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Spanienreise 7.09. - 5.10.2002

Unsere Reiseroute

Viva España!


Spanien hat mehr zu bieten als nur Flamenco und Rioja, Paella und Sangría, Sonne und Meer.
Vier Wochen Urlaub für dieses Land - das klingt nach tagelangem Nichtstun - aber weit gefehlt! Wer die vielen Sehenswürdigkeiten Spaniens wirklich sehen will, braucht viel, viel länger. Unser Urlaub hat nur für die absoluten Höhepunkte gereicht, die Hauptstadt Madrid heben wir uns überhaupt für einen späteren Termin auf.
Bei dieser Reise nehmen wir uns die Freiheit, zu tun, was und wann wir wollen. Natürlich haben wir uns Gedanken über die Reiseroute und die Ziele unserer Besichtigungen gemacht, aber nachdem wir mit dem eigenen Auto unterwegs sind, können wir umdisponieren und spontanen Eingebungen folgen. Daher haben wir auch nur für die ersten drei Nächte Hotels reserviert, alles weitere ergibt sich auf der Fahrt.

Für die Organisation der Hotels war uns das Internet noch nie so hilfreich wie diesmal. Ein Großteil der Zimmer haben wir über HRS gebucht, aber auch auf das Angebot der Accor-Kette (Formula 1, Ibis, Novotel) haben wir wegen der schnellen Verfügbarkeit gerne zurückgegriffen. Auch dem Hotelführer "Kleine Hotels mit Charme - Spanien" aus dem Heyne-Verlag verdanken wir einige geruhsame Nächte.
Viele nützliche Tips, nicht nur für feine Unterkünfte, entnahmen wir dem Reiseführer "Spanien" von Thomas Schröder (aus dem Michael-Müller-Verlag).
Um die Hin- und Rückreise nicht zum absoluten Kilometerfressen verkommen zu lassen, haben wir jeweils einen Tag für Besichtigungen in Frankreich eingeplant: ein modernes wissenschaftliches Museum und die geschichtsträchtige Stadt der Gegenpäpste.

Es folgt nun eine etwas detailliertere Beschreibung unserer Erlebnisse auf dem Weg kreuz und quer durch die iberische Halbinsel.

(Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden bzw. es verbirgt sich mehr dahinter)


Die Reiseroute:
(und die Entfernungen)

Clermont-Ferrand (803 km) - Perpigueux (261 km) - (San Sebastian) - Bilbao (478 km) - (Altamira) - Burgos (328 km) - (Cavarrubias) (154 km) - Leon (197 km) - (Astorga - Benavente - Zamora) - Salamanca (257 km) - Avila (112 km) - (Segovia - San Ildefonso) (167 km) - (El Escorial) - Toledo (253 km) - (Guadalupe - Trujillo) - Càceres (333 km) - Mérida - (Elvas) (246 km) - (Zafra) - Sevilla (207 km) - Córdoba (154 km) - Granada (165 km) - Valencia (535 km) - Barcelona (361 km) - (Pùbol - Figueres - Cadaqués) - Andorra La Vella (459 km) - Avignon (434 km) - Schwarzach in Vorarlberg (A) (791 km)

Die Gesamtstrecke, die unser Auto ohne Stottern und Husten zurückgelegt hat, beträgt 6.770 km.

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Sa 7.9. Fahrt nach Clermont-Ferrand

Wir starten unseren Opel Vectra gegen halb zehn und düsen frohgemut vom österreichischen Bodenseeufer durch die komplette Schweiz (Zürich, Bern, Genf) und an Lyon vorbei bis nach Clermont-Ferrand. Dort beziehen wir unser, über das Internet reservierte, Zimmer im Formula 1 am äußersten Stadtrand. Schon bald darauf fahren wir ins Zentrum und stöbern durch die Altstadt mit der gotischen Kathedrale und netten engen Gäßchen. In einem solchen finden wir ein kleines Lokal, vor dem wir ein ausgezeichnetes Abendessen vertilgen. Nach der heutigen langen Etappe (803 km) sind wir recht müde, aber auch voller Tatendrang für die nächsten Wochen.

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So 8.9. "Vulcania"-Museum, Weiterfahrt nach Périgueux

"Vulkankegel" von Hans Hollein Beginnen diesen Tag mit einem sehr kleinen Frühstück, dann geht's zum Vulkan-Museum. Wir folgen den Schildern Richtung "Vulcania" und finden uns bald auf einem riesigen Parkplatz mitten in der Natur wieder. Aber der vom österreichischen Architekten Hans Hollein entworfene Komplex für das Vulcania-Museum mit dem kunstvollen Vulkankegel ist nicht weit.
Die nächsten 4 1/2 Stunden lassen wir uns über Vulkanismus, seine Erscheinungsformen und seine Erforscher informieren, sehen Filme und Computer-Animationen.
Gegen halb drei Uhr setzen wir unsere Reise fort und fahren, begleitet von Regenfronten, bis Perigueux. Das Hotel ist schnell gefunden, aber beim Abendessen haben wir heute ein kleines Problem: entweder haben die Restaurants gerade Ferien oder am Sonntag einfach Ruhetag. Schließlich werden wir doch noch fündig und Gaumen und Magen werden befriedigt.

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Mo 9.9. Über San Sebastian nach Bilbao

Uferpromenade in San Sebastian Trotz des starken Verkehrs auf den französischen Straßen kommen wir gut um Bordeaux herum und finden problemlos den Weg nach Spanien. Stellen gegen halb eins unser Auto in die Tiefgarage unter der Kathedrale von San Sebastian und machen uns auf zur ersten Besichtigung in Spanien.
Bummeln zum Meer, schauen von der Uferpromenade den Badenden zu, schlendern weiter ans äußerste Ende und besuchen dort das moderne Aquarium mit einem riesigen Bassin voller Rochen, Haie und sonstiger Meeresbewohner.
Anschließend stöbern wir durch die Altstadt und können dem Tagesmenü eines kleinen Restaurants nicht widerstehen. Kommen heute das erste Mal in den Genuß spanischer Gastlichkeit, das heißt, wir bekommen als Getränkebegleitung zu den üppig gefüllten Tellern eine ganze Flasche Hauswein, im Menüpreis von 7 Euro enthalten.
Gegen halb fünf setzen wir unsere Reise fort und kommen bald ins lebhafte Bilbao. Stellen das Auto am Hotelparkplatz ab und fahren mit der U-Bahn zur Altstadt. Warum dieses hübsche Ensemble nicht ausführlicher in den Reiseführern erwähnt wird, ist uns ein Rätsel. Nach einem ausgiebigen Bummel durch die engen Gäßchen und Plätze geht's mit der U-Bahn zurück zum Hotel.

