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Chile


Diesen Urlaub haben wir nicht selbst geplant und auch vorab keine besonderen Erkundigungen eingezogen. Wir haben uns voll und ganz auf das Reisebüro verlassen. Die nachfolgenden Information haben wir während und nach unserer Reise gesammelt und sortiert. Sie spiegeln unsere Erlebnissen und Erfahrungen und sind so möglicherweise für andere Reisende nützlich oder hilfreich.

Hinweis:
Auch bei sorgfältiger Prüfung ist es unmöglich, für das Angebot der hier verlinkten Seiten irgendeine Haftung zu übernehmen!

Allgemeines Hilfreiches Unterkünfte Restaurants



• Allgemeine Informationen zu Chile:
Wissenswertes, Informatives und Praktisches
amtlicher Name: República de Chile
zu deutsch: Republik Chile

Fläche: 755.696 km²

Bevölkerung: ca. 16,7 Millionen Einwohner

Hauptstadt: Santiago de Chile
ca. 465.000 Einwohner im reinen Stadtgebiet, ca. 5,5 Mio. im Ballungsraum
weitere wichtige Städte sind Valparaíso (280.000), Concepción (216.000), La Serena, Temuco, Arica, Iquique, Antofagasta (310.000 Einwohner), Talca, Valdivia, Puerto Montt und Punta Arenas.

Sprachen: Amtssprache ist Spanisch
Auf der Osterinsel läuft ein Versuchsprojekt mit zweisprachigen Volksschulen für den Unterricht in Spanisch und Rapa Nui

Währung:
chilenischer Peso - CLP (Symbol $)
1,-- CLP = 100 Centavos (nicht mehr in Gebrauch)
Wechselkurs zum Zeitpunkt unserer Reise November 2013: 1 EUR = 720,-- CLP

Zeit: Standardzeit: UTC - 4 Stunden
In Chile gilt eine Sommerzeitregelung, von Anfang September bis Anfang März gilt UTC - 3 Stunden. Das ergibt in der Hauptreisezeit eine Zeitverschiebung zu Mitteleuropa von 4 Stunden.

Staatsoberhaupt: Präsidentin Michelle Bachelet
(seit März 2014, sie hatte dieses Amt bereits von 2006 bis 2010 als erste Frau inne)

Staatsform: Republik

Regierungssystem: präsidentielle Demokratie

Telefonieren: Landesvorwahl +56
Das Mobilfunknetz ist nur in und um die Ballungsräume dicht, in den entlegenen Gebieten (wie z.B. Atacama oder Patagonien) hatte nicht jedes österreichische Mobiltelefon Empfang. Welcher Anbieter möglich ist, weiß der eigene Netzbetreiber.

Kfz-Kennzeichen: RCH

Internet-Kennung: .cl

Allgemeines:
Geographie, Geologie und Klima
Chile ist ein Staat im Südwesten Südamerikas und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über 4.275 km Länge, in Ost-West-Richtung jedoch nur über durchschnittlich 180 km (min. 90 km, max. 440 km.)
Das Land grenzt im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien, mit dem es die weitaus längste Grenze teilt. Im Westen wird Chile vom pazifischen Ozean begrenzt, auch die geologisch zu Polynesien gehörende Osterinsel (Rapa Nui) liegt im Pazifik. Auch ein Teil Feuerlands gehört zu Chile und grenzt somit auch an den Atlantik.
Chile beansprucht einen Teil der Antarktis und hat am 1.12.1959 den Antarktisvertrag zur friedlichen Nutzung des 7. Kontinents unterzeichnet.
Das geologische "Rückgrat" Chiles wird vom Andenrücken gebildet, der sich im Osten über beinahe die gesamte Länge erstreckt. Dessen höchste Erhebungen sind selten niederer als 2.000 m. Westlich davon liegt die wesentlich niederere Küstencordillere, die im Süden im Meer versinkt und eine großartige Fjordlandschaft bildet. Dazwischen befindet sich das Valle Central mit dem Großteil der Bevölkerung und der größten landwirtschaftlichen Produktion.
Aufgrund der langen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 39 Breitengrade, aber auch der beträchtlichen Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung weist Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen auf.

