrand Souvenirs anbieten und gegen ein Trinkgeld lassen sich die mit einer roten Paste bedeckten Frauen auch fotografieren.
Krokodilfarm Weiter geht die gemächliche Fahrt nach Otjiwarongo weitere Informationen, wo wir allerdings leichte Probleme haben, die Krokodilfarm zu finden, denn auf unserem Plan ist sie falsch eingetragen. Aber schließlich haben wir Erfolg und bekommen von einem irgendwie deutsch sprechenden Farbigen seine Lieblinge und deren Nachwuchs gezeigt. Erst vor einer halben Stunde war die wöchentliche Fütterung und die bis zu 5 Meter langen Echsen sind davon noch aufgeregt und sehr aktiv, sie laufen, schnappen und kämpfen. Im angeschlossenen Restaurant halten wir Mittagsrast und fahren dann zum nahe gelegenen Museum, das laut unserem Führer um zwei aufmachen soll, aber noch geschlossen ist. Da sonst nichts Interessantes mehr zu sehen ist, wollen wir zu unserem Hotel fahren, landen aber zuerst bei einer falschen Adresse. Werden jedoch freundlich an das richtige "Out of Africa" weitere Informationen verwiesen und können uns endlich frisch machen. Gerade überlegen wir uns, ob wir zuerst in den Pool oder zum Supermarkt gehen sollen, da nimmt uns ein heftiger Wolkenbruch die Entscheidung ab. Fahren daher einkaufen und füllen unsere Vorräte auf. Auf dem Rückweg zum Hotel versuchen wir es noch mal beim Museum, aber heute haben wir einfach kein Glück, denn wir stehen noch immer vor verschlossenen Türen. Im Zimmer machen wir dann das, was wir auch zuhause an einem regnerischen Samstagnachmittag machen, wir lesen.
Bis zum Abendessen klart es dann wieder auf und wir setzen uns auf die Terrasse des Hotelrestaurants weitere Informationen. Füllen unsere Bäuche, sind aber nur wenig begeistert von der Küche, aber der Brandy zum Abschluß stimmt uns dann milde.

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So 18.11. Wieder in Windhoek

Termitenbauten am Weg Bleiben heute so lange wie noch nie in diesem Urlaub im Bett. Nehmen um 10:00 Uhr die letzte Etappe in Angriff und fahren auf der B1 nach Windhoek. Unterwegs halten wir noch ein paar mal, um die Landschaft auf uns wirken zu lassen und nähern uns langsam der Hauptstadt. Sehen unterwegs wieder Warzenschweine aber auch Affen die Straße überqueren. Zu Mittag erreichen wir das Zentrum von Windhoek und finden uns ganz leicht wieder zurecht. Fahren gleich zum Internetcafé beim Postamt und schauen, ob unser AVIS-Problem einer Lösung näher gekommen ist - aber leider nein.
Um halb zwei sind wir wieder im Hotel Palmquell und bekommen das gleiche Zimmer wie zu Beginn unserer Namibia-Rundreise. Lassen den Tag am Pool ausklingen und freuen uns schon auf das Abendessen, für das wir um 18:00 Uhr zum Restaurant am Weinberg weitere Informationen gehen. Sind zwar etwas zeitig dran, aber dafür bekommen wir noch einen Tisch im Freien mit Blick in die Berge und ein ausgezeichnetes Menü.
Rundum zufrieden machen wir uns auf den Heimweg und machen unsere Sachen für den morgigen Weiterflug zurecht.