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Di 10.9. Bilbao

Das Guggenheim-Museum von Frank O. Gehry, davor die Blumenskulptur "Puppy" von Jeff Koons Heute steht eine geballte Ladung Kunst auf dem Programm. Erst schauen wir im Museo de Bellas Artes vorbei, das spanische Kunst aus 9 Jahrhunderten präsentiert. Dann gehen wir zur Hauptattraktion Bilbaos, dem Guggenheim-Museum. Dieses außergewöhnliche Bauwerk des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry beherbergt moderne und zeitgenössische Kunst, Werke von Chagall, Miró, Picasso, Mondrian, Kandinsky ...
Verbringen viel Zeit mit der Betrachtung dieses Gesamtkunstwerkes und entspannen uns anschließend auf der sonnigen Terrasse des Museums-Restaurants.
In einem Internet-Cafe suchen wir Unterkünfte für die nächsten paar Nächte, danach genießen wir den späten Nachmittag bei einem Spaziergang durch die Haupteinkaufsstraße und die Altstadt.
Merken heute erstmals, daß wir unsere Essensgewohnheiten umstellen müssen, denn um 8:00 Uhr abends haben wir schon einen Bärenhunger, aber die Restaurants sperren nicht vor 9:00 Uhr auf. Das Warten lohnt sich aber, auch heute werden wir von der spanischen Küche nicht enttäuscht.

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Mi 11.9. Auf dem Weg nach Burgos

"Stehender Bison", Detail aus einem Deckengemälde der Höhlen von Altamira Nachdem wir glücklich aus der Stadt hinausgefunden haben, nehmen wir teilweise die Autobahn, teilweise die sehr kurvige Küstenstraße (fast bis Santander), dann folgen wir den Schildern, die uns den Weg zu den "Cuevas de Altamira" bei Santillana weisen. Ergattern vor dem modernen Museum einen Parkplatz, dann erstehen wir Karten für eine Führung durch die detailgetreu nachgebildeten Höhlen (die echten sind ca. 13.000 Jahre alt und nur mehr Archäologen zugänglich). Da die Karten für einen bestimmten Zeitpunkt verkauft werden, schauen wir bis zum Beginn der Führung noch die Ausstellung über das Leben zur Entstehungszeit der Felsmalereien, Fundstücke aus den Höhlen und eine Dokumentation über die Entdeckung und den Nachbau an. Lassen uns insgesamt fast 3 Stunden in die frühe Steinzeit entführen.

Unsere weitere Fahrt führt uns ins Hinterland, über ein paar ca. 1000 m hohe Pässe, weg vom grünen Küstenstreifen, hinein in eine karge, von schroffen Felsabbrüchen durchzogene Landschaft.
Nach 328 km erreichen wir unser Hotel etwas außerhalb von Burgos.

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Do 12.9. Burgos

Die Kathedrale in Burgos Die heutige Besichtigungstour beginnt mit leichten Schwierigkeiten, denn die Beschilderung in der Stadt ist unübersichtlich und so fahren wir erst eine Ehrenrunde um den Altstadthügel, bevor wir eine Tiefgarage relativ nahe beim Zentrum finden.
Unser erster Besuch gilt der Kathedrale, die derzeit zwar eingerüstet ist, aber zum Großteil bereits in sandgestrahltem neuen Glanz erstrahlt. Besonders sehenswert neben dem Museum im Kreuzgang sind die "Gründerkapelle" mit zwei Grabmälern und die traumhafte Kuppel über der Vierung (der Kreuzung von Mittel- und Querschiff).
Unser weiterer Spaziergang führt uns zur Kirche San Nicolas mit seinem imposanten Altaraufsatz, vorbei an Renaissance-Palästen und dem Denkmal von "El Cid". Da während der Siesta sowieso nichts los ist in der Stadt fahren wir südwärts, über zum Teil atemberaubende Straßen, zum Kloster Santo Domingo de Silos. Dort erwartet den geduldigen Besucher ein beeindruckender romanischer Kreuzgang, leider nur mit langatmiger spanischer Führung zu besichtigen.
Auf dem Rückweg machen wir noch Halt bei einer winzigen Einsiedelei aus dem 12. Jhdt. und dann im Ort Cavarrubias. Spazieren dort zwischen windschiefen Fachwerkhäusern und kommen in der Stiftskirche zufällig zu einer deutschsprachigen Führung durch das kunterbunt zusammengewürfelte Museum.
Wollen in Burgos noch die Cartuja de Miraflores anschauen, aber zu Mittag war sie noch zu und jetzt kommen wir zu spät. Schade.

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Fr 13.9. Leon

Die Kathedrale von Leon bei nächtlicher Beleuchtung Verlassen relativ zeitig unser Hotel und kommen so noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs durch die Stadt. Wir folgen heute ein Stückchen dem Jakobsweg, einem der ältesten Pilgerwege nach Santiago de Compostela, und kommen dabei an einigen tapferen Wanderern vorbei.
In Leon angekommen stellen wir das Auto gleich in eine Tiefgarage und spazieren zur Kathedrale. Der schöne gotische Bau mit den herrlichen bunten Fenstern und dem hübschen Museum im Kreuzgang hat unsere Aufmerksamkeit bis zur Siesta, die hier um 13:30 Uhr beginnt.
Nach Hotelbezug und Mittagessen warten wir in einem Straßencafe auf das Wiedererwachen des Geschäftslebens. Wir bummeln durch die Fußgängerzone, schauen uns einige schöne Häuser und Kirchen an, die allerdings für Besucher geschlossen sind, dann führt uns unser Weg zur Kirche San Isidoro. Im dortigen Pantheon sind neben den Gräbern der ersten kastillischen Könige wunderschöne frühromanische Deckengemälde erhalten, die einen Besuch allemal wert sind. Im angeschlossenen Kreuzgang schauen wir noch eine Ausstellung über den Stadtheiligen San Isidoro und seine Zeit an.
Der laue Abend lädt noch zum Bummeln und Stöbern in der Altstadt ein. Die malerische Beleuchtung der gotischen Gebäude und der neogotischen Casa de Botines (entworfen von Antonio Gaudi) ist ein hübscher Abschluß unseres Besuches in Leon.

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Sa 14.9. Über die "Ruta de la Plata" bis Salamanca

