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Chinareise 22.9. - 19.10.1999



Festlich geschmückter Ausstellungspalast

Nach China wollten wir immer schon, und nun hat sich die politische Lage soweit verändert, daß auch Individualtouristen ohne größere Probleme durch das Land reisen können. Allerdings haben wir die Organisation von Flügen und Hotels dem CTS (China Travel Service Group = Chinesisches Auslands-Reisebüro) in Frankfurt a. Main überlassen. Herr Krause und seine Mitarbeiter dort haben unsere Wunschreise umgesetzt und alles hat wie am Schnürchen geklappt. Vor Ort waren wir froh darüber, da die Kommunikation mit den Chinesen gar nicht so einfach ist. Sehr hat uns der Reiseführer "China Manual" von Andrea und Oliver Fülling aus dem Reise Know-How-Verlag geholfen, da Sehenswürdigkeiten und wichtigen Punkte, aber auch Sätze des täglichen Gebrauchs in Chinesischer Schrift abgedruckt sind.

Das besondere unsere Reise war der Termin, denn am 1. Oktober 1999 feierte die ganze Volksrepublik China den 50. Jahrestag der Staatsgründung. Dieses Ereignis verfolgte uns mit Generalproben, Aufmärschen und der Reiselust der Chinesen die ersten zwei Reisewochen lang.

Im folgenden eine etwas detailliertere Beschreibung unserer vier Wochen im Reich der Mitte:
(Alle Bilder können durch anklicken vergrößert werden)


Die Reiseroute:

Peking - Chengde - Xi'an - Yangtse-Kreuzfahrt - Wuhan - Hangzhou - Shanghai - Guiyang - Huangguoshu - Guilin - Hongkong - Macao

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Mi 22.9. Flug Zürich - Peking

Mit 45 Minuten Verspätung, aber wegen Überbuchung in der Bussiness-Class, bringt uns die SwissAir in etwas mehr als 9½ Stunden gut ins Reich der Mitte.




Do 23.9. Peking

Das Tian anmen, der Eingang zur Verbotenen Stadt Wir landen um 6 Uhr 30 Ortszeit und werden von einem deutschsprechenden Vertreter von CTS zum Hotel gebracht. Sind gar nicht müde und machen uns nach einer Katzenwäsche auf die erste Erkundungstour: zu Fuß zum nahegelegenen Ausstellungspalast (wegen der 50-Jahr-Feiern festlich geschmückt), dann mit einem Taxi und der Hilfe unseres Reiseführers zum Kaiserpalast. Werden am Nordtor, dem Hintereingang, abgesetzt und besichtigen die weitläufigen Höfe, reichverzierten Hallen, mit goldgelb glasierten Ziegeln gedeckte Gebäude und wunderschön dekorierte Balkendecken, um nach ca. 2 Stunden am Südeingang beim sehenswerten "Tian anmen" (Tor des Himmlischen Friedens) anzukommen. Überqueren den vor 10 Jahren zu grausamer Berühmtheit gelangten "Platz des Himmlischen Friedens" und besuchen die große "Halle des Volkes", das 10.000 Abgeordnete fassende Parlament Chinas. Das nebenan gelegene Mao-Mausoleum ist nur vormittags offen, kommen ein andermal wieder. Nehmen stattdessen ein Taxi und fahren zum Kohlenhügel, einer am Nordende der verbotenen Stadt gelegenen Erhebung, von der aus man einen hübschen Blick über die golden glänzenden Dächer des Kaiserpalastes und die ganze Stadt hat. Das nächste Taxi bringt uns zum "Lama-Tempel", in dem ein 18 Meter hoher Sandelholz-Buddha zu bestaunen ist, die letzte Station ist der "Konfuzius-Tempel", der zwar um 16 Uhr 30 zusperrt, aber uns netterweise noch einläßt. Kommen völlig geschafft gegen 18 Uhr wieder ins Hotel, wo wir uns einfach aufs Ohr hauen. zurück zur Reiseroute




Fr 24.9. Badaling

Die Chinesische Mauer schlängelt sich über die Hügel Pünktlich vom CTS-Führer mit Wagen abgeholt worden und den gebuchten Ausflug zu den Ming-Gräbern und zur Großen Mauer angetreten. Bei leichtem Regen zuerst sozusagen den Eingangsbereich zur Begräbnisstätte, die "Heilige Straße" mit paarweise aufgestellten Marmorskulpturen (Löwen, Kamele, Elefanten, aber auch Beamte) besichtigt, danach mehrere Stockwerke in eines der Gräber hinabgestiegen und das Museum mit Grabbeigaben besucht. In der Zwischenzeit hat der Himmel aufgeklart und die Weiterfahrt nach Badaling zur Chinesischen Mauer erfolgt bei strahlendem Sonnenschein. Zuerst machen wir noch in einem Restaurant mit der echten chinesischen Küche Bekanntschaft und genießen ein reichhaltiges Mittagessen. Dann endlich geht's auf das imposante Bauwerk, das sich wie ein Drache über die Hügelketten schlängelt. Die Landschaft ist karg, dauernd pfeift ein frischer Nordwind, aber die Anlage wird von tausenden chinesischen Besuchern bevölkert; wir sind die einzigen Langnasen. Am späten Nachmittag fahren wir wieder nach Peking und sind nach fast 2 Stunden wieder im Hotel. zurück zur Reiseroute