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Mo 19.11. Flug nach Kapstadt und Weiterfahrt ins Weinland

Verlassen sehr zeitig unser Quartier, da wir am Flughafen bestimmt mit AVIS noch einiges zu klären haben werden. So haben wir die letzten 50 Kilometer schon um 8:00 Uhr hinter uns gebracht. Aber wie eigentlich schon befürchtet, liegt nichts zu unserem Fall auf und wir müssen die ganze Geschichte noch mal durchkauen. Man verspricht uns zwar, sich nach Öffnen der Büros in Europa weiter um die Sache zu kümmern, aber da sind wir schon in der Luft und können das Ergebnis nicht mehr abwarten.
Minijet am Windhoek Airport Da noch mehr als genug Zeit bis zum Abflug ist, vertrödeln wir diese in einem winzigen Internetcafé und schließlich bringen wir die Paß- und Sicherheitskontrolle hinter uns. Die letzten namibischen Münzen investieren wir in eine Ansichtskarte und etwas verspätet können wir einen putzig kleinen Jet von Southafrican-Express besteigen. Heben um 10:45 ab und werden sowohl beim Start, als auch knapp zwei Stunden später bei der Landung in Kapstadt weitere Informationen von Windböen kräftigst durchgebeutelt.
In der südafrikanischen Metropole erwarten uns etwas gemäßigtere Temperaturen und leichte Bewölkung. Am Europcar-Schalter bekommen wir problemlos einen knallroten VW Chico (Karosserie des eckigen Ursprungs-Golfs), der allerdings außer einer Klimaanlage keinerlei weitere gehobene Ausstattung, wie etwa Servolenkung, Airbag, Zentralverriegelung oder sonstige zeitgemäße Standards aufweist. Aber immerhin hat das gute Stück erst 4.500 km auf dem Tacho und keine erkennbaren Schäden.
Quetschen unser Gepäck in den kleinen Kofferraum und fahren gleich nach Somerset West. Die Wegbeschreibung von Octopus-Travel zum Hotel Lord Charles weitere Informationen ist etwas vage, aber schließlich finden wir doch hin. So viele Autos wie auf diesen 40 km haben wir im ganzen Namibia-Urlaub nicht gesehen, an diese Verkehrsdichte müssen wir uns erst wieder gewöhnen.
Unser Zimmer für die letzten Urlaubsnächte ist schön und geräumig, und mit diesem Wissen können wir uns beruhigt auf die ersten Erkundigungen machen. Fahren zuerst ins Ortszentrum und decken uns in der Touristen-Info mit allen möglichen Prospekten und Karten ein. Dann landen wir unweigerlich im Weingut Vergelegen weitere Informationen, einem alten Gutshaus mit vielen Nebengebäuden und einem riesigen Park rundherum. Kosten uns zuerst durch das Angebot an Weinen, dann durchstreifen wir das weitläufige Gelände und sehen uns die alten Kostbarkeiten an. Leider sind wir schon etwas spät, die Anlage schließt um 16:30, und wir müssen raus, zudem verdunkeln Wolken die Sonne. Kurven daraufhin noch eine ganze Weile durch den Ort, um ein Lokal für das Abendessen zu finden. Schließlich finden wir das D'Vine Restaurant weitere Informationen und reservieren dort für 19:00 Uhr den letzten noch freien Tisch. Fahren zurück ins Hotel, machen uns frisch und müssen dann schon wieder los, um rechtzeitig beim Restaurant und dem wirklich ausgezeichneten Mahl zu sein.
Küche und Service sind ganz nach unserem Geschmack und auch die Heimfahrt fällt in einer zivilisierten Gegend mit Bodenmarkierungen und Straßenlaternen leichter.

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Di 20.11. Auf zum Tafelberg, wir haben noch was nachzuholen!