Volkstanz in Salamanca Verlassen noch vor halb neun die im morgendlichen Zwielicht liegende Stadt und fahren zügig nach Astorga. Dieser verschlafene Ort am Jakobsweg ist der Endpunkt der "Ruta de la Plata", dem südlichen Zugang zu diesem Pilgerweg. Astorga selbst bietet neben neu hergerichteten römischen Stadtmauern eine gotische Kathedrale und den Bischofspalast, der von Antonio Gaudi zu Ende des 19. Jhdts errichtet wurde und der heute ein kleines Museum beherbergt.
Fahren jetzt südwärts und erreichen bald das auf einem Hügel gelegene Städtchen Benavente. Schauen uns dort die beiden gotischen Kirchen an, dabei ist speziell Santa María de Azogue sehenswert. Sonst bietet der Ort nur Würste und Schinken, die aber en masse.
Gegen Mittag setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen eine Stunde später Zamora, deren mit Kirchen beinahe überfüllte Altstadt auf steilen Klippen über dem Tal liegt. Zwar machen jetzt um 13:00 Uhr alle Kirchen zu, aber da Samstag der absolute Heiratstag ist, können wir doch noch einen Blick in die Kathedrale werfen. Im Kreuzgang befindet sich ein Museum mit flämischen Wandteppichen und dem Kirchenschatz, das wir uns noch ansehen können. Essen auf der Plaza Mayor zu mittag und vertrödeln etwas Zeit beim Bummel durch das verschlafene Städtchen, aber bis zum Öffnen der Kirchen und anderer Museen um 17:00 Uhr dauert es uns einfach zu lange.
Daher legen wir die letzten Kilometer bis Salamanca etwas früher als geplant zurück. In der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt ist mächtig was los, wir finden nur mit Mühe einen Parkplatz für unser Vehikel und zu unserem Quartier. (Sind froh, daß wir schon vorab ein Hotel reserviert haben, denn so wie es aussieht, sind alle Zimmer voll.)
Beim anschließenden Bummel durch die Altstadt bekommen wir im Informationsbüro der Kulturhauptstadt neben einem vernünftigen Stadtplan auch ein Programm für die derzeit stattfindenden "Ferias y Fiestas" ausgehändigt. So informiert, sind wir rechtzeitig für eine Volkstanzvorführung vor der Kathedrale, stöbern durch den "Römermarkt" am Fluß beim Puente Romano (die römische Brücke), auf dem wir uns auch verpflegen, und als krönenden Abschluß dieses eindrucksvollen Tages erleben wir noch ein fast halbstündiges Feuerwerk in allen nur erdenklichen Varianten.

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So 15.9. Salamanca

Bischofsgrab in der "Alten Kathedrale" von Salamanca Sonntag ist ein etwas beschwerlicher Tag für uns Touristen. In der ersten Kirche, die wir ansehen wollen, San Esteban, findet gerade eine Messe statt, da wollen wir nicht stören. Das gleich daneben gelegene Kloster der Dominikanerinnen öffnet entgegen der Angaben am Schild erst um 11:00 Uhr. Also gibt's erst mal Frühstück in einem Cafe, dann öffnet San Esteban doch seine Pforten und wir können den hübschen Kreuzgang und die herrliche Kirche mit dem schönen Chor anschauen. Anschließend schauen wir bei den beiden aneinandergebauten Kathedralen vorbei, speziell die alte mit den romanischen Bögen und den alten Wandmalereien ist sehr schön. Bewundern dann noch das üppige Portal der gotischen neuen Kathedrale und endlich öffnet sich für uns der wirklich sehenswerte, aus der Renaissance stammende Kreuzgang der Dominikanerinnen.
Die nächste Station ist die alte Universität mit den alten Hörsälen und der überreich verzierten Fassade. Werfen noch einen kurzen Blick ins Stadtmuseum (kunterbunte Sammlung) und auf die muschelgeschmückte Fassade der Casa de las Conchas. Die nächsten zwei Stunden verbringen wir mit Essen und einem Bummel durch die nun ruhigen Gassen. Die Plaza Mayor ist wegen der Vorbereitungen zu einem Popkonzert weder optisch noch akustisch einladend, also schauen wir von einem Straßencafe vor der Kathedrale den vielen Passanten und diversen Straßenkünstlern zu.
Die letzte Station in unserem heutigen Programm ist die Casa Lis, das Museum für Art Deco und Art Nouveau. Dieses um die letzte Jahrhundertwende errichtete Gebäude beherbergt in traumhaftem Ambiente Gemälde, Schmuck und Gebrauchsgegenstände im Jugendstil.
Der anschließende Spaziergang durch den abendlichen Römermarkt wird leider durch einsetzenden Regen beeinträchtigt und wir flüchten vor den immer mehr zunehmenden Wassermassen ins Hotel. Der Wetterbericht der abendlichen Nachrichtensendung für die nächsten Tage ist alles andere als berauschend - der abendliche Regenguß war scheint's nur ein Vorgeschmack auf mehr.

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Mo 16.9. Ávila

Die Stadtmauern von Ávila bei Tag Verlassen das nebelig trübe Salamanca gegen 10:00 Uhr und brausen durch extrem fade Landschaft nach Ávila. Parken direkt vor den Stadtmauern und besuchen als erstes die Kirche und das Museum der Heiligen Theresia. Dann bummeln wir weiter zur Kathedrale, die von außen nicht viel hergibt und innen von Baugerüsten verunstaltet wird. Besichtigen aber das kleine Museum im Kreuzgang und beim Verlassen empfängt uns wieder Regen. Jetzt ist es kurz vor halb zwei, also noch viel zu früh fürs Mittagessen, aber da die von zahllosen Baustellen und extrem verparkten Sträßchen gezeichnete Stadt bei diesem Wetter einfach nicht hübsch ist, versuchen wir unser Glück in einem kleinen Restaurant. Man hat Erbarmen mit uns und nach einem erstaunlich guten Essen fahren wir zu unserem Hotel, das am gegenüberliegenden Hügel liegt.
Während sich Werner von den Strapazen der vielen Autofahrerei erholt, nehme ich mich unserer Wäsche an. Kurz nach fünf haben sich die Regenwolken verzogen und wir machen mit der Besichtigung weiter. Die romanische Basilica San Vicente ist wirklich eine Pracht und auch das Monasterio de San Tomas, am anderen Ende der Stadt gelegen, bietet dem Besucher gleich drei sehenswerte Kreuzgänge und eine Kirche mit einem prächtigen Grabmal.
Lassen uns von der Abendstimmung in der Altstadt bezaubern und nach einem kleinen Tapas-Abendessen erwartet uns beim Hotel noch ein imposanter Blick auf die nächtliche Stadt zu unseren Füßen.

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Di 17.9. Segovia und San Ildefonso

Der Alcázar von Segovia Brechen bei tief hängenden Wolken zum Ausflug nach Segovia auf und stellen nach einer knappen Stunde das Auto in einer Tiefgarage ab. Stiefeln gleich los zum berühmten römischen Aquädukt, der allerdings vor dem grauen Himmel bei aller Größe etwas unscheinbar wirkt. Anschließend durch die Gäßchen der Altstadt gebummelt, vorbei an Kirchen (die leider nur zu den Gottesdiensten geöffnet sind) und Palästen, bis zur Kathedrale. Sehen uns in diesem üppigen Gotteshaus mit Kreuzgang und kleinem Museum um, danach wandern wir weiter zum Alcázar. Als EU-Bürger haben wir dort (gegen Vorlage des Reisepasses) heute Dienstag freien Eintritt. Sehen uns über eine Stunde den prächtigen Palast mit schönem Wandschmuck, Friesen, Fresken, prunkvollen Decken, einer Waffensammlung und dem Artillerie-Museum an.
Nach dem Mittagessen setzen wir uns ins Auto und fahren die paar Kilometer bis La Granja de San Ildefonso. Dort sind das Rokoko-Schloß (in Zuge einer ca. einstündigen Führung zu besichtigen) und die ausgedehnten Parkanlagen sehenswert, auch wenn die Wasserspiele darin nur 4 mal im Jahr aktiviert werden.
Anschließend wollen wir die in der Nähe gelegene Glasmanufaktur besuchen, aber wir sind bereits zu spät dran, um den weitläufigen Komplex noch besichtigen zu können. Machen uns also auf den Heimweg nach Ávila, diesmal querfeldein über abenteuerliche Sträßchen und durch überraschend tiefe Schluchten.