Sa 25.9. Peking

Blau glasierte Dachziegel im Himmelstempel Wollen heute zum Mao-Mausoleum, aber nach über einer halben Stunde Taxifahrt haben wir keine rechte Lust, uns in eine ewiglange Warteschlange einzureihen, um einen Toten anzuschauen. Fahren lieber zum "Himmelstempel" weiter, dort gibt es etwas Vernünftiges zu sehen. Die Anlage ist weit verstreut, aber der runde Erntealtar, der runde Ernte-Opfer-Tempel und die Nebenhallen mit blau glasierten Dachziegeln sind wirklich einen Besuch wert. Am frühen Nachmittag legen wir im Hotel eine kleine Verschnaufpause ein und taxeln dann weiter an den Stadtrand zum Sommerpalast. Dieser ist hübsch am Hügel an einem See gelegen und weitläufig, wie scheints alles Alte hier in Peking. Spazieren durch Hallen und Gärten, Höfe und Pavillons, erklimmen viele Stufen zu einem Tempel auf der Anhöhe und lassen uns vom romantischen Blick über die goldenen Dächer und den See verzaubern. Machen uns erst kurz vor Sonnenuntergang auf den Heimweg. zurück zur Reiseroute




So 26.9. Chengde

Der Little Potala Tempel Heute heißt es früh raus aus den Federn, denn unser Zug nach Chengde fährt schon um 7 Uhr 25. Reisen nur mit Handgepäck und lassen die großen Rucksäcke im Hotel. Haben Plätze in einem teuren "Softseater"-Abteil, aber ich weiß nicht, woher der Name kommt; wie hart sind da erst die "Hardseater"? Nach 4 Stunden Fahrt durch nebelverhangene Landschaft erreichen wir Chengde und beziehen unser gebuchtes Hotel. Erkunden dann einige der vielen Tempel, die sich am früheren Sitz der Kaiserlichen Sommerresidenz entwickelt haben. Beginnen mit dem "Little Potala", der dem tibetanischen Palast nachempfunden ist und mit etlichen hübschen Sakralgegenständen und Nebengebäuden aufwarten kann. Spazieren danach zu zwei weiteren, eher unbedeutenden Tempeln, ehe wir im "Puning-Tempel" die 20 Meter hohe Statue des vielarmigen, vieläugigen Buddhisattva bestaunen. Zurück beim Hotel streifen wir noch ein Weilchen durch den erwachenden Abendmarkt in der Hauptstraße. zurück zur Reiseroute




Mo 27.9. Chengde

Melancholische Stimmung beim alten Sommerpalast Erst gegen halb 10 hinaus in den Nebel gewagt und den eigentlichen Grund für den Ausflug nach Chengde aufgesucht: den alten Sommerpalast. Sind etwas enttäuscht, denn viele der Gebäude existieren nur mehr als Fundamente oder werden als Souvenirstände verwendet. Die ganze Anlage macht im trüben Licht des verregneten Vormittags einen recht heruntergekommenen Eindruck, das totale Fehlen westlicher Touristen verstärkt unser Gefühl der Abgeschiedenheit. Spazieren gegen Mittag Richtung Stadtzentrum und finden den Essensmarkt, auf dem wir uns an einem Stand mit dampfgegarten, fleischgefüllten Teigbällchen verköstigen - nach dem enttäuschend verlaufenen Vormittag ein echter Lichtblick. Gesättigt bestaunen wir das Angebot an Eßwaren: Obst und Gemüse (bekannt und unbekannt), Teigwaren (roh, zubereitet), Geflügel (lebend, tot, z.T. gerupft), Fisch (lebend, selten tot), Krabben, Schlangen (lebend, ausgenommen, gehäutet), aber alles ohne den sonst unvermeidlichen Fischgeruch. Verlassen das bunte Treiben, um unseren Zug zurück in die Hauptstadt nicht zu verpassen. Die Fahrt geht zuerst durch hügelige, teilweise zerklüftete Landschaft, später wird es flacher und Obstbäume und Getreidefelder bestimmen das Bild. Erst in den letzten 20 Minuten lassen sich in der hereinbrechenden Dunkelheit Hochhäuser ausmachen. Wir beziehen wieder das uns schon bekannte Hotel für eine letzte Nacht in Peking. zurück zur Reiseroute