Blick vom Tafelberg auf den Lions Head Freuen uns über den strahlend blauen Himmel und fahren daher gleich nach dem Frühstück hinein nach Kapstadt. Die Beschilderung ist gut, so daß wir ohne Probleme zur Talstation der Tafelberg-Seilbahn weitere Informationen finden. Die Parkplatzsituation hat sich in den letzten vier Jahren nicht verbessert, die Autos stehen am Straßenrand und Fahrradrikschas bringen zahlungswillige Touristen vom Auto zur Kassa.
Die Warteschlange an der Kassa ist lang und überquert die Straße, aber es geht trotzdem zügig voran. Nach der Kassa warten wir dann beim Lift und dann beim Drehkreuz und dann vor der Gondel. Aber schließlich betreten wir eine der neuen Panoramagondeln mit drehendem Boden und kommen in kürzester Zeit auf den rund 1.000 Meter hohen Hausberg der Capetonians. Oben ist es merklich kühler, lebhafter Wind treibt Wolkenfetzen vor sich her und langsam legt sich das berühmt-berüchtigte "Tischtuch" auf den Tafelberg. Aber mit etwas Geduld ergattern wir immer wieder schöne Blicke hinunter auf die Tafelbucht und die Stadt.
Nach einer Stärkung im Restaurant gondeln wir gegen 12:45 wieder hinunter in die Wärme und beschließen über den seit kurzem wieder geöffneten Chapman's Peak-Drive weitere Informationen zu fahren. In Hout Bay, dem nördlichen Ausgangspunkt der Panoramastraße, müssen wir komischerweise beim Mauthäuschen nichts bezahlen, sondern Uhu in der 'World of Birds' bekommen nur eine Zählkarte in die Hand gedrückt. Nach einigen Kilometern Fahrt über die kurvige Straße entlang der Steilküste wissen wir dann warum: Hinter dem Aussichtspunkt am Chapman's Peak ist die Straße schon wieder wegen Bauarbeiten gesperrt und die Fahrzeuge müssen am Parkplatz umdrehen. Nach einem ausgiebigen Blick auf den Atlantik fahren wir also wieder zurück, müssen die Zählkarte wieder abgeben und haben nun mehr Freizeit, als geplant. Beschließen uns wie schon vor vier Jahren in der "World of Birds" umzusehen. Auch dieses Mal sind wir wieder bis zum Schließen der Anlage (17:00 Uhr) mit dem Bewundern der vielen verschiedenen Vögel und der anderen Tiere beschäftigt. In das Gehege einer kleinen Affenart darf man auch hineingehen und die Bewohner sind richtig freche kleine Kerlchen, die alles klauen, was sie in die Fingerchen bekommen.
Für die Rückfahrt nach Kapstadt wählen wir die Küstenstraße und fahren immer so nahe wie möglich am Ufer entlang durch die einzelnen Orte und Stadtteile. Bis wir gegen 18:00 Uhr die Waterfront erreichen, hat Werner mehr Kurven hinter sich als während der gesamten Namibiarundfahrt.
Abend an der Waterfront Stellen unser Auto bei der Victoria-Wharf ab und spazieren durch die Einkaufspassage. An den Quays reiht sich ein Restaurant an das andere und wir verbringen viel Zeit mit dem Studium der Speisekarten. Entscheiden uns für das Belthazar weitere Informationen und bekommen eine Tisch im Freien ganz vorne an der Promenade. Vertilgen ein ganz gutes Essen in der bitter nötigen Wärme der Gasheizstrahler, die jetzt überall angezündet werden. Anschließend schlendern wir noch durch das lebhafte Areal und machen uns dann auf den Heimweg.
Folgen der Beschilderung Richtung Flughafen, aber an einer Abzweigung fehlt das entsprechende Schild und wir fahren einige Zeit sinnlos in der Gegend herum, bis wir den richtigen Weg finden und dann gegen 21:45 Uhr wieder im Hotel in Somerset West sind.

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Mi 21.11. Erkundigungen im Weinland