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Mi 18.9. Über El Escorial nach Toledo

Der Klosterpalast "El Escorial" Haben gestern beschlossen, es noch einmal in der "Real Fábrica de Cristales de la Granja" zu versuchen. Fahren also zügig noch mal nach San Ildefonso und beginnen gegen 10 Uhr 30 die Besichtigung des ausgedehnten Museums mit alten Gerätschaften, alten und neuen Glaskunstwerken und Einblick in die Arbeit der Glasbläser einst und jetzt (Schauwerkstatt).
Kurz nach 12:00 Uhr machen wir uns auf den Weg nach El Escorial. So strahlend blau der Himmel am Morgen war, so trüb ist er jetzt. Auf der kurvigen Paßstraße, die uns auf 1.880 m Seehöhe bringt, schüttet es und im Nebel sieht man die nächste Kurve nicht. Finden aber glücklich auf der anderen Seite hinunter und gelangen bei leichtem Nieselregen in der Ort El Escorial. Dort ist die Beschilderung wieder einmal ziemlich miserabel und wir kurven lange herum, bis wir endlich den Kloster-Schloß-Klotz finden.
Etwas besänftigt durch den heutigen freien Eintritt für EU-Bürger durchwandern wir die prunkvoll ausgestatteten Säle, bestaunen die Königsgruft und das Prinzenmausoleum, bewundern die Gemälde von El Greco, Goya, Tizian, Bosch ... in der Galerie und schauen natürlich in der Basilika und der schönen Bibliothek vorbei.
Nach über 2 Stunden setzen wir unseren Weg fort und folgen der etwas konfusen Beschilderung bis Toledo. Unser Hotel liegt etwas außerhalb der Altstadt am Fuß des Hügels, den wir bald erklimmen. Sind jetzt froh, daß unser Quartier nicht dort ist, denn die Gäßchen sind eng, steil, verparkt und ein einziges Labyrinth. Aber zu Fuß macht des Bummeln Spaß und immer wieder tun sich Plätze auf, auf denen Straßencafes und Restaurants liegen, deren Angebot wir schließlich auch nutzen. Für den Rückweg nehmen wir diesmal den Bus, der direkt bei unserem Hotel stehen bleibt.

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Do 19.9. Toledo

Blick zur Altstadt von Toledo, überragt vom Alcázar Fahren heute mit dem Bus hinauf in die Altstadt und beginnen unsere Besichtigungstour beim Alcázar (mit heeresgeschichtlichem Museum und Zinnsoldaten-Armeen), bevor wir uns durch die verwinkelten Gassen ins Judenviertel mühen. Dort quetschen wir uns zuerst in San Tomé zwischen Busladungen von Japanern, um einen Blick auf eines der berühmtesten Gemälde von El Greco zu werfen. Dann wollen wir uns die alte Synagoge ansehen, aber die ist derzeit geschlossen. Dafür finden wir in der Nähe das Museum "Casa El Greco", das bedeutende Werke des Künstlers und seiner Zeit präsentiert.
Auf dem weiteren Weg schauen wir uns die Kirche "Sta. Maria Blanca" an, eine ehemalige Synagoge, die mit ihrem schönen Mudejar-Stil eher einer Moschee gleicht, und kommen dann zum Kloster "San Juan de los Reyes", einem prachtvollen Bau mit doppelstöckigem Kreuzgang und üppig dekorierter Kirche. Die letzte Station vor der Siesta ist das Westgoten-Museum, das weniger wegen der Exponate und mehr wegen der Räumlichkeiten (eine mit gut erhaltenen Wandmalereien geschmückte romanischen Kirche) sehenswert ist.
Nach dem nicht gerade billigen Mittagessen (Toledo ist bisher der teuerste Ort unserer Reise) geht's zur Kathedrale mit all ihren Schätzen (haufenweise El Grecos, Rubens, Tizians, Goyas, Raffaels und van Dyks, üppiger Stuck, prunkvolle Altäre, ein herrlich geschnitzter Chor, der Kirchenschatz und die Galerie der Erzbischöfe Toledos). Anschließend besuchen wir noch das kleine Kloster Santo Domingo el Antiguo, das neben vier echten Gemälden El Grecos auch dessen Grabmal beherbergt. Zum Ausklang schauen wir noch das Museo de Santa Cruz an, das nicht nur spanische Keramikarbeiten, sondern in der Galerie auch wieder Bilder von El Greco und ihm zugeschriebenen Gemälde zeigt. Auf dem Heimweg erstehen wir dann noch eine Spezialität Toledos, nämlich Marzipan in den verschiedensten Varianten.

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Fr 20.9. Durch die Berge bis Cáceres

Die Basilika in Guadalupe Die heutige Etappe verspricht anstrengend zu werden. Zuerst umrunden wir entlang des Südufers des Rio Tajo noch einmal die Stadt Toledo und bekommen dabei einige hübsche Ausblicke auf die noch immer mittelalterlich anmutende Stadt. Dann geht's über den Ort Talavera und durch gebirgiges Gelände, bis wir knapp vor 12:00 Uhr den Ort Guadalupe erreichen. Dieser Ort, dem die Karibikinsel ihren Namen verdankt, ist berühmt für sein Kloster Real Monasterio de Santa Maria de Guadalupe, das im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann. Zu sehen sind schöne alte Meßgewänder, riesige Choralbücher und in der Sakristei etliche Gemälde von Zurbaran. Außerdem ist das Kloster der Aufbewahrungsort der hoch verehrten Statue der "Virgen de Guadalupe", der Schutzpatronin der Conquistadores und mittlerweile ganz Spaniens.
Unsere Fahrt geht weiter, über gewundene Straßen und durch karges weites Land. Nach über einer Stunde erreichen wir das Städtchen Trujillo, das sich stolz "die Wiege der Conquistadoren" nennt. Aber bevor wir den mittelalterlichen Ortskern besichtigen können, müssen wir (im Auto) einen halbstündigen, heftigen Gewitterregen abwarten. Von der Plaza Mayor aus sehen wir uns dann etliche Kirchen (unter anderem mit Turmbesteigung), natürlich das Pizarro-Denkmal und die ehemals maurische Festung an.
Das Ziel der heutigen Etappe, Cáceres, erreichen wir dann gegen 18:00 Uhr, das Hotel an der Plaza Mayor finden wir gleich, aber der Weg zum Parkhaus ist schlecht beschildert und kostet einige Nerven.