Die drei großen Klimazonen sind:
Der "Große Norden" in Nordchile wird geprägt vom Wüstenklima der Atacama-Wüste, in der oft jahrelang kein Niederschlag fällt (allerdings in den letzten Jahren häufiger mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung). Die größte und wichtigste Stadt dieser Region ist die Hafenstadt Antofagasta.
In Mittelchile herrscht ein mediterranes Klima. Diese Region ist sehr fruchtbar und dicht besiedelt. Hier liegt die Hauptstadt Santiago de Chile mit rund 5,5 Millionen Einwohnern. Daneben sind Valparaíso (Seehafen und Parlamentssitz), Viña del Mar und Concepción (Zentrum der Landwirtschaft und Industrie) von Bedeutung.
Der „Große Süden“ ist eine äußerst niederschlagsreiche und dünn besiedelte Region. Die Küste ist durch eine Vielzahl vorgelagerter Inseln stark zerklüftet. Südlich des Festlandes befindet sich die Insel Feuerland, die sich Chile mit Argentinien teilt. Vorgelagert ist die Insel Hornos, dort befindet sich Kap Hoorn, der südlichste Punkt Chiles und Südamerikas.
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Geschichte
und Politik:
Erste Besiedlung vor circa 13.000 Jahren; später war Nordchile Teil des Inkareiches. 1520 entdeckte der unter spanischer Flagge segelnde Portugiese Fernando Magellan die nach ihm benannte Magellanstraße. 1535 versuchten die Spanier von Peru aus Gold zu finden, wurden jedoch von der lokalen Bevölkerung zurückgetrieben. Erste permanente Siedlung der Europäer war ab 1541 Santiago. Ab 1542 war Chile Bestandteil des spanischen Vizekönigreiches Peru.
Wegen der nur spärlich gefundenen Bodenschätze und der wehrhaften Ureinwohner führte Chile ein Schattendasein im spanischen Imperium.
1808 formierten sich Unabhängigkeitsbewegungen, wie auch in anderen Teilen Südamerikas. Nach einigen Schlachten mit Siegern und Verlierern auf beiden Seiten brachte die Schlacht von Maipú 1818 die Wende und die spanische Kolonialherrschaft brach endgültig zusammen. Bernardo O’Higgins bekleidete als erster das Präsidentenamt.
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wanderten verstärkt auch nicht-spanische Europäer nach Chile ein, darunter Deutsche und Kroaten, deren Spuren noch heute vor allem im südlichen Mittelteil des Landes zu sehen sind.
Im Salpeterkrieg von 1879 bis 1884 besetzte Chile die bis dahin zu den Nachbarländern Peru und Bolivien gehörende Atacamawüste, Lima und Teile der Pazifikküste von Peru. Im Friedensvertrag von 1904 zwischen Chile und Bolivien übergab Bolivien seinen freien Zugang zum Pazifik an Chile. In den eroberten Gebieten wurden später große Kupfervorkommen gefunden: Chuquicamata, der größte Kupfertagebau der Welt, befindet sich in diesem Gebiet.
In den Jahrzehnten danach wurden noch öfter die Grenzen zu den Nachbarländern mehr oder weniger friedlich verändert. Auch innerhalb Chiles gab es immer wieder bewaffnete Konflikte, denen mehrere Tausend Bürger zum Opfer fielen.
In den beiden Weltkriegen blieb Chile neutral bzw. hatte keinen Einfluss auf den Kriegsverlauf. In den darauffolgenden Jahren wechselte der politische Einfluss immer wieder, und 1970 gewann die Partei von Salvador Allende die Wahlen. Die USA befürchteten einen weiteren südamerikanischen Staat, der dem Marxismus verfiel (nach Kuba) und intervenierten massiv (offiziell und inoffiziell). Durch weltweite Sanktionen brach die Wirtschaft in der Folge fast gänzlich zusammen.
Am 11. September 1973 kam es schließlich zu einem blutigen Militärputsch gegen die Regierung. Präsident Allende beging in der Moneda Selbstmord. Hunderte seiner Anhänger kamen in diesen Tagen ums Leben, Tausende wurden inhaftiert. Sämtliche staatlichen Institutionen in ganz Chile waren binnen Stunden vom Militär besetzt. Die Macht als Präsident einer Junta übernahm General Augusto Pinochet.
Im ganzen Land entstanden Geheimgefängnisse, in denen Oppositionelle und deren Sympathisanten gefoltert und getötet wurden, aus den "Folterhäusern" verschwanden Hunderte (wenn nicht Tausende) politische Gegner Pinochets spurlos (zum Teil wurden sie per Flugzeug über das Meer gebracht und dort einfach von Bord gestoßen!).
Trotzdem erhielt Chile nun wieder Wirtschaftshilfe aus dem Westen. Nur langsam wurden die massiven Menschenrechtsverletzungen in Chile bei Staatsbesuchen thematisiert und auch die Fußball-WM 1978 kann als Versuch gelten, Chile wieder in den Verbund demokratischer Staaten zu holen.
Nach 15 Jahren Diktatur entschied sich das Volk gegen eine weitere Amtszeit Pinochets als Präsident. Die nachfolgenden Regierungschefs versuchten so weit wie möglich die Militärdiktatur aufzuarbeiten und Chile wieder an den Westen anzunähern.
Im Dezember 2013 fand eine historische Stichwahl zum Amt des Präsidenten statt: Die Chilenen hatte die Wahl zwischen zwei Frauen und entschieden sich für eine neuerliche Amtszeit der Sozialistin Michelle Bachelet.
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• Allgemeine Reise-Informationen, die helfen können sowie Bücher und Unternehmen, die für unsere Reise wichtig waren.