In den Kellern der KWV Der Blick aus dem Fenster vertreibt die Lust auf zwei entspannte Tage am Pool - der Himmel ist grau und es regnet. Gott sei Dank sind wir im Weinland und so fällt ein Alternativ-Programm nicht schwer, wir werden eben diverse Weingüter weitere Informationen besuchen und schauen, was die Nachfolger der hugenottischen Einwanderer noch so können.
Beginnen in Paarl bei der Winzergenossenschaft KWV weitere Informationen, dem größten Weinproduzenten Südafrikas. Tatsächlich findet, wie im Reiseführer beschrieben, um 10:15 Uhr eine Führung in deutscher Sprache statt und wir sind dann eineinhalb Stunden mit einem Film, der anschließenden Kellerbesichtigung und einer Verkostung beschäftigt.
Das Wetter hat sich nicht merklich gebessert, so besuchen wir noch ein paar Weingüter in der Umgebung von Paarl und schauen zur Auflockerung in einem Schmetterlingshaus vorbei. Dort kann man im Trockenen außergewöhnliche Falter, aber auch ein paar Papageien und sonderbare Heuschrecken bewundern.
In Stellenbosch geraten wir in die abendliche Rush-Hour und quälen uns durch endlose Ampelketten. Vor vier Jahren war bei weitem noch nicht so viel Verkehr und auch die Straßen glichen eher gemütlichen Landstraßen. Wir brauchen fast eine Stunde, bis wir wieder beim Hotel sind.
Haben keine Lust mehr, nochmals weg zu gehen und essen im Hotelrestaurant weitere Informationen überraschend gut zu Abend.

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Do 22.11. Hier gibt es noch viel zu entdecken

Im Weinland um Stellenbosch Nachdem sich das Wetter nicht gebessert hat, besuchen wir ein paar "alte Bekannte" vom letzten Kapstadt-Aufenthalt (sehr empfehlenswert sind Muratie und Uitkyk) und verkosten uns durch das Angebot diverser Weingüter in der Umgebung von Stellenbosch. Da wir bei Kanonkop weitere Informationen Polystyrol-Verpackungen für das Fluggepäck sehen, erstehen wir drei Flaschen nebst Verpackung. Zum Mittagessen schauen wir beim Morgenhof vorbei, daran haben wir gute Erinnerungen. Und auch diesmal werden wir nicht enttäuscht.
Dafür werden wir beim Weingut Zorgvliet nicht froh, denn alles ist umgebaut und der neue Kellermeister hat die Qualität seines Vorgängers nicht halten können. Nach einem Abstecher nach Franshoek, der bei wieder heftigem Regen ohne nennenswerten Höhepunkt ist, geht es letztendlich wieder nach Stellenbosch. Dort ist es trocken und im Restaurant des Hotels Stellenbosch weitere Informationen fügen wir unserem kulinarischen Zoo mit Steaks von Zebra und Impala zwei neue Spezies hinzu. Schlendern zur Verdauung durch den schmucken Ort und fahren erst relativ spät wieder zurück nach Somerset.

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Fr 23.11. Abschied vom Sommer - Heimflug