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Sa 21.9. Caceres

Die Aljibe, die maurische Zisterne Heute gilt unsere ganze Aufmerksamkeit der von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Altstadt von Cáceres. Zuerst besuchen wir das Provinzmuseum im Barrio Monumental, dem mittelalterlichen Kern der Stadt. Dort gibt's neben archäologischen Fundstücken und volkskundlichen Exponaten eine Galerie mit moderner Kunst (unter anderem ein paar kleine Picassos) und eine temporäre Ausstellung des Tiroler Malers Rainer Schiestl. Hauptattraktion ist aber die "Aljibe", eine maurische Zisterne.
Anschließend bummeln wir durch die von wappengeschmückten Palästen, Türmen, Toren und Kirchen geprägte Altstadt, schauen diversen Hochzeitsgesellschaften zu und halten dann Siesta im Hotel. Am Abend besuchen wir dann noch ein kleines Museum, das sich "Casa Arabé" nennt und ein maurisches Haus zur Zeit der arabischen Herrschaft zeigt, dann umrunden wir die Stadtmauer und besteigen bei leichtem Regen noch einen der Wehrtürme. Die erwartete schöne Aussicht fällt allerdings diversen Baukränen und dem trüben Licht zum Opfer.
In einem Laden an der Plaza Mayor erstehen wir noch ein paar Lebensmittel und verziehen uns dann ins trockene Zimmer.

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So 22.9. Mérida und ein Ausflug nach Portugal

Mosaik im römischen Museum von Mérida Zeitig in der Früh verlassen wir Cáceres und fahren die paar Kilometer bis Mérida. Parken irgendwo am Straßenrand und machen uns auf den Weg zu den vielen römischen Relikten, für die diese Stadt berühmt ist. Zuerst schauen wir bei der römischen Brücke vorbei, dann geht's zum Diana-Tempel und zum Forum Romanum. Da es aber weiterhin trüb ist, sind die alten grauen Steine vor dem grauen Himmel nicht sehr fotogen.
Endlich kommen wir zur Hauptattraktion Méridas, dem Theater und Amphitheater. Erstehen eine General-Eintrittskarte, die auch andere Ausgrabungen und Museen beinhaltet und stiefeln dann tapfer bei Regen durch die Anlage, die im Sommer auch wieder für Theateraufführungen genutzt wird. Nebenan gelegen ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die "Casa de Anfiteatro", wo ausgedehnte Mosaike bewundert werden können. Aber ein heftiger Regenguß und schlüpfrige Steine sind unserer Stimmung nicht gerade zuträglich, gut, daß das neue Archäologische Museum nicht weit ist. Verbringen bei freiem Eintritt (vermutlich nur sonntags) etwa eine Stunde im Trockenen, dann geht's weiter zu den Resten eines römischen Wohnhauses und weiter am Fluß zum Alcazaba, der maurischen Festung, die auch römischen Ursprungs ist. Jetzt um 13:45 Uhr ist endgültig Schluß mit Besichtigen, die Sehenswürdigkeiten schließen für den Rest des Sonntags.
Also beziehen wir jetzt unser Hotel, und da endlich die Sonne heraus kommt, nutzen wir den Nachmittag für einen Ausflug nach Portugal, denn so kurz wie hier ist der Weg dorthin nie wieder auf unserer geplanten Reiseroute. Nach knapp 60 km passieren wir die Grenze und machen Halt im ersten größeren Ort: Das ist Elvas, auf einem kleinen Hügel gelegen und von einem wehrhaften Wall umgeben. Spazieren vom Parkplatz am Fuß des Hügels hinauf zum Hauptplatz, schauen dort eine Fotoausstellung an und machen dann einen Bummel durch die Altstadt mit der Kathedrale, einem Museum sakraler Kunst im ehem. Bischofspalast, besteigen die Stadtmauer, schauen vom englischen Friedhof (aus der Zeit der napoleonischen Kriege) in die weite Landschaft bis Spanien und setzen uns noch in einen kleinen Touristen-Bimmel-Zug, der uns auf seiner Fahrt rund um den Hügel unter anderem zum römischen Aquädukt vor den Toren der Stadt bringt. Auf dieser Fahrt sehen wir etliche Restaurants und so beschließen wir, das Abendessen mal etwas früher und noch in Portugal zu uns zu nehmen. Entscheiden uns für Fisch und haben damit eine gute Wahl getroffen. Kehren zufrieden und gesättigt in unser Quartier in Mérida zurück.

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Mo 23.9. Fahrt nach Sevilla

Die Kuppel der Kathedrale von Sevilla Der Weg aus der Stadt führt uns vorbei am römischen Aquädukt (graue Steine vor grauem Himmel) und über die N 630 nach Zafra. Wenn die Sonne scheinen würde, wäre dieses Städtchen mit der arkadengesäumten Plaza Chica und der mit Palmen umstandenen Plaza Grande sicher ganz nett anzusehen, aber nachdem uns der graue Himmel weiter begleitet, nehmen wir bald Abschied von "Klein-Sevilla" und fahren weiter über eine nur schlecht ausgebaute Nationalstraße nach Sevilla. Aufgrund der regen Bautätigkeit in der Stadt haben wir leichte Probleme, unsere Unterkunft zu finden, dadurch drehen wir eine Ehrenrunde entlang des Rio Guadalquivir, bevor wir das Auto in die hoteleigene Tiefgarage stellen können.
Machen uns gleich auf den Weg ein Essen zu organisieren und landen in einer Studentenbar, die für 6,-- € ein wirklich gutes Menü serviert. Zufrieden stiefeln wir weiter zur Kathedrale, in der zuerst zwei mit High-Tech-Meßgeräten und Stützgerüsten versehenen Pfeiler auffallen, danach erst die schöne Decke, die prunkvollen Seitenkapellen und der traumhafte Hauptaltar. Um 5:00 Uhr besteigen wir die Giralda und blicken von diesem ehemaligen Minarett in die noch immer stark bewölkte Landschaft. Eine halbe Stunde später werden wir gebeten, die Kirche zu verlassen, darum spazieren wir weiter zum "Hospital de la Caridad", in dessen Kirche einige Gemälde von Murillo hängen. Nach einem Abstecher zum Torre de Oro am Guadalquivir geht's wieder hinein in die quirlige Stadt, wir bummeln durch einen kleinen Park und in einer Tapas-Bar vertilgen wir ein paar Kleinigkeiten als Abendessen.
An der Hotelrezeption erstehen wir noch ein Busticket für den nächsten Tag, dann ziehen wir uns mit einer Flasche Rioja ins Zimmer zurück.