Anreise: Europa wird von der nationalen Fluggesellschaft LAN direkt angeflogen. Sie verbindet die Hauptstadt Santiago de Chile über den Flughäfen Madrid mit Frankfurt. Gute Umsteige-Verbindungen gibt es auch über die Drehscheiben Paris, Atlanta, Toronto oder Sao Paolo unter anderem mit Air France, American Airlines, Air Canada, der Swiss oder British Airways. Andere Flughäfen auf dem chilenischen Festland werden nur aus den Nachbarstaaten angeflogen.

Einreise: Es besteht keine Visum-Pflicht für Urlauber aus der EU oder der Schweiz bei einem maximalen Aufenthalt von 90 Tagen. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über die geplante Ausreise gültig sein. Vor der Einreise sind zwei Formulare auszufüllen. Der Durchschlag des Einreiseformulars wird in den Hotels immer benötigt und muss bei der Ausreise wieder abgegeben werden.
Mit dem Zollformular deklariert man mitgeführte Güter und Wertgegenstände. Man bestätigt damit auch, dass man keine Lebensmittel, insbesondere kein frisches Obst und Gemüse, keine Milchprodukte, Pflanzen und Samen, aber auch kein Holz (sogar Bleistifte zählen als Holz!!) mitführt. Das Gepäck wird am Flughafen bei Ankunft (auch durch Spürhunde) kontrolliert.

Klima und Reisezeit: Aufgrund der großen Nord-Süd-Ausdehnung findet man in Chile fast alle Temperatur- und Klimazonen. Da es auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt. Im Norden herrscht subtropisches Wüstenklima, in Zentralchile gemäßigtes Winterregenklima und im Süden ist es eigentlich immer kühl und niederschlagsreich. Feuerland hat subantarktisches Klima.
Der kalte Humboldtstrom, der von der Antarktis der Westküste des Kontinents entlang nach Norden fließt, sorgt für zähe Küstennebel, es fällt jedoch wenig Niederschlag.
Je nach besuchtem Gebiet und geplanten Aktivitäten kann man Chile zu jeder Jahreszeit bereisen, im Südsommer (Jänner bis März) sind die meisten Touristen unterwegs und die Preise am höchsten.

Kleidung und Ausrüstung: Wenn man nicht in Santiago fein essen oder ins Theater will oder sich mit Geschäftspartnern trifft genügt legere Freizeitkleidung. Für das Hochland und die Atacama-Wüste sind wegen der hohen UV-Belastung auf alle Fälle guter Sonnenschutz (Creme, Hut, Sonnenbrille) mitzunehmen, außerdem feste Schuhe, ein Pullover und ein Anorak bzw. eine Windjacke.
Für Patagonien, wo eigentlich immer der Wind weht, ist ebenfalls ganzjährig wärmende Kleidung und eine wind- und regenfeste Jacke angeraten.
Beim Besuch von Kirchen und Klöstern sollte angemessene Kleidung (keine Shorts, keine knappen Tops) selbstverständlich sein.