Di 28.9. Xi'an

Die weltberühmte Tonarmee Frühmorgens zum Flughafen gebracht worden und 1½ Stunden nach Xi'an geflogen. Auch hier funktioniert der Abholservice gut und wir organisieren gleich einen Wagen mit Fahrer zu den Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt. Den Beginn macht kurz vor 11 Uhr das steinzeitliche Dorf "Banpo", dann geht die Fahrt weiter zum 8. Weltwunder. Die Ausgrabungen am Grab des ersten Kaisers von China sind wirklich imposant, aber alles wird übertroffen von der überlebensgroßen Tonarmee. In Reih' und Glied stehen tausende Krieger, 2 Meter groß, jeder anders, jeder eine Persönlichkeit, in Schlachtformation mit Pferden und Wagen. Eine Rundum-Filmvorführung (über das Leben des ersten Kaisers, die Entstehung und Zerstörung der Tonarmee und das Wiederauffinden und Freilegen) vertieft den gewaltigen Eindruck noch. Nach über drei Stunden verlassen wir das Grabmal und machen uns auf zur letzten Station unseres heutigen Ausfluges, dem Thermalbad der Tang-Kaiser mit Park, Pagoden und Bassins. Sind nach Sonnenuntergang wieder im Hotel und verköstigen uns am nahegelegenen Essensmarkt. zurück zur Reiseroute




Mi 29.9. Xi'an

Die kleine Wildganspagode Den heutigen Vormittag nutzen wir für die Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadtmauern Xi'ans; zuerst fahren wir zur "Großen Wildgans-Pagode" am Gelände eines ehemaligen buddhistischen Tempels. Das Besteigen des Bauwerkes überlassen wir den busweise herangekarrten Touristen-Gruppen, bei dem Smog über der Stadt kann man ja sowieso nichts sehen. Die nächste Stunde verbringen wir im Geschichtsmuseum der Provinz Shaanxi, das Exponate von der grauen Vorgeschichte bis zur letzten Kaiser-Dynastie präsentiert. Sogar vier originale Tonsoldaten aus dem Kaisergrab sind ausgestellt und können wie alles andere auch problemlos fotografiert werden. Die nächste Taxifahrt bringt uns zur "Kleinen Wildgans-Pagode", die weniger überlaufen ist, und dort machen wir uns auch auf den schweißtreibenden Aufstieg. Aber wie gesagt, die Aussicht fällt dem Smog zum Opfer, man sieht keine hundert Meter weit. Die letzte Sehenswürdigkeit, die wir besuchen, ist die große Moschee im islamischen Viertel. Diese ist einem Ming-Tempel nachempfunden und es finden sich nur ganz wenige Hinweise auf die Bedeutung und Verwendung dieser reizenden Anlage. Kehren dann zurück zum Hotel und werden von dort zum Flughafen gebracht. Sind mehr als zeitig dort, denn der Flug nach Chongqin zum Beginn unserer Yangtse-Kreuzfahrt hat drei Stunden Verspätung. Das ist ärgerlich, aber unsere Begleiterin von CTS setzt alle Hebel in Bewegung, kontaktiert die Fluggesellschaft, die unser Gepäck vorrangig zu behandeln verspricht, ebenso wie die Agentur in Chongqin, die organisiert, daß das Schiff bis 22 Uhr auf uns wartet. Fliegen dann wirklich kurz nach 19 Uhr ab, aber nach der Landung warten wir ewig auf unsere Rucksäcke (die allerdings ein rotes "last in - first out"-Etikett tragen). Die Abholung funktioniert aber perfekt und wir rauschen mit deutschsprechender Begleitung in atemberaubendem Tempo und auf abenteuerlichen Wegen zum Hafen. Besteigen atemlos die "Yangtse-Angel", ein schwimmendes Luxushotel und bringen die Formalitäten in Rekordzeit hinter uns. Belohnen uns für all die Hektik mit einem Drink an der Bar und gehen erst kurz vor Mitternacht schlafen. zurück zur Reiseroute




Do 30.9. Yangtse-Kreuzfahrt

Eingang zur Welt des Bösen in Feng Du Bekommen für die Dauer der Kreuzfahrt einen Platz mit sieben deutschen Pensionisten an einem großen runden Tisch zugewiesen, mit denen wir uns im Laufe der Fahrt ganz gut unterhalten. Der erste Landgang bringt uns nach "Feng Du", der Geisterstadt, in der für einfache Gemüter anschaulich Gut und Böse dargestellt sind. Zurück am Schiff gibt's ein reichhaltiges Mittagessen und am Nachmittag eine Vorführung in chinesischer Tuschemalerei. Draußen zieht die Landschaft mit steilen Felswänden an den Ufern vorbei und nach dem Abendessen erfahren wir das Ausflugsprogramm für morgen. zurück zur Reiseroute