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Di 24.9. Sevilla

Die kachelgeschmückte Plaza España in Sevilla Mit dem Bus geht's ins Zentrum und dort steuern wir zielstrebig die "Reales Alcácares" an. Diese weitläufige Palastanlage besteht zum einen aus einem orientalischen Komplex mit maurischen Ornamenten und Bögen, Patios und Gartenanlagen, zum anderen ganz unvermutet auch aus einem gotischen Gebäudeensemble, das beeindruckende Wandteppiche beherbergt.
Nach der Besichtigung dieses Juwels im Mudejarstil besuchen wir auch noch die ähnlich schöne, wenn auch kleinere "Casa de los Pilatos", ein Privathaus maurischen Urprungs, mit unzähligen kachelverzierten Räumen, Innenhöfen und den mit Extraführung zu besichtigenden Wohnräumen, eingerichtet im Stil des 18. und 19. Jahrhunderts.
Nach so viel Vergangenheit frönen wir auf der Plaza de la Alfalfa der Gegenwart und dem guten Essen Andalusiens.
Gegen Ende der Siesta fahren wir mit einem Bus zur Insel "La Cartuja", dem EXPO-Gelände von 1992. Dort befindet sich auch das gleichnamige Kloster, in dem jetzt das Museum zeitgenössischer Kunst untergebracht ist - na ja, ist nicht so ganz unsere Welt. Besichtigen noch eine Fotoausstellung in Erinnerung an die vor 10 Jahren stattgefundene Weltausstellung und gegen 16:00 Uhr fahren wir mit einem Bus zurück zur "Plaza España". Dort fand 1929 die Weltausstellung statt, die Gebäude im Halbrund um den gepflasterten Platz mit dem Springbrunnen und den Pferdekutschen sind mit Kacheln geschmückt und strahlen im hellen Sonnenschein, aber genau hinschauen darf man nicht (Tauben nisten in den Mudejar-Decken und die gefliesten Geländer der Brücken und Balkone bröckeln ab). Im dazugehörigen Park stehen ganz am Ende zwei Museen, von denen wir das bedeutendere, das für Archäologie, besuchen. Nach so viel alten Steinen und Vergangenheit setzen wir uns in ein Cafe im Schatten und beobachten bei einem kühlen Bier Jogger, Spaziergänger und berittene Polizei.
Zurück im Zentrum verbringen wir noch eine Weile in einem Internet-Café, buchen die letzten Hotels, dann genehmigen wir uns noch ein paar Tapas zum Abendessen und fahren mit dem Bus zurück zum Hotel.

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Mi 25.9. Córdoba

Säulenwald in der Mezquita von Cordoba Nach einem schnellen Frühstück im Cafe gegenüber verlassen wir das heute sehr nebelige Sevilla und düsen in einer knappen Stunde nach Córdoba. Dort sind uns allerdings eine dämliche Beschilderung und in weiterer Folge etliche Baustellen und Umleitungen sehr hinderlich. Kurven fast eine Stunde durch enge Einbahnen, bis wir endlich irgendwie zum Fluß finden und dort am Straßenrand unser Auto abstellen. Spazieren zur Mezquita-Kathedrale und stellen uns dort in die Schlange an der Kassa. Gegen halb zwölf betreten wir die zur Kirche umgebaute ehemalige Moschee, deren angeblich 1400 Säulen noch immer die rot-weiß gestreiften Doppelbögen tragen. Auch die Gebetsnische ist in all ihrer Pracht erhalten, so daß der gotische Chor in der Mitte recht fehl am Platz wirkt.
Anschließend besuchen wir noch eine kleine Synagoge und ein altes arabisches Haus, dann suchen wir im Touristen-Gewühl nach einem Lokal für's Mittagessen. Nachdem wir uns mit typischen Spezialitäten gestärkt haben, beziehen wir unser Hotel, ganz in der Nähe der Mezquita und halten Siesta.
Dann geht's ans weitere Besichtigen: Zuerst das "Museo de las bellas Artes" dann spazieren wir weiter zum "Palacio de Viana", der allerdings nur vormittags geöffnet ist. Ergattern eine Kutsche, der gerade 4 Amerikaner entsteigen, und fahren zum Alcazar, der aber noch bis halb sechs geschlossen ist. Überbrücken die Wartezeit mit einem Besuch im "Torre la Calahorra", dem Museum der drei Kulturen (über die mittelalterliche Geisteswelt der Mauren, Juden und Christen in Andalusien, ein religiös-philosophischer Einblick ins Cordoba vor 1000 Jahren).
Im Alcazar gibt's abgesehen von schönen Gartenanlagen und einer Statue Kaiser Karls V. nicht viel zu sehen.
Lassen den Tag mit einem abendlichen Bummel durch die engen Gassen der Judería und köstlichen Tapas in einem winzigen Lokal ausklingen.

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Do 26.9. Granada

Der Silberaltar in der Kathedrale von Granada Hurra! Unser Auto steht noch unbeschädigt am Straßenrand, der Weiterfahrt steht also nichts im Weg. In ca. 2 Stunden erreichen wir Granada und finden dort zufällig an der Einfahrtsstraße eine Touristen-Information. Ohne der Straßenkarte und den Tips von dort hätten wir unser Hotel wahrscheinlich nicht so leicht gefunden.
Unser erster Weg führt uns zur Banco Bilbao Vizcaya, dort gibt's Eintrittskarten für die Alhambra, die man laut Reiseführer tunlichst zumindest einen Tag vorher besorgen sollte. Erstehen ein Touristen-Bonus-Ticket, in dem Eintritte für einige Sehenswürdigkeiten und 10 Busfahrten beinhaltet sind. Als Besichtigungszeit für den Palast in der Alhambra wählen wir morgen 10:00 Uhr.
Nach dem üblichen ausgedehnten Mittagessen spazieren wir zur Capilla Real mit den Grabmälern der "katholischen Könige" Isabel und Ferdinand sowie ihrer Tochter Johanna (der Wahnsinnigen) und deren Gemahl Philipp (dem Schönen), dann zur nebenan gelegenen Kathedrale, die ausnahmsweise hell und freundlich ist und in der ein wunderschöner silberner Altaraufsatz zu sehen ist, und zum Schluß zum Kloster San Jeronimo. Dort erwarten uns ein netter Kreuzgang mit dunklen Gemälden und eine vollkommen mit Wandmalereien ausgefüllte Kirche.
Zum Abschluß der heutigen Besichtigungstour fahren wir mit dem Bus zum etwas außerhalb gelegenen Kloster "La Cartuja". Dort gibt's um einen Kreuzgang mit Orangenbäumen wieder dunkle Gemälde und eine Kirche, deren hinterer Altarraum und die Sakristei vor barocken Ornamenten schier überquellen. Die restliche Kirche ist mit Stuckornamenten und teilweise mit alten bunten Kacheln geschmückt. Dann geht's mit dem Bus zurück ins Zentrum.

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Fr 27.9. Granada

Der Löwenhof im Herzen der Alhambra An der Plaza Nueva besteigen wir um 9:00 den Bus zur Alhambra. Steigen nicht beim Haupteingang Generalife aus, sondern bei der Puerta de la Justicia. Von dort ist es nur ein kurzer Weg zum Alcazaba, dem alten Fort, und dem daneben gelegenen "Allerheiligsten", dem Palacio Real. Verbringen die Zeit bis zum genau festgelegten Eintrittstermin mit einem Rundgang durch den Palast Karls V. und einem Besuch im Alhambra-Museum.
Pünktlich um 10:00 dürfen wir das maurische Märchenschloß betreten und genießen das Lichtspiel im Wasser der Springbrunnen und die Leichtigkeit der Ornamente. Mit jedem Durchgang, in jedem Hof wird die Pracht größer, der Schmuck feiner, die Stimmung orientalischer. Glücklicherweise tun sich im Touristenstrom immer wieder Lücken auf, um das alles auch gebührend würdigen zu können.
Geben uns dem orientalischen Flair auch noch bei einem ausgedehnten Spaziergang durch die Gartenanlage Generalife hin und können uns gegen 14:00 Uhr endlich losreißen. Nützen unsere Buskarte erst für eine Fahrt durch das Viertel Albayzin und dann weiter zum Wissenschaftspark. Der ist allerdings derzeit geschlossen, was uns beim Kartenkauf nicht gesagt wurde. Dafür ist eine kleine Sonderausstellung über Andalusien, seine Stellung in Kultur, Wirtschaft und Forschung, zu sehen - eigentlich für Spanier konzipiert, aber trotzdem ganz nett.
Tuckern zurück ins Zentrum und hinauf zum Aussichtspunkt im Albayzin-Viertel, um von dort die Abendstimmung über der Stadt zu bewundern. Den Weg hinunter legen wir teilweise zu Fuß zurück und lassen den lauen Abend auf einer Parkbank vor einem Springbrunnen ausklingen.