Im Weingut Blaauwklipp Erstaunlicherweise findet unser ganzes Zeug in den Rucksäcken Platz und wir verpacken auch die drei Weinflaschen sorgfältig und flugtauglich für den weiten Weg über Johannesburg und Madrid nach München. Dann verlassen wir bei etwas freundlicherem Wetter als die letzten Tage unsere Luxus-Herberge und fahren ein letztes Mal zu verschiedenen Weingütern, deren Produkte von unterschiedlicher Güte sind. Besonders schön ist das alte Gut Blaauwklippen weitere Informationen mit einem weitläufigen Verkostungsraum, altehrwürdigen Gebäuden, einem großen Park und einem Kutschenmuseum.
Ein architektonisches Meisterwerk ist der Neubau beim Weingut Dornier, leider ist dort heute eine Tagung und keine Besichtigung oder Verkostung möglich. Auf dem weiteren Weg zum Flughafen bekommen wir aber noch eine Chance auf Gaumenfreuden bei den Weingütern Stellenzicht und Meerlust. Dann endlich geht es recht beschwingt Richtung Kapstadt.
Geben daher unser kleines Auto eher zeitig zurück und latschen über lange Wege zum Inlands-Terminal. Dort herrscht nicht nur wegen der Umbauarbeiten Chaos, auf der Anzeigetafel sind viele Verspätungen vermerkt. Stehen in einer langen Schlange beim Southafrican-Schalter und erfahren dort, daß unser Flug so viel Verspätung hat, daß wir den Anschluß nach Madrid nicht erreichen werden. Bekommen aber noch Plätze in der früheren Maschine nach Johannesburg und haben gar nicht mehr so viel Zeit wie ursprünglich geglaubt.
Auch nach der Sicherheitskontrolle an den Gates geht das Durcheinander weiter, denn viel zu viele Reisende warten mit viel zu wenigen Sitzgelegenheiten auf die unpünktlichen Flüge. Zudem ist das Restaurant hoffnungslos überfüllt und auf den Monitoren über den Gates werden die dort abgefertigten Flüge nicht angezeigt. Auch unser neuer Flug hat Verspätung und so warten wir eine ziemliche Weile, bis wir mit einem Bus zum Flieger gebracht werden. Heben dann mehr oder weniger um die Zeit (17:40 Uhr) ab, zu der unser eigentlich gebuchter Flug hätte abheben sollen.
Nach zwei Stunden landen wir in Johannesburg und dort geht das Chaos weiter. Müssen zum internationalen Terminal, was wegen der Entfernung und der Bauarbeiten recht lange dauert, dann stehen wir wieder ewig am Check-In der Iberia. Bekommen die letzten nebeneinanderliegenden Plätze ganz hinten in der Maschine und bringen rasch die Sicherheitskontrolle hinter uns. Da wir innerhalb der EU umsteigen müssen, dürfen wir auch jetzt im Duty-Free keine Flaschen erstehen, dabei wäre das Angebot so verlockend.
Am Gate müssen wir, wie schon beim Einchecken, bei der Sicherheitskontrolle und natürlich beim Zoll, Schlange stehen und die Pässe kontrollieren lassen. Endlich dürfen wir zum Flugzeug gehen und unsere engen Plätze einnehmen. Der Abflug um 22:30 Uhr erfolgt beinahe pünktlich, leider ist das Essen nicht so besonders - da wir so weit hinten sitzen, gibt es keine Auswahl mehr beim Hauptgericht und der Fisch ist eher mäßig. Richten uns dann für die Nacht ein und dösen vor uns hin.

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Sa 24.11. Letzte Flugetappe und Landung in München

Auslandsterminal in Madrid Landen bei winterlichen Temperaturen um 7:30 in Madrid und haben den langen Weg vom internationalen Terminal zum Zentralbau mit der Zollkontrolle zu absolvieren. Um 8:00 stehen wir in der endlosen Warteschlange vor der sinnlosen Sicherheitskontrolle und der Boardingtermin rückt immer näher, wir sind aber noch meilenweit vom Gate am Schengen-Terminal entfernt. Hasten durch lange Gänge und erreichen noch rechtzeitig den Anschlußflug nach München. Die Maschine ist halb leer, so können wir beide am Fenster sitzen und die Landschaft unter uns bewundern. Der Himmel ist lange Zeit wolkenlos, erst bei den Pyrenäen schiebt sich eine Wolkendecke zwischen uns und den Boden. Der Anflug auf München ist dann recht holprig und die Wolkendecke geht in dichten Nebel über, der die ganze Gegend einhüllt; auch nieselt es leicht.
Müssen lange auf das Gepäck warten (kommt als Sperrgut), zudem sind die Außentaschen der Rucksäcke offensichtlich durchsucht worden und es fehlt auch die Verbandskassette. Aber Reklamation sinnlos, denn das Gepäck hatte einen zu weiten Weg hinter sich.
Sind froh, daß sonst nichts passiert ist und der Shuttle zum Parkhaus schon auf uns wartet. Die Heimfahrt beginnen wir um Punkt 12:00 und haben dann 2 Stunden Zeit, uns nach dem späten Sommerurlaub auf das vorweihnachtliche Europa einzustimmen.

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Reisebericht als Word-Dokument Zur leichteren Lesbarkeit gibt es hier den Reisebericht Namibia in der reinen Textversion als Word-Dokument (96 kB) zum Herunterladen.

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