Elektrizität: 220 Volt / 60 Hertz, wie bei uns.
Die schmalen Euro-Stecker (z.B. von Kamera-Ladegeräten, Mobiltelefonen) passen üblicherweise in die chilenischen Steckdosen, vorsichtshalber sollte man jedoch einen Reise-Adapter mitnehmen. Auch ein Mehrfachverteiler kann hilfreich sein, wenn nur eine Steckdose für 2 Ladegeräte vorhanden ist.
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• Links zu Literatur und Unternehmen

Reisebüro Kuoni Das Vorarlberger Büro des Schweizer Touristikunternehmens veranstaltete diese geführte Gruppenreise.
Wir wurden durch ein Inserat in der lokalen Tageszeitung darauf aufmerksam.

Chile und die Osterinsel Reisehandbuch für Chile und die Osterinsel, von Malte Sieber, aus dem Reise Know-How Verlag
In den Urlaub begleitete uns die 8. Auflage 2013
ISBN 978-3-8317-2290-7

Chile & Osterinsel Reiseführer für Chile und die Osterinsel aus der Serie "Vis-à-Vis" des Dorling Kindersley-Verlages.
War zum Zeitpunkt der Reisebuchung der aktuellste Führer, das Reisebüro hat ihn daher als Informationsquelle in das Pauschalpaket geschnürt.
Wegen der kleinen Schrift und der ganzen Aufmachung konnten wir uns nicht recht damit anfreunden, er blieb daheim.
ISBN 978-3-8310-1994-6

Iberia Die größte spanische Fluglinie mit Sitz und Drehkreuz in Madrid.
Diente uns als Zubringer von Zürich nach Madrid zum Transatlantikflug.
Auf Flügen innerhalb Europas gibt es keine wie auch immer geartete Verpflegung, Getränke und Snacks müssen beim nicht immer sehr freundlichen Bordpersonal bezahlt werden. Die 2 Stunden Flug zwischen MAD nach ZRH sind aber auch ohne Bordservice problemlos verkraftbar.

LAN Chile Chilenische Luftlinie mit Sitz und Drehkreuz in Santiago de Chile.
Mitglied der OneWorld Flugallianz, Flugmeilen können auch auf andere Partner-Airline-Programme gutgeschrieben werden.
Bedient sowohl Inlandsstrecken als auch Übersee-Destinationen, wie eben die Strecke Frankfurt via Madrid.
Die Flotte ist modern, das Bordpersonal ist relativ freundlich. Allerdings sind die Flugzeuge eher eng bestuhlt (leider auch die Langstrecke im "Dreamliner" mit Sitzreihen-Einteilung 3-3-3 und so gut wie keiner Armfreiheit) und die Verpflegung auf den Inlandsflügen ist ziemlich eintönig: Man kann aus einem Angebot von Käsestangen, Kuchen, Ananaskompott und Trockenfrüchten (Rosinen-Nuss-Mix) zwei Sachen auswählen. Dazu je nach Länge des Fluges ein- oder zweimal ein Getränk.
Auf dem Flug zur Osterinsel gab es ein warmes Frühstück bzw. beim Rückflug eine warme Mahlzeit, der Flug dauert ja immerhin auch rund 5 Stunden.
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• Unsere Unterkünfte
waren diesmal natürlich vorgegeben und entsprachen durchwegs unseren Erwartungen an lateinamerikanischen 4-Sterne-Standard.