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Sa 28.9. Nordwärts bis Valencia

Der heutige Tag verspricht anstrengend zu werden, steht doch die ca. 500 km lange Fahrt nach Valencia auf dem Programm. Die Straße ist jedoch besser ausgebaut als unser Straßenatlas vermuten läßt, so kann uns auch die sehr kurvige Strecke über Alcoy nicht bremsen. Erreichen schon gegen 15:30 unser Hotel und nutzen den schönen Tag für eine kleine Besichtigung.
Schauen beim Nordbahnhof und dem großen Markt vorbei (beide ausgeprägter Jugendstil), danach bei der barocken Seidenbörse und der Kathedrale in einem merkwürdigen Stilgemisch. Zum Abschluß spazieren wir noch über den Fluß zum Museum der schönen Künste und bewundern dort weniger die ausgestellten Gemälde als die gelungene Adaptierung des alten Klosters.
In Valencia hat sich einiges geändert seit unserem ersten Besuch, daher hier ein kleines Video vom neuen Museumsbereich aus dem Jahr 2010: Ciudad de las artes y ciencias )

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So 29.9. Weiter bis Barcelona

Die gotische Kathedrale von Barcelona Machen uns etwas später als gestern (10:30 Uhr) auf dem Weg und folgen der A7, bis wir gegen 14:30 den Großraum Barcelona erreichen. Erstaunlicherweise finden wir problemlos die unserem Hotel nächstgelegene Ausfahrt, dann brauchen wir aber die Hilfe von 2 Passanten, um unser Quartier auch wirklich zu erreichen. Glücklicherweise ist heute Sonntag und nicht viel Verkehr. Mit etwas Bauchweh stellen wir unser Auto am Straßenrand ab, aber das Viertel sieht ganz gut aus.
Fahren bald nach dem Zimmerbezug mit der U-Bahn zur Plaza Catalunya und erstehen in der Touristen-Info eine Barcelona-Card (Fahrkarte für Metro, Bus und S-Bahn) für 3 Tage. Bummeln dann durchs Barrì Gótic, besichtigen die Kathedrale und erreichen bald den Hafen. Dort entschließen wir uns zu einem Besuch im Aquarium mit großen Tunnel durchs Haifischbecken und einem Pinguin-Bassin.
Machen uns gegen halb neun auf Futtersuche, aber Barcelona ißt anders: erstens sind sonntags viele Restaurants geschlossen, zweitens wird viel früher gegessen als im Rest Spaniens und so stehen vor den Lokalen lange Warteschlangen. Bei einer Pizzeria lassen wir uns auf die Warteliste setzen, können aber dann doch früher als erwartet ein recht gutes Abendessen vertilgen. Zufrieden spazieren wir zur U-Bahn und fahren zurück zum Hotel.

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Mo 30.9. Barcelona: Gaudí-Tour

Mosaik-Eidechse im Guëll-Park Mit der Metro geht's heute zum Passeig de Gràcia, einem breiten Boulevard mit einigen Gebäuden prominenter Architekten des frühen 20. Jahrhunderts. Beginnen unsere Gaudí-Besichtigungstour bei der "Casa Batlló", die im heurigen Gaudí-Jahr erstmals auch innen zu besichtigen ist - alles rund, geschwungen und durchdacht - wahrlich einzigartig! Ein paar Blocks weiter steht ein weiteres Meisterwerk des genialen Architekten, die "Casa Milá", auch "La Pedrera" genannt. In diesem Bankgebäude sind das Dachgeschoß mit einem fischgrätartigen Dachstuhl, sowie der Dachgarten mit den skulpturenhaften Kaminen und eine Wohnung im Stockwerk darunter sehenswert.
Jetzt geht's mit der U-Bahn zur unvollendeten Kirche "La Sagrada Familia", einem Wahrzeichen Barcelonas. Schauen zuerst im Dom-Museum alte Ansichten der Baustelle sowie Skizzen und Modelle an, dann endlich auch das, was irgendwann einmal eine Kirche werden soll. Die Bauarbeiten sind über 100 Jahre nach Baubeginn wieder voll im Gange, Baugerüste und Kräne stehen im Kirchenschiff und mit aller Gewalt werden jetzt in Betonbauweise - anstatt wie früher mit Steinquadern - die Westtürme hochgezogen. Entfliehen dem Baulärm und besteigen tapfer zu Fuß die alten Türme an der Ostseite. Der weite Blick über die Stadt belohnt uns für diese Schinderei.
Zum Abschluß der Tour Gaudí fahren wir mit der Metro zum Guëll-Park, von wo sich uns wieder ein Blick weit über die Stadt bis zum Meer bietet.
Die Heimfahrt machen wir heute mit einem Bus, der am Park hält und dessen Endstation bei unserer Metro-Station ist, wir ersparen uns so zweimaliges Umsteigen.

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Di 1.10. Barcelona

Skulptur in der Fundació Joan Miró Fahren heute noch einmal mit dem Bus zum Guëll-Park, um das milde Morgenlicht auszunutzen. Betreten um 9:00 Uhr zum Aufsperren die Anlage und können fast ungestört die fliesengeschmückten künstlichen Landschaften Gaudís besichtigen. Auch ins kleine Gaudí-Museum werfen wir einen Blick. Dann, nach einem Abstecher in ein Internet-Café an der Plaza Catalunya, nehmen wir die Standseilbahn hinauf auf den Montjuic. Dort stellen wir uns wieder einmal in eine Warteschlange, diesmal vor der Kassa der Fundació Joan Miró. Der Besuch dieses Museums mit Werken des exzentrischen Künstlers und seiner Freunde lohnt auf alle Fälle.
Wieder unten im Tal besuchen wir noch einmal die Kathedrale, können diesmal auch den Kirchenschatz in der Sakristei und die Dachterrasse besuchen. Der letzte Punkt auf unserem Besichtigungsprogramm ist das Picasso-Museum. Nach 2 Stunden verlassen wir diese in einem alten Palast untergebrachte ausführliche Werkschau des großen katalanischen Malers.
Den Rest des Tages verwenden wir für Proviantbeschaffung und Kräftesammlung für die letzten Tage.