Fr 1.10. chinesischer Nationalfeiertag, Yangtse-Kreuzfahrt

Einfahrt in die Blasebalgschlucht Heute wird unsere körperliche Kondition auf eine harte Probe gestellt: am Eingang zur Blasebalg-Schlucht liegt hoch über dem Fluß die "Stadt des weißen Kaisers", die nur über 750 Stufen erreichbar ist - bei 25 °C und 90 % Luftfeuchtigkeit ein wahrer Genuß. Oben angekommen gibt's außer keuchenden und schwitzenden Touristen nicht viel zu sehen, der lästige Dunst trübt die Fernsicht. Zurück am Schiff die Durchfahrt durch die erste der drei großen Schluchten am Sonnendeck erlebt. Nach einem frühen Mittagessen und der Durchfahrt durch die Wu-Schlucht dann mit Schwimmwesten bewaffnet zum nächsten Landgang transportiert worden. Auf dem Programm stehen eigentlich die drei kleinen Schluchten, aber die Zufahrtsstraße ist nach einem Erdrutsch gesperrt. Das Ersatzprogramm sieht eine Bootsfahrt auf dem Shennang, einem Nebenfluß des Yangtse, vor. Zuerst werden die kleinen Boote von kräftigen jungen Männern gegen die Strömung gerudert, dann mit Haken und Stangen am zerklüfteten Tuffstein-Ufer entlanggezogen und geschoben, zum Schluß sogar mit Seilen durch das seichter werdende Wasser gezogen. Auf einer Sandbank wird nach eineinhalb Stunden kurz verschnauft, dann geht's mit der Strömung rasch wieder dem Hauptfluß entgegen. Machen uns nach diesen Strapazen schön für das Festbankett des Kapitäns anläßlich des chinesischen Staatsfeiertages und die anschließende Party für Gäste und Crew. Bekommen von den Serviermädchen und dem Küchenpersonal einen reizenden Fächertanz und Volkslieder dargeboten, auch Spiele für die Gäste und Karaoke wurden organisiert. Gegen halb zwölf löst sich die Gesellschaft langsam auf. zurück zur Reiseroute




Sa 2.10. Yangtse-Kreuzfahrt

Weckruf um 5 Uhr 45, denn in einer halben Stunde wird die letzte der 3 Schluchten durchfahren. Riskieren einen Blick aus dem Fenster und legen uns wieder hin, hohe Felswände sehen wir daheim in den Alpen auch immer wieder. Nach einem späten Frühstück mit Bussen zur großen Baustelle des Yangtse-Staudammes gebracht worden. Im Besucherpark ein Modell der Anlage und von einem Aussichtsturm Teile der Baustelle zu sehen bekommen - wahrlich ein imposantes Projekt. Am Nachmittag durchfahren wir noch mit dem Kreuzfahrtschiff die Schleuse und ziehen uns in die Kabine zurück. Kalt ist es geworden und durch alle Ritzen pfeift ein frischer Wind. Beim Abendessen im Hafen von Yichang erfahren wir, daß wir drei Stunden Verspätung haben und von CTS uns niemand abholen kann. Verlassen um 21:45 das Schiff und vertrauen uns ganz einem nur chinesisch sprechenden Fahrer an. Dieser bringt uns in knapp vier Stunden nach Wuhan ins Hotel, wo wir völlig geschafft in die Kissen sinken. zurück zur Reiseroute




So 3.10. Wuhan

Im Park beim Turm des gelben Kranichs
Bei kühlem, regnerischem Wetter machen wir uns auf zum "Turm des gelben Kranichs", der Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. Spazieren durch die Parkanlagen wie tausende Chinesen auch, besteigen die Pagode und bewundern Schiffsmodelle in einer Ausstellung. Immer wieder falle ich mit meinen blonden Haaren auf und bin Mutprobe für Teenager und ihre Englischkenntnisse. Bestaunen noch in der Nähe des Hotels das bunte Treiben auf einem Markt und werden dann doch noch pünktlich um halb 3 abgeholt und zum Flughafen gebracht. Dösen auf dem einstündigen Flug nach Hangzhou, uns fehlt doch etwas Schlaf. Werden schon erwartet und von einem Deutschstudenten mit unaussprechlichem Namen zum gebuchten Hotel gebracht.
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Mo 4.10. Hangzhou