Hotel Torremayor
Av. Ricardo Lyon 322
Providencia
Santiago de Chile
Región Metropolitana
Chile
Tel: (+56) 2 2993000

Großes, ruhiges Business- bzw. Stadthotel im Stadtteil Providencia, etwas entfernt vom Zentrum.
Wir haben dreimal jeweils eine Nacht dort verbracht. Die Zimmer waren sehr sauber, freundlich und zweckmäßig eingerichtet. Das Frühstücksbuffet (zweimal konnten wir es nutzen) war reichhaltig und gut. Es gab bei jeder Ankunft einen Gutschein für einen Willkommensdrink, der in der Bar eingelöst werden konnte. Das Personal dort war unterschiedlich freundlich, teilweise gab es nach 22:00 Uhr nichts mehr.
Es gibt eine Business-Ecke mit gratis Internet inklusive Drucker hinter dem Restaurant bei den Konferenzsälen.
In der Nähe ist ein Einkaufszentrum mit Internetcafés, Bars und Wechselstuben. Direkt darunter befindet sich die Metro-Station Los Leones der Metro-Linie 1. Von dort erreicht man nach 4 Stationen die Haltestelle Baquedano /Plaza Italia, Ausgangspunkt zum Besuch des Künstlerviertels Barrio Bellavista.

Hostería San Pedro de Atacama
Toconao 460
1410000 San Pedro de Atacama
Antofagasta
Chile
Tel: (+56) 55 2851048

Freundliches Hotel im Kolonialstil in der Nähe des touristischen Ortskerns.
Auch wenn es sich "Hostería" nennt, es ist kein Gasthaus, sondern ein normales Touristenhotel, das auch für Busgruppen ausgelegt ist.
Nette Zimmer mit allem, was man nach einem Ausflug in die Wüste braucht. Das Frühstück war in Ordnung, aber nicht weltbewegend, es gab immer wieder Engpässe bei Teewasser, Geschirr und auch bei den Früchten.
Über die Qualität von Restaurant oder Swimmingpool können wir nichts sagen, weil wir diese Angebote nicht genutzt haben. Das Zentrum mit Internetcafés, Geschäften, Restaurants und Bars ist nur wenige Gehminuten entfernt.
Für die zwei Nächte war das Hotel in Ordnung.

Holiday Inn Airport-Hotel
Aeropuerto Internacional-Santiago
Armando Cortinez Norte 2150
Santiago
Región Metropolitana
Chile
Tel: (+56) 2 277999900 [Rezeption]

Modernes Business-Hotel direkt am Terminal des internationalen Flughafens.
Ausgestattet mit allem, was Geschäftsreisende brauchen (mehrere Gratis-Internetterminals, Konferenzräume), zudem Hallenbad, Sauna, Fitnessraum und Cocktailbar.
Große Zimmer, riesiges Bad, Schallschutzfenster.
Für unsere Zwecke ideal, da wir relativ spät ankamen und am nächsten Tag sehr zeitig wieder über die Straße zum Abflug mussten.
Das Personal war freundlich und wir bekamen in aller Frühe in der Hotelhalle ein Frühstückspaket (mit Sandwich, Obst und Kuchen), sowie heißes Wasser für Tee und Kaffee.

Hotel Rio Serrano
Torres del Paine
Magallanes
Chile
Tel: (+56) 61 2223158

Hotel am südlichen Zugang zum Nationalpark Torres del Paine.
Ausgestattet mit allem, was man für einen komfortablen Aufenthalt braucht, gemütliche Zimmer und warme Atmosphäre. Alles ist großzügig angeordnet und die bis zu 200 Gäste finden genügend Platz.
Die Buffetabendessen und auch das Frühstücksbuffet waren gut und reichlich bestückt, das Personal freundlich und aufmerksam und alles mit einem traumhaften Blick aus den Panoramafenstern auf das Paine-Massiv!
Hier herrscht absolute Ruhe, denn es gibt keinen Handy-Empfang, aber Gratis-W-LAN in den öffentlichen Räumen ist vorhanden.
Die neue, circa 80 km lange Zufahrtsstraße von Cerro Castillo zum Parkeingang war leider nach einem Felssturz auf unbestimmte Zeit blockiert, daher erfolgte die Anreise über den doppelt so langen Weg durch den Südteil des Nationalparks.
Schade, dass wir nur zwei Nächte hier bleiben konnten.

Hotel Kosten Aike
Gobernador Moyano 1243
(Z9405CEK) El Calafate
Prov. de Santa Cruz
Argentina
Tel.: (+54) 2902 492424
Fax: (+54) 2902 491538

Relativ großes Hotel zwei Straßen nördlich des Zentrums.
Die sauberen Zimmer waren freundlich eingerichtet, es gab ein kleines Bad und ein separates WC.
Das Frühstücksbuffet war ausgezeichnet, reichlich bestückt und gut.
Freies W-LAN im gesamten Hotel, gemütliche Bar und kleiner Souvenirladen im Erdgeschoß. Für Hotelgäste gibt es unterm Dach 4 Computer mit Drucker in einer kleinen Business-Ecke sowie einen Wellness-Bereich mit Fitness-Center und Massage. Das Personal war überall freundlich und hilfsbereit.
Auch ein Restaurant steht zur Verfügung (wurde von uns aber nicht genutzt).
Unsere Gruppe blieb zwei Nächte hier in Argentinien.

Hotel Diego de Almagro
Avenida Colón 1290
Punta Arenas
Magallanes
Chile
Tel: (+56) 61 2208800

Großes, modernes Hotel ganz in der Nähe der Küstenstraße mit Blick über die Magellanstraße nach Feuerland.
Zweckmäßige Zimmer, nicht übermäßig groß, aber sonst passt alles.
Die Mädchen an der Rezeption waren freundlich und hilfsbereit, speziell als es in der Früh darum ging, eine Taxiflotte zu organisieren. Auch gab es zur frühen Stunde ein Frühstückspaket in Form eines "Jausensackerls".
Da wir hier nur eine kurze Nacht verbrachten, können wir zu Restaurant, Frühstück und sonstigen Dienstleistungen nichts sagen.

O'tai Hotel
Te Pito o Te Henua s/n
Hanga Roa
Osterinseln
Chile
Tel: (+56) 32 2100250

Zweckmäßiges, aber schon etwas älteres Hotel an der Straße vom Zentrum zum Hafen.
Die 40 Zimmer sind in mehreren ebenerdigen Gebäuden um einen traumhaften Garten angelegt, ein sauberer kleiner Pool versteckt sich hinter blühenden Büschen unter Palmen (wir waren die einzigen Gäste, die ihn auch genutzt haben).
Unser großes Zimmer war mit Klimaanlage und einem leeren Kühlschrank ausgestattet, eine kleine Sitzecke vor dem großen Fenster mit Blick auf Terrasse und Garten sorgte für Urlaubsfeeling.
Das Frühstück war sehr überschaubar, was Menge und Qualität betraf; bei mindestens drei Reisegruppen sollten Schinken, Käse und Tomaten nicht abgezählt auf den wenigen Platten liegen.
Die Mädchen an der Rezeption machten einen freundlichen Eindruck, sonst haben wir außer dem Gärtner niemanden vom Personal gesehen.
Die Lage ist für Gruppenreisende sehr gut, Restaurants, Geschäfte und die kleinen Sehenswürdigkeiten können zu Fuß erreicht werden. So ist man nicht an das Hotel gebunden oder muss einen Mietwagen nehmen (bei individuellem Besuch der Osterinsel aber kein Fehler).
Wir verbrachten 3 Nächte hier am Ende der Welt.
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• Unsere Restaurants
haben wir sozusagen im Vorbeigehen gefunden. Ein gemeinsames Essen pro Tag war fast immer im Programm vorgesehen, aber wir bekamen auch die Gelegenheit, auf eigene Faust Orte zu erkunden und uns zu verpflegen. Soweit wir Name und Lage noch wissen, sind sie nachfolgend angeführt.

Donde Augusto
Mercado Central
San Pablo 967
Santiago de Chile
Tel: (+56) 02 5779400

Fischrestaurant direkt unter der Kuppel der Markthalle.
"Platzhirsch" unter den vielen Speiselokalen in und um den Markt.
Bekannt für die Königskrabben, aber auch die Macha, eine spezielle Muschelart, die als traditionelle chilenische Spezialität mit Parmesan überbacken wird.
Wir bekamen ein Fischmenü, mit Pisco Sour als Aperitif, Macha con parmesano als Vorspeise, gegrillten Congrio (Meeraal) mit Beilage nach Wahl und zum Abschluss Obstsalat.
Eine gute Einstimmung auf die chilenische Küche, die viel Seafood anzubieten hat.

Tierra Todo Natural
Caracoles 271
San Pedro de Atacama
Chile
Tel: (+56) 55 851585

Tolles Restaurant in der Hauptstraße von San Pedro de Atacama.
Ursprünglich vegetarisch, heute Vollwertküche mit viel Gemüse und frischen Sprossen, selbstgebackenem Vollkornbrot und frischen Säften.
Das ist uns aber alles erst später aufgefallen. Wir haben uns einfach wegen des ausgehängten Mittagsmenüs dafür entschieden:
Zwiebelsuppe, Hühnerschnitzel und Dessert. Im Vergleich zu anderen Lokalen etwas teurer, aber sehr gut und mit netter Atmosphäre im lang gestreckten Gastraum mit den rustikalen Holzmöbeln und den Feuerstellen. Auch die Weinkarte kann sich sehen lassen.

La Plaza
Calle Plaza no. 315 - B,
San Pedro de Atacama
Chile
Tel: (+56) 55 560252

Restaurant im "Zentrum" von San Pedro, also an der namengebenden Plaza, vis-à-vis der Kirche.
Übliche lateinamerikanische Gerichte (Empanadas, Sandwiches, Steaks, Salate), offenes Bier in allen möglichen Mengen, etwas laute Musikuntermalung.
Am Abend war nicht mehr die ganze Karte verfügbar (Sandwiches aus, aber die Salate waren auch nicht schlecht).

Restaurant Sol Inti
Calle Tocopilla 432
San Pedro de Atacama
Chile
Tel: (+56) 55 851178

Kleines Restaurant in einer Nebenstraße im Zentrum von San Pedro de Atacama.
Rustikales Ambiente, netter Innenhof unter Bast-Sonnensegeln.
Preiswertes Mittagsmenü von tadelloser Qualität: Suppe, Schweinskotelette vom Grill, Leche asado - alles reichlich und gut.

Café el Patagón
Irgendwo an der Ruta 9 von Punta Arenas nach Puerto Natales
Einsames kleines Haus in einer großen Landschaft. Zur Auswahl standen Suppe oder Sandwich, dazu Limo, Bier, Tee und Kaffee.


Parrilla Pehoé
Am Campingplatz Pehoé im Torres del Paine Nationalpark

Rustikales Grillrestaurant mit Salat und Suppe vom Buffet und Grillgerichten mit Beilagen.
Wir zwei nahmen Salat und Hühnerbrüstchen mit Pommes; einfach, aber gut.

Casimiro Bigua
Av. Libertador 993
El Calafate
Argentinien

Etwas gehobenes Grillrestaurant mit riesigem offenen Holzkohlengrill und mächtigen Portionen.
Wir gönnten uns je ein legendäres argentinisches Steak, war aber nicht ganz das, was wir erwartet hatten (wir wissen nicht, welcher Teil vom Rind hier auf welche Weise zugeschnitten wurde, auf alle Fälle mit reichlich Fett und Sehnen).
Der argentinische Wein von Bodegas del fin del mundo hat aber gemundet ;o).

Isabel - Cocina al Disco
Gobernador Moyano esquina 25 de Mayo
El Calafate 9405
Argentinien

Einfaches, junges Lokal, das an ein Hostal angeschlossen ist, direkt gegenüber unserem Hotel gelegen.
Spezialitäten sind gusseiserne Pfännchen (Discos) mit Steaks und Gemüse in Sauce.
Fleischqualität ähnlich wie im Casimiro Bigua (s.o.), aber merklich billiger. Zusätzlich gönnten wir uns hier ein Dessert, nämlich Heidelbeereis (El Calafate = Heidelbeere in der Indianersprache).
Auch hier hat uns der Wein am meisten überzeugt.

Chez Brocolino
O`Higgins 1055
Punta Arenas
Tel: (+56) 61 2224989

Nettes Restaurant an der Haupt-Lokalstraße.
Trotz des französischen Namens sind der Koch, die Kellner und die Karte typisch chilenisch.
Wir nahmen Meeresfrüchte / Muschelsuppe als Vorspeise, danach Fisch bzw. ein Filetsteak mit Pilzen in Rotwein und Gemüse, danach Cremedesserts. Nicht ganz preiswert, aber gut. Das Ambiente könnte ein bisschen freundlicher sein, Stoffservietten allein machen nicht alles aus....

