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Brasilien

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Bei den Vorbereitungen für diese Rundreise orientierten wir uns an den unzähligen Pauschalangeboten verschiedenster Anbieter, aber auch an den Informationen in diversen mehr oder weniger aktuellen Reiseführern, die wir uns ausliehen.

Letztendlich buchten wir im Internet den Langstreckenflug mit Swiss ab Zürich, zur Überbrückung der gewaltigen Entfernungen innerhalb Brasiliens bedienten wir uns - außer auf den ersten beiden Teilstrecken - des dortigen dichten Flugnetzes und buchten in unserem Reisebüro einen "Air-Pass" mit fünf Inlandsflügen der TAM. In den einzelnen Städten verließen wir uns auf das öffentliche Verkehrsnetz bzw. Taxis. Nur für den Aufenthalt im Amazonas-Gebiet nutzten wir die Dienste von "Miller Reisen", einem Spezialisten für Reisebausteine in Brasilien.

Nachdem die Flüge fixiert waren, organisierten wir noch über "Octopus-Travel" und "hotel.de" unsere Unterkünfte - mit beiden waren wir sehr zufrieden. Nicht empfehlen können wir hingegen "expedia.de", da lag trotz Vorauszahlung keine Reservierung für uns vor und die Reklamation wurde auch nur mit Standardsätzen beantwortet.

Über die vielen Sehenswürdigkeiten haben wir im Internet wenig gefunden, die meisten Museen, Parks und Einrichtungen Brasiliens sind im weltweiten Netz nur auf portugiesischen Seiten präsent - ich habe sie hier trotzdem verlinkt, vielleicht kommen ja mal englische Seiten dazu...

Die Informationen, die im folgenden aufgelistet sind, beruhen großteils auf unseren persönlichen Eindrücken und Erfahrungen zum Zeitpunkt unserer Reise (November2005). Vieles kann sich schon wieder geändert haben, andere Reisende mögen ganz andere Erfahrungen machen.

Hinweis:
Auch bei sorgfältiger Prüfung ist es unmöglich, für das Angebot der hier verlinkten Seiten irgendeine Haftung zu übernehmen!


• allgemeine Informationen zu Brasilien: Wissenswertes und Unnötiges über das fünftgrößte Land der Welt.
Fläche: 8,547.404 km²
Einwohner: 169,5 Mio.
Hauptstadt: Brasília
Verwaltungsgliederung: 26 Bundesstaaten, 1 Bundesdistrikt
Amtssprache: Portugiesisch
Währung: 1 Real (R$)= 100 Centavos
- Wechselkurs zum Zeitpunkt unserer Reise: 1,- € = 2,60 R$
Das "Nationalgetränk" Caipirinha Der Caipirinha wird folgendermaßen zubereitet:
Man gibt eine in Stücke geschnittene Limette in ein Becherglas, bestreut sie mit Zucker nach Geschmack und drückt sie mit einem Caipirinha-Stößel aus. Dann füllt man mit gestoßenem Eis auf und gibt zum Schluß den Zuckerrohrschnaps Cachaça darüber. Umrühren und mit Trinkhalm servieren.

Cachaça Der wichtigste Bestandteil des Caipirinha ist ein Branntwein aus dem Saft des Zuckerrohres (im Gegensatz zum Rum, der aus Melasse, einem Rückstand der Zuckergewinnung, gebrannt wird) und hat je nach Hersteller einen etwas anderen Geschmack. Daher schmeckt auch jeder Caipirinha etwas anders.

Oscar Niemeyer geb. 15.12.1907, brasilienischer Architekt, Mitbegründer der neuen brasilianischen Architektur.
Hauptwerke neben den diversen Pavillons des Kulturgeländes in São Paulo (Parque de Ibirapuera) die wichtigsten Gebäude in der Hauptstadt Brasília (Parlament, Präsidentenpalast und Oberster Gerichtshof, Kathedrale)

Sport Wo auch immer eine Promenade breit genug ist, tummeln sich Jogger. Die Brasilianer zelebrieren den Körperkult, wobei es allerdings ein deutliches soziales Gefälle gibt: je dunkler die Haut, desto eher kommen die fitten Körper von harter Arbeit, die Jogger und Volleyball-Spieler an der Copacabana und den anderen Strandpromenaden sind allesamt hellhäutig.

