von Lanzarote inspiriert Menü im März 2004  -  Kulinarische Urlaubserinnerungen an Lanzarote
Krabben in Knoblauch - Gambas al ajillo

Aperitif: Lanza-Ron

Gambas al ajillo
(Krabben in Knoblauch)

Conejo en salmorejo con Papas arrugas y Mojo picón
(Kaninchen in Marinade mit Runzelkartoffeln und pikanter Sauce)

Bienmesabe
(Mandeldessert)


 

    Zutaten:   Zubereitung:
Gambas al ajillo
(Krabben in Knoblauch)

  250 g frische, geschälte Krabben, 2-3 EL Zitronensaft, 1-2 EL trockener Sherry, 3-4 Knoblauchzehen, 50 ml Olivenöl, 1/2 Bund Petersilie, Salz, Pfeffer
  Krabben unter fließendem Wasser abspülen, gut abtropfen lassen und in einer Schüssel mit Zitronensaft und Sherry marinieren. Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Petersilie waschen und fein hacken.
Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen und Knoblauchscheiben darin bei mittlerer Hitze sehr vorsichtig glasig dünsten (werden sie braun, schmecken sie bitter!).
Die Krabben abtropfen lassen und 5-6 Minuten mitbraten (sie sollen dabei richtig kochen). Den Großteil der gehackten Petersilie untermischen und kurz mitdünsten.
Krabben in vorgewärmte Tonpfännchen oder kleine feuerfeste Schüsseln verteilen, salzen, pfeffern und mit restlicher Petersilie bestreuen.
Malvasía El Grifo Sofort heiß servieren, dazu Baguette reichen.

Der Wein dazu wächst natürlich auch auf den Kanarischen Inseln, zum Beispiel ein Malvasia vom Weingut "El Grifo" auf Lanzarote. Alternativ paßt aber auch ein Sherry dazu.
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Conejo en salmorejo
(Kaninchen in Marinade)

Kaninchen in Marinade mit Runzelkartoffeln
  ca. 500 - 600 g Kaninchenteile;
3-4 Knoblauchzehen, 1 große Zwiebel, je 1/2 Bund Petersile, Thymian und Koriandergrün, 1 Stengel Oregano, 1 kl. Chilischote, 100 ml Weinessig, 200 ml Olivenöl, ca. 150 ml Rindssuppe, 1 EL Paprikapulver, 1 Msp. Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer, 3 Lorbeerblätter, 2-3 EL Olivenöl zum Braten.
 
  Knoblauch schälen und vierteln, Zwiebel schälen und in große Stücke teilen. Die Kräuterbündel waschen, die Chilischote entkernen und hacken.
Für die Marinade den Essig in eine Schüssel füllen, Zwiebel und Knoblauch dazugeben, dann die Gewürze und die ganzen Kräutersträußchen, Lorbeer, Chili und ganze Pfefferkörner untermischen. Mit Olivenöl und Suppe auffüllen.
Die Kaninchenteile waschen, trockentupfen und in der Marinade mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Das Fleisch sollte von der Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Bedarf mit mehr kalter Suppe auffüllen.
In einer großen Pfanne Olivenöl stark erhitzen und die abgetropften Kaninchenteile darin scharf anbraten, bis sie knusprig braun sind. Dann aus der Pfanne heben und zusammen mit der Marinade in einen großen Topf geben. Das Fleisch darin bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen. Das Kaninchen auf vorgewärmten Tellern anrichten, die Sauce durch ein Passiersieb gießen und getrennt dazu reichen.

Als Beilage werden Papas arrugas und evtl. noch die scharfe Mojo picón gereicht.

Der Wein der Vorspeise paßt ohne weiteres auch zum Kaninchen. nach oben
         
    Papas arrugas
(Runzelkartoffeln)
500 g kleine Kartöffelchen, Salz, 1 Zweig Rosmarin, 1 Zweig Thymian, 1 Zitrone, 2-3 EL grobes Meersalz
 
Kartoffeln unter fließendem kalten Wasser gründlich bürsten. In einem Topf mit Wasser bedecken, viel Salz, die Kräuter und die in Scheiben geschnittene Zitrone zugeben. Zudecken und ca. 20 Minuten garen.
Das Wasser abgießen, dann die Kartoffeln im Topf nochmals auf die noch warme Herdplatte zurückstellen. Mit Meersalz bestreuen, mit einem Küchentuch abdecken, Deckel auflegen und die Kartoffeln ausdampfen lassen.
Die Papas arrugas werden mit der Schale gegessen. nach oben


         
    Mojo Picón
(Pikante Sauce)
1 getrocknete rote Paprika, 1/2 TL gemahlenen Kümmel, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Paprikapulver, 100 ml Olivenöl, 50 ml Essig, 50 ml Suppe
 
Die Paprikaschote entkernen und 20 Minuten einweichen. Mit Kümmel, Knoblauch und Paprikapulver im Mörser verreiben. Die Paste mit Olivenöl zu einem Brei verrühren und diesen gut mit Essig und Suppe mischen.






Papas arrugas mit Mojo werden auf den Kanaren auch gerne als Vorspeise bzw. als Tapa gegessen. nach oben




         
Bienmesabe
(Mandeldessert)


Bienmesabe
(für 4 Personen):
200 g gemahlene Mandeln, 1 Zitrone (unbehandelt), 175 g Zucker, 4 Eigelb, 2 EL Milch, 2 EL süßer Malvasierwein (oder Amaretto), Zimt

Früchte der Saison

 

Mandeln in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb rösten, dabei dauernd rühren, damit sie nicht anbrennen. In eine Schüssel schütten und auskühlen lassen.
Die Zitrone gut waschen und die Schale fein abreiben.
Zucker und 250 ml Wasser zur kleinen Perle kochen (Sirup so lange kochen, bis er beim Abrinnen vom Löffel einen kurzen Faden bildet).
Die Mandeln dazugeben, aufkochen und abkühlen lassen.
Die Eigelbe cremig schlagen und die Milch einrühren. Diese Masse, den Wein und die Zitronenschale zu den Mandeln dazugeben. Noch einmal aufkochen lassen, dann in eine große Schüssel oder Portionsschalen füllen und erkalten lassen.
Zum Servieren mit Zimt bestreuen und mit Früchten garnieren.

Stilecht ist ein süßer Malvasierwein von den Kanaren, aber es paßt natürlich auch ein anderer Süßwein.

Schmeckt auch gut zu Vanille-Eis - ist nämlich ziemlich süß.

PS: "Bienmesabe" heißt übrigens auf deutsch: "Es schmeckt mir gut". nach oben

         





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