Tanino's
Viña Casas del Bosque
Camino Alejandro Galaz
Valle Casablanca
Chile
Tel: (+56) 2 24806940

Ausgezeichnetes Restaurant des Weinguts Casas del Bosque im Valle Casablanca, ca. 70 km westlich von Santiago an der Ruta 68 nach Valparaiso.
Das ganze Ambiente ist edel und großzügig, rund um das Restaurant befinden sich gepflegte Gärten, schattenspendende Bäume und Relax-Möbel.
Unsere Gruppe bekam nach der Weintour ein 3-Gang-Menü bestehend aus Salat mit Ziegenkäse, geschmortes Wagyu-Rind auf Maispüree und Schokoladetarte - Mengen gerade recht, Fleisch butterzart und alles genau richtig gewürzt.
Es waren noch mehrere Gruppen im Restaurant und unsere Tische waren mit 6 Personen etwas dicht besetzt. Das junge Servierpersonal braucht noch etwas Übung.

Openbox
Patio Bellavista
Barrio Bellavista
Santiago de Chile
Tel: (+56) 2 27621154

Eines der vielen Lokale in diesem Unterhaltungskomplex mitten im Ausgehviertel von Santiago.
Alles offen, unter Schirmen und Markisen, aber vorsichtshalber mit Gas-Heizstrahlern (wurden etwas später auch gebraucht).
Wir gönnten uns erst einen klassischen Pisco Sour als Aperitif zur Happy Hour (2 für 1), danach probierten wir noch Ceviche (roh marinierter Fisch, leider mit viel Korianderkraut) und Clubsandwich zum satt werden.
Die Stimmung war ausgelassen, alle Gäste waren in Partylaune, das Personal professionell.

Au bout du monde
Calle Policarpo Toro
Hangaroa
Isla de Pascua (Osterinsel - Rapa Nui)
Tel: (+56) 32 2552060

Sehr gutes Restaurant unter belgischer Leitung, an der Straße vom Hafen zum Ahu Tahai.
Wir entschieden uns für Pasta mit Lachs, Garnelen und Pesto und als Dessert ein Mousse au Chocolate. Wirklich ausgezeichnet, die Nudeln al dente, der Fisch auf den Punkt und das Mousse ein Traum. Und dass die chilenischen Weine gut sind, haben wir schon einmal erwähnt.
Den Preis war uns das Vergnügen wert!

Restaurant Pea
Calle Policarpo Toro
Hangaroa
Isla de Pascua (Osterinsel - Rapa Nui)
Tel: (+56) 32 2100382

Restaurant am linken (südlichen) Ende des kleinen Hafens.
Der große Gastraum mit Rundumverglasung bietet einen tollen Blick auf die Bucht und die Brandung.
Mitreisende waren angetan von diesem Lokal und auch uns haben das Ambiente und die Betreuung zugesagt - wir waren allerding die einzigen Gäste an diesem Abend.
Wir probierten Thunfisch bzw. Kanakana (ähnlich Thunfisch, aber etwas trockener) auf lila Süßkartoffelpüree und danach Tarte Tatin von der Banane mit Bob-Marley-Kaffee. Nicht schlecht und zu akzeptablen Preisen.

La Caleta
Te Pito o Te Henua
Hangaroa
Isla de Pascua (Osterinsel - Rapa Nui)
Tel: (+56) 32 2100105

Restaurant ganz vorne am rechten (nördlichen) Ende des kleinen Hafens, in Verlängerung der Te Pito e Te Henua, vorbei an Tauchschule und Souvenirshop.
Der Blick von der Terrasse auf die Brandung (und verwegene Surfer) ist traumhaft.
Wir wollten nur eine Kleinigkeit essen und haben zwei Vorspeisen (Gambas al ajo bzw. Shrimpsrisotto) bestellt. Wenig Knoblauch, aber sonst ganz gut, aber der Ausblick ist das Beste!

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