Der Westsee in Hangzhou Haben heute das erste Mal ein Problem, ein Taxi zu bekommen. Es sind hunderte auf der Straße, aber so gut wie alle sind schon besetzt, und die anderen treibt unser Fahrtziel, der "Tempel des Seelenfriedens", in die Flucht. Erst mit Hilfe des Portiers ergattern wir ein sündteures Gefährt, mit dem wir aber 30 Minuten für 500 m brauchen. Entnervt geben wir auf und lassen uns am Ufer des Westsees absetzen. Mit unendlich vielen Chinesen spazieren wir die Seepromenade entlang, überqueren die künstlich angelegte Wasserfläche auf einem der Dämme, besuchen ein Stempelmuseum und organisieren endlich am Südende des Sees eine Motorrad-Rikscha, die uns zur "Quelle des laufenden Tigers" bringt. Auch in dieser Parkanlage wimmelt es von Menschen, aber keine westlichen Touristen hellen das Bild auf. Ergattern nun ein Taxi zur hölzernen "Pagode der sechs Harmonien", die über dem Fluß liegt und einen netten Blick in die Landschaft gewährt. Fahren weiter westwärts zum Zoo und haben dann für die Heimfahrt dasselbe Problem wie am Vormittag - alle Taxis sind belegt. Geben uns das Erlebnis einer Busfahrt in China, eine Sardinenbüchse ist Platzverschwendung dagegen! Jetzt kapieren wir endlich den Grund für die Menschenmassen: zum 50-Jahr-Jubiläum der Staatsgründung haben die Chinesen eine ganze Woche frei bekommen, halb China ist auf Urlaub. Haben heute nicht mehr viel vor, besorgen nur noch etwas Proviant gleich um die Ecke am Markt. zurück zur Reiseroute




Di 5.10 Hangzhou, Zugfahrt nach Shanghai

Im Skulpturenpark beim Tempel des Seelenfriedens Heute sind wir schlauer und fahren mit dem Bus. Nach einmal Umsteigen kommen wir, wie viele Chinesen auch, beim "Tempel des Seelenfriedens" an, einem der wichtigsten im ganzen Land. Wir besichtigen zuerst den Skulpturenpark, in dem mehr oder weniger echte, indisch anmutende Götterstatuen herumstehen. Spazieren weiter, einem kleinen Bach entlang zum eigentlichen Tempel, der ganz in die Rauchschwaden der vielen geopferten Räucherstäbchen gehüllt ist. Drinnen wird der zweitgrößte Holzbuddha Chinas, der vergoldete Dickbauch-Buddha, verehrt. Schlendern noch durch den umliegenden Essens- und Souvenirmarkt und bewundern am Rückweg die echten, alten Felsskulpturen am Hang. Drängen uns dann noch einmal, wie in besten Schulbuszeiten, in einen Linienbus und fahren heimwärts zum Hotel. Werden dort wieder verläßlich abgeholt und zum Bahnhof gebracht. Besteigen einen brechendvollen Waggon und düsen pünktlich in zwei Stunden in die Wirtschaftsmetropole Shanghai. Finden im Wirbel dort nicht gleich unseren "lokal guide", aber irgendwie schaffen wir es doch zu unserem Hotel. Erkunden gleich die Umgebung und wählen unterhalb der zweistöckigen Schnellstraße ein kleines Restaurant für das Abendessen. Bei unserem Eintreten wird es kurz still im Lokal, aber wir werden wie fast immer freundlich, wenn auch mit gewissen Sprachproblemen, bedient. zurück zur Reiseroute




Mi 6.10. Shanghai

Blick vom Bund über den Fluß Die kulturellen Sehenswürdgkeiten sind in Shanghai eher dünn gesät, wir beginnen mit einer der Hauptattraktionen, dem "Jade-Buddha-Tempel". Der ist auch wieder recht eingeräuchert, aber die zwei aus einem Stück Jade geschnitzten Skulpturen sind wirklich sehenswert. Mit etwas Mühe (durchstreifen zuerst versehentlich ein belebtes Einkaufsviertel, aber verköstigen uns dort gleich an einem Stand), finden wir den "Yu-Garten", eine klassisch angelegte Gartenanlage mit Pavillons und Steingärten, Brücken und Goldfischteichen, Scherenschnitt-Museum und Musikvorführung - eine Oase der Ruhe nach der vorangegangenen Hektik. Eine Motorradrikscha bringt uns zum "Bund", der kolonial geprägten Uferpromenade am Fluß. Das Treiben im dortigen Park und in der Fußgängerzone ist witzig anzusehen, aber wir sind keine Großstadt-Besichtiger. Essen lieber in einer Seitenstraße zu abend und danach präsentiert sich die Stadt im Schein der Leuchtreklamen doch in einem anziehenden Licht. Flanieren mit hunderten Chinesen in der lauen Abendluft am Bund und fotografieren, was das Zeug hält. zurück zur Reiseroute




Do 7.10. Flug nach Guiyang

Beenden unseren Aufenthalt in Shanghai mit einem Besuch im Zoo und verlassen am frühen Nachmittag die Metropole per Flugzeug Richtung Westen. Nach zweieinhalb Stunden und einem Anflug über die an den Hügeln terrassenförmig angelegten Felder landen wir in Guiyang. Der Kontrast zwischen Weltstadt und tiefster Provinz könnte nicht krasser sein. Werden im einzigen für Ausländer zugelassenen größeren Hotel einquartiert und fühlen uns etwas verlassen. Organisieren für Samstag einen Ausflug zum "Huangguoshu-Wasserfall", dem eigentlichen Grund unseres Hierseins, dann verpflegen wir uns in der Umgebung des Hotels und verziehen uns bald aufs Zimmer. zurück zur Reiseroute




Fr 8.10. Guiyang

Straßenszene in Guiyang Klappern heute die Sehenswürdigkeiten dieser Industriestadt im Hinterland ab. Beginnen mit dem "Unterirdischen Garten", einer Tropfsteinhöhle im Ninjiao-Park. Finden im weitläufigen Gelände nicht gleich den Eingang und brauchen einige Zeit und dann die Hilfe von drei deutschen Wirtschaftsstudentinnen (mit guten Chinesischkenntnissen), um in den Genuß einer nur in chinesisch gehaltenen Führung zu kommen. Nach einer Verschnaufpause im Hotel setzen wir unsere Besichtigungstour fort und gönnen uns die "Jiaxiu-Pagode" am Fluß. Damit hat es sich und wir schlendern, bestaunt von der einheimischen Bevölkerung, durch die Innenstadt heimwärts. zurück zur Reiseroute




Sa 9.10. Huangguoshu

Chinas höchster Wasserfall Zeitig aus den Federn und fast pünktlich vom Minibus abgeholt worden. Sammeln noch weitere chinesische Fahrgäste ein und fahren dann über rumpelnde Mautstraßen. Nach einem ersten Stop bei einem Miao-Dorf (das ist eine der ethnischen Minderheiten Chinas) mit tirolerabend-ähnlicher Folklorevorführung zu einer Schlangenfarm mit Verkaufsvorführung von Heilsalben und anderer Wundermittel gebracht worden. Für uns als einzige Nicht-Chinesen etwas mühsam. Aber nach 150 km doch endlich an unser eigentliches Ziel gekommen: die höchsten Wasserfälle Chinas. Zuerst gibt's ein Mittagessen mit Blick auf die Wassermassen, danach besuchen wir zuerst noch den "Steinwald", eine bizarre Karstlandschaft mit malerischen Spazierwegen an einem See. Beim Wasserfall selbst trennen wir uns von der restlichen Gruppe und überqueren auf einer Hängebrücke den Fluß, bevor wir den steilen Weg hinauf und hinter dem Wasserfall entlanggehen. Freuen uns schon auf die Heimfahrt durch die malerische Landschaft mit Reisfeldern, pflügenden Wasserbüffeln und Getreide dreschenden Landarbeitern, aber leider werden keine Fotostopps eingelegt, sondern noch zwei Souvenirläden angesteuert. Kommen gegen halb neun bei leichtem Regen durchgebeutelt wieder in unserem Quartier an. zurück zur Reiseroute




So 10.10. Flug nach Guilin

Draußen regnet es stark, wir beschließen einen richtig faulen Fernsehtag zu machen. Müssen unser Zimmer erst bis 15 Uhr räumen und schauen daher gemütlich Deutsche-Welle-TV, CNN und den englischsprachigen Kanal des chinesischen Staatsfernsehens. Die Fahrt zum Flughafen und der Flug nach Guilin klappen wieder wie immer und in der Touristenmetropole am Li-Fluß erwarten uns eine Deutschstudentin, bedeckter Himmel und schwüle 29 °C. Durchstreifen die Umgebung des Hotels und essen unser reichhaltiges und gutes Abendessen in einem Restaurant mit Tischen auf der Straße - das haben wir bisher in ganz China nicht gesehen. zurück zur Reiseroute




Mo 11.10. Guilin

Blick vom Fubo-Berg über die Stadt Buchen an der Rezeption einen Bootsausflug auf dem Li-Fluß für morgen und machen uns auf den Weg zum berühmten "Elefantenrüssel-Berg". Erkunden diesen und den dazugehörigen Park und lassen uns dann von einem Taxi zum gleichfalls berühmten "Fubo-Berg" bringen. Durchwandern Höhlen, bewundern Felsskulpturen und betrachten die lustige, mit Kalkkegeln übersäte Landschaft vom Gipfel des Berges. Unser nächstes Ziel ist die "Schilfrohrflöten-Höhle" am Stadtrand, eine riesige Tropfsteinhöhle, die zwar zum Teil kitschig beleuchtet, aber doch ziemlich beeindruckend ist. Besteigen dann noch den gegenüberliegenden Hügel und haben einen netten Blick über die Karstkegel, die wie Gugelhupfe die Landschaft überziehen. Zurück im Hotel verschnaufen wir etwas und nach einem kleinen Einkaufsbummel besuchen wir wieder das Lokal von gestern abend. zurück zur Reiseroute




Di 12.10. Li-Fluß

Die Landschaft am Li-Fluß Pünktlich um 8 Uhr werden wir zur Flußfahrt abgeholt. Zuerst geht die Fahrt zum Touristenhafen, wo an die zwanzig flache Ausflugsschiffe mit je ca. 100 Passagieren beladen werden. Ruhig zieht die Karawane durchs seichte Wasser an Schilfgürteln, Bambushainen, Karstkegeln und weidenden Wasserbüffeln vorbei. Gegen halb elf gehen wir zum Besuch der "Crown-Cave" an Land. Dieser Abstecher dauert fast drei Stunden und führt uns zu Fuß, per Eisenbahn und per Ruderboot durch eine atemberaubende Höhlenlandschaft. Nach einem späten Mittagessen lassen wir am Sonnendeck die Landschaft an uns vorbeiziehen und steigen um fünf in einen Bus, der uns über rumpelnde Straßen zurück nach Guilin bringt. zurück zur Reiseroute




Mi 13.10. Guilin, Flug nach Hongkong

Heute haben wir wieder viel Zeit, die Sehenswürdigkeiten sind abgehakt, draußen regnet es und wir werden erst um 19 Uhr zum Flughafen abgeholt. Verlassen erst zu Mittag das Hotel und vertrödeln den frühen Nachmittag mit einem Einkaufsbummel in einem Kaufhaus und dem Beobachten des Verkehrs an einer belebten Kreuzung. Nach einem gemütlichen Bier in einem Lokal ein Buchgeschäft mit Internetmöglichkeit gefunden und kurz heimatliche Zeitungen durchstöbert. Pünktlich beim Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht worden. Da wir heute die VR China verlassen, geben wir noch schnell unsere letzten Yuan für Eis und Schokolade aus. Leider hebt der Flieger mit etwas Verspätung ab, sodaß wir erst knapp vor 23 Uhr in Hongkong landen. Bis wir durch die Paßkontrolle sind, ist der Shuttlebus zum Hotel gerade weg und wir müssen bis halb eins auf den nächsten warten. zurück zur Reiseroute




Do 14.10. Hongkong

Eine der Fähren vor der Skyline von Hongkong-Island Nach 40 Minuten Fahrt beim Hotel angekommen und, da alle normalen Zimmer besetzt sind, werden wir für den Rest der Nacht in einer Suite untergebracht. Ist uns wurscht, sind einfach nur müde. Kurz nach acht wieder aufgestanden, draußen scheint die Sonne, ein Luxus, den wir schon lange nicht mehr hatten. Nehmen den Hotel-Shuttle-Bus nach Tsim Sha Tsui, wo der Fährhafen und anderer Attraktionen liegen. Erkundigen uns dort über Fährverbindungen, Buslinien und diverse Öffnungszeiten und bummeln durch die Nathan-Road, die Haupteinkaufsstraße. Besuchen am Nachmittag das "Space-Museum" und setzen mit einer der legendären Star-Ferries nach Hongkong-Island über. Benutzen dort die MTR (U-Bahn) und erkunden Fahrplan und -Preis nach Macao. Müde kehren wir aufs Festland zurück, essen eine Kleinigkeit und nehmen den Hotelbus zurück. zurück zur Reiseroute




Fr 15.10. Macao

Die Fassade der Basilika Sao Paolo Mit Hotelbus zu MTR-Station und dann weiter nach Hongkong-Island. Dort problemlos Karten für die 8 Uhr 45-Fähre nach Macao bekommen und nach einer Stunde Fahrt über das Delta des Perlflusses mit einem neuen Stempel im Paß eine andere Welt betreten. Zwar kann man alles in HK-Dollar bezahlen (die Landeswährung heißt "Pataca"), aber die Portugiesen haben dieser Stadt in über 400 Jahren ihren Stempel aufgedrückt. Spazieren zuerst zum "Fort Montes", das heute das reizende Geschichtsmuseum der Stadt beherbergt und einen hübschen Blick über die Stadt gewährt. Fahren auf der anderen Seite mit der Rolltreppe hinunter und sind gleich bei der Basilika "Sao Paolo", die nach einem Brand im Jahre 1835 nur mehr aus der imposanten Treppe und der noch beeindruckenderen Fassade besteht. Nehmen den Bus vom kolonial beeinflußten Viertel zum pantheistischen "Kun-Iam-Tempel", der einen 150 Jahre alten Bonsai in Form eines chinesischen Schriftzeichens beherbergt. Von dort spazieren wir zum klassisch chinesisch angelegten "Lu-Lim-Ioc-Garten" (mit Pavillons, Bambus und Goldfischteichen) neben eindeutig portugiesischen Gebäuden aus dem vorigen Jahrhundert mit Kolonnaden und grün gestrichenen Balkonen. Der nächste Bus bringt uns zurück ins Zentrum zum Regierungspalast und dann ist es nicht mehr weit zum "Praça Leal Senado", dem wellenförmig gepflasterten Hauptplatz, und dem "Leal Senado" mit der berühmten barocken Bibliothek. Flanieren durch die endlich erwachenden Geschäftsstraßen und nehmen gegen halb sechs in einem portugiesischen Restaurant ein ausgezeichnetes Abendessen zu uns, nach europäischem Geschmack mit einem guten Fläschchen Wein dazu. Strahlen wie ein neuer Schilling und machen uns gut gelaunt auf den Weg zurück zum Fährhafen und ins hektische Hongkong. Dieser Tag war wie ein Ausflug nach Portugal, beschaulich und gemütlich, sogar die dort lebenden Chinesen strahlen etwas Mediterranes aus. Wie wird sich diese Stadt nach der Rückgabe an China im Dezember 1999 - in nicht mal 2 Monaten - wohl entwickeln? zurück zur Reiseroute




Sa 16.10. Hongkong

Doppeldecker-Tram Das scheußliche Herbstwetter hat uns wieder, draußen regnet, blitzt und donnert es. Da bietet sich als Schlechtwetterprogramm das Wissenschafts-Museum an, das wir am späten Vormittag betreten. Auf sehr anschauliche Art und Weise werden die Besucher in die faszinierende Welt der Wissenschaft eingeführt, macht richtig Spaß, manche Experimente selber auszuprobieren. Machen uns erst nach über 5 Stunden und bei bestem Wetter auf zu neuen Aktivitäten. Setzen nach Hongkong-Island über, fahren in einer der doppelstöckigen Straßenbahnen, bummeln durch die wesentlich günstigeren Einkaufsgäßchen und setzen uns zum Abendessen in ein englisches Pub. Nach der Überfahrt nach Tsim-Sha-Tsui genießen wir noch auf der Hafenpromenade den lauen Abend und ein kühles Bier. zurück zur Reiseroute




So 17.10. Hongkong, Lantau

Bronzebuddha beim Po-Lin-Tempel Machen heute Pflichtprogramm beim Sightseeing und fahren mit der "Peak-Tram" auf den Aussichtsberg mit dem einmaligen Blick auf die Stadtteile Central und Kowloon und über den Hafen sowie auf die umliegenden Inseln (45 Min. Schlange stehen, 10 Min. Auffahrt). Wieder unten angekommen nehmen wir die MTR und fahren in einer dreiviertel Stunde auf die Insel Lantau, wo das Anstehen, diesmal beim Bus zum "Po-Lin-Tempel", weitergeht. Nach einer Stunde Warten und einer weiteren Stunde abenteuerlicher Busfahrt durch bewaldete Hügel bewundern wir den 23 m hohen Bronze-Buddha, der auch bestiegen werden kann, und das dazugehörige Kloster. Am späten Nachmittag stellen wir uns in die kürzere Schlange und setzen uns in einen Bus, der uns zum Fährhafen nach Hongkong bringt. Stehen dreißig Minuten für die Überfahrt an, können aber dann einen hübschen Sonnenuntergang am Meer beobachten. Leider ist es jetzt empfindlich kühl geworden und die extremen Klimaanlagen auf dem Schiff und in den Restaurants setzen mir etwas zu. Finden aber in einem australischen Pub ein wärmendes Abendessen und kehren mit dem Shuttle-Bus um halb zehn zurück ins Hotel. zurück zur Reiseroute




Mo 18.10. Hongkong, Heimflug nach Zürich

Hongkong by night Packen unsere sieben Sachen zusammen und machen uns ein letztes Mal auf zu einer Besichtigungstour. Fahren mit MTR zu einem Hakka-Dorf namens "Sam Tung Uk", das als Museum für bäuerliches Leben hergerichtet ist. Nehmen dann wieder die U-Bahn und fahren zum Kunstmuseum am Hafen mit Ausstellungen zeitgenössischer und alter Kaligraphien, Malereien, Skulpturen und einer Sammlung historischer Ansichten Hongkongs. Unser nächstes Ziel ist ein Grab aus der Han-Dynastie, "Lei Ceng Uk", aber wir verwechseln die ähnlich klingenden MTR-Stationen und suchen zuerst in der falschen Gegend. Finden es schließlich doch noch an der Grenze Kowloon / New Territories, also am anderen Ende der Stadt. Das Grab ist dann eher dürftig, aber die Lage (ein kleiner Grabhügel inmitten von Hochhaustürmen) ist sehr interessant. Düsen danach wieder hinunter zum Hafen, besuchen kurz das Geschichtsmuseum, bummeln bei wieder hohen Temperaturen durch die Straßen und stärken uns in einem chinesischen Pub, bevor wir zum Hotel zurückkehren. Der Shuttlebus bringt uns dann um 20 Uhr zum Flughafen auf Lantau und noch einmal stellen wir uns in eine Warteschlange, nämlich zum Einchecken am SwissAir-Schalter. Wechseln unsere letzten HK$ in US$ und für das allerletzte Kleingeld gibt's Kaugummi. Dann geht's durch die Zollkontrolle und wir können uns endlich hinsetzen und weiterwarten. Kurz vor Mitternacht hebt unser Flieger ab .... zurück zur Reiseroute




Di 19.10. Zürich

... und bringt uns zurück ins herbstlich kühle Europa. Landen morgens um halb sechs bei frischen 10 Grad in Zürich und tuckern fröstelnd mit SBB und ÖBB heimwärts. zurück zur Reiseroute

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