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Mi 2.10. Salvador Dalí und der Weg nach Andorra

Theatro Museo Dalí in Figueres mit den charakteristischen Eiern am Dach Stand der Montag ganz im Zeichen Antonio Gaudís, so begeben wir uns heute auf die Spuren von Salvador Dalí. Zuerst verlassen wir Barcelona und fahren auf der Autobahn bis Girona, von dort ist der Weg nach Púbol recht gut beschildert. Dort sind wir beim Aufsperren die ersten Besucher. Können in aller Ruhe das kleine Schloß, das Dalí für seine Frau gekauft und umgestaltet hat, besichtigen, auch im Park die Elefanten mit den langen Beinen. Entkommen glücklich dem nun folgenden Ansturm der Touristenbusse und fahren über enge Sträßchen nach Figueres. Dort ist das Teatro Museo Dalí ein Besuchermagnet. Wie schon so oft in diesem Urlaub stehen wir Schlange vor einem Eingang und auch die Besichtigung ist diesmal schwierig, denn die Gänge im kleinen Theater sind überfüllt mit Besuchern, die alle die surrealen Skulpturen und Gemälde bewundern wollen. Für dieses Gedränge entschädigen wir uns mit einem feinen Mittagessen ganz in der Nähe, dann setzen wir unseren Weg fort und folgen einer gewundenen Straße ostwärts bis Cadaques, ganz am äußersten Ende Spaniens. Dort ist das dritte Domizil des Künstlers für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Sind um 16:00 Uhr an der Kasse, müssen aber leider erfahren, daß ohne vorherige Reservierung erst um 17:30 eine Führung möglich ist. Das dauert uns zu lange, also kurbeln wir über die kurvige Küstenstraße zurück, vorbei an Baustellen und Umleitungen nach Figueres und dann weiter hinein in Nebel und Regen.
Unser Weg führt uns über gewundene Bergstraßen und Pässe mit wenig Verkehr, querfeldein durch die Wildnis, bis wir endlich gegen 20:00 Uhr die gut ausgebaute Straße von Berga nach Andorra erreichen. Erklimmen die Pyrenäen, durchfahren den Cadí-Tunnel und passieren ungehindert die Grenze des Zwergstaates. Finden uns augenblicklich in einem riesigen "Einkaufszentrum" wieder, denn entlang der Straße reiht sich ein Duty-Free-Laden an die nächste Tankstelle (mit Diesel für 0,53 € statt 0,73 €). Erreichen etwas geschafft die Hauptstadt Andorra La Vella und beziehen unser Hotel. Machen noch einen kleinen Abendspaziergang, gönnen uns ein Bierchen und fallen todmüde ins Bett.

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Do 3.10. Von den Pyrenäen nach Avignon

Das abendliche Palais du Papes Heute Vormittag machen wir die Läden Andorras unsicher und schauen, was in diesem Steuerparadies die Sachen so kosten. Erstehen ein paar Kleinigkeiten für unsere Hausbar und sehen jetzt bei Tageslicht, wie vertraut die gebirgige Landschaft auf uns Alpenbewohner wirkt. Verlassen um 13:00 Uhr die Hauptstadt, besuchen noch kurz das am Weg gelegene "Santuario de Meixill" (ein moderner Kirchen-Museums-Komplex neben den Resten der abgebrannten romanischen Kirche).
Weiter geht's, hinauf auf über 2.400 m und dann über die gewundene, aber gut ausgebaute Straße hinunter nach Frankreich. Auch hier an der Grenze interessiert sich niemand für unser Einkäufe, so stell ich mir Reisen vor!
Die Kurverei hat aber noch lange kein Ende, erst kurz vor Perpignan kommen wir auf eine Schnellstraße und dann geht's zügig auf der A9 Richtung Nimes und von dort nach Avignon.
Unser Hotel liegt am anderen Ende der Stadt und bis wir das Zimmer bezogen haben, ist es nach 19:00 Uhr. Fahren hinein in die enge Altstadt, stellen das Auto in die Parkgarage und setzen uns ins erste Restaurant, das vernünftig aussieht. Essen gut und reichlich Spezialitäten aus dem Perigord (Ente in den verschiedensten Formen) und nach einem kurzen Bummel durch die nächtliche Altstadt machen wir uns bald auf den Weg zurück zum Hotel.

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Fr 4.10. Avignon

"Sur le Pont d'Avignon" Gemütlich beginnen wir heute die Besichtigung der Stadt der Gegenpäpste. Umfahren die vollständig erhaltene Stadtmauer und parken unser Auto unter dem Felsen, der den Papstpalast trägt. Hinter der Mauer frühstücken wir Crepes und so gestärkt besteigen wir die vielbesungene romanische "Pont du Avignon". Anschließend besichtigen wir das Palais du Papes, das uns weniger wegen seiner Ausstellungsstücke, als wegen der Vielzahl der Räume fast bis 14:00 beschäftigt. Die vielen Schülergruppen sind nicht so begeistert (Originalzitat: "urfad"), aber immerhin der Blick vom Dach ist recht hübsch. Nachdem wir über die mittelalterliche Stadtmauer wieder hinunter zum Fluß und zum dort geparkten Wagen gestiegen sind, machen wir uns auf den Weg zur "Chartreuse de Villeneuf", einem der größten Karthäuserklöster. Auch dort sind nur mehr die Mauern und Geschichten dazu vorhanden, aber die Anlage ist trotzdem sehenswert.
Fahren dann noch die 25 km bis zum römischen Aquädukt "Pont du Gard". Eine Besichtigung ist nur mehr vom Besucherpark aus möglich (Parkplatzgebühr 5 Euro), der Weg unter der Brücke hindurch ist wegen Hochwasserschäden noch immer gesperrt. Wir versuchen trotzdem über verbotene Pfade zu einem Foto in besserem Licht zu kommen , werden aber prompt erwischt und zurückgepfiffen..
Auf dem Rückweg nach Avignon kommen wir an einigen vom katastrophalen Hochwasser im Sommer zerstörten Weingärten und Feldern vorbei; wenn man das kleine, knietiefe Bächlein gesehen hat, kann man sich diese Schäden gar nicht vorstellen.
Zurück in der Stadt bummeln wir noch etwas durch die engen Gassen, nehmen in einer Bar ein Glas Champagner als Aperitif und finden in einem noblen Restaurant ein Plätzchen für ein feines Abendessen. Erst nach 22:00 Uhr machen wir uns vollauf zufrieden mit uns und der französischen Küche auf den Heimweg.

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Sa 5.10. Letzte Etappe auf dem Heimweg

So, es ist geschafft! Die allerletzte Etappe führt uns aus Avignon hinaus nordwärts bis Dijon, von dort über Genf und Zürich nach Österreich. Keine Baustelle, keine Umleitung und kein Stau behindert unsere Fahrt. Erst beim allerletzten Grenzübertritt (zwischen der Schweiz und Österreich) werden wir zum ersten Mal nach dem Reisepaß gefragt, sonst hat sich auf der ganzen Fahrt nie jemand für unsere Papiere interessiert.
Gönnen unserem braven Vectra nach 6.770 Kilometern eine Fahrt durch die Waschstraße und sind um 16:30 endlich daheim.

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