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• Links zu Reiseführern, die uns geholfen haben, und Unternehmen, die für uns wichtig wurden:
Reisebuch Brasilien Brasilien-Handbuch von Kai und Edilma Ferreira Schmidt aus dem Verlag Reise Know-How (1. Auflage, 4/2005)

Brasilianisch Wort für Wort Sprachführer für Brasilien von Clemens Schrage, Kauderwelsch-Reihe Band 21, Verlag Reise Know-How, 11. Auflage, 2004. CD ist zusätzlich erhältlich.

Octopus-Travel Hotelvermittlung mit Sitz in GB, Vorauszahlung per Kreditkarte, Voucher als .pdf, zuverlässig und günstig
(Diese Plattform existiert nicht mehr, der Mutterkonzern Kuoni hat sie mit Ende 2012 aus strategischen Gründen geschlossen)

Hotel.de Hotelreservierungen, Reservierungsbestätigungen per e-mail, Zahlung vor Ort

TAM Die größte private Fluglinie Brasiliens mit einem dichten Streckennetz
Air-Pass mit 5 Kupons um US$ 500,-- zuzgl. Taxen
Buchung nur in Verbindung mit einem Übersee-Ticket, z.B. auch e-Ticket-Nummer bei Internetbuchung der Langstrecke

Miller Reisen Pauschalreisen im Baukastensystem, auch für Kleinstgruppen ab 2 Personen.
Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort (in unserem Fall zufällig ein ausgewanderter Österreicher ;-))

Michael Rössler Unser österreichischer Führer am Amazonas.
Organisiert neben dem "üblichen" Manaus-Programm und Gruppen-Ausflügen auch mehrtägige Kanufahrten in die Einsamkeit
per e-mail erreichbar, Adresse auf Anfrage bei uns: Mailkontakt

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• Unsere Unterkünfte
Real Castilha (Deluxe)
São Paulo
Hotel Real Castilha - 3***-Herberge im Zentrum von São Paulo, geräumige Zimmer.
Rua dos Timbiras 472, Center, São Paulo
Beide Aufenthalte gebucht über Octopus Travel


Othon Pousada Villa Del Sol
Parati
3***-Pension etwas außerhalb des Zentrums von Parati, nahe beim Busterminal. Freundliches Personal, Pool.
Rua Da Floresta 301, Parati, RJ
gebucht und bezahlt bei "expedia.de", aber Buchung hat nicht geklappt und wir haben viel Zeit in die Reklamation bei dieser Firma stecken müssen.


Oceano Copacabana
Rio de Janeiro
kleines 4****-Hotel in der zweiten Reihe, aber mit seitlichem Blick auf den berühmten Strand. winziger Pool auf der kleinen Dachterrasse.
Rua Hilario De Gouveia 17, Copacabana, Rio de Janeiro
gebucht über Octopus-Travel


San Rafael
Foz do Iguaçu
3***-Hotel an der nördlichen Stadtausfahrt von Foz (Richtung Itaipu und Paraguay), bei unserem Besuch wurde gerade ein Erweiterungsbau errichtet. Großes Frühstücksbuffet und netter Pool mit aufmerksamem Service
Rua Alalmirante Barroso 1660, Foz do Iguaçu
gebucht über Octopus-Travel


Melia Comfort Park
Brasília
4****- Apartment-Hotel im Südlichen Hotel-Sektor Brasílias, großzügige 2-Zimmer-Suite, gutes Designer-Restaurant und montags geschlossener Pool, Geschäftshotel
Sector Hoteleiro Sul, Quadra 6 - Bloco F
über octopus-Travel gebucht für weniger als die Hälfte des vor Ort angeschriebenen Preises


Othon Jungle Palace
Amazonas-Urwald bei Manaus
schwimmende 3***-Urwaldlodge in einem ruhigen Seitenarm des Rio Negro, ca. 90 Bootsminuten von Manaus entfernt, Pool.
Ganzes Paket mit Transfer, Vollpension, Ausflugsprogramm und persönlichem Führer gebucht über unser Reisebüro bei Miller-Reisen


Plaza Hotel
Manaus
3***-Hotel im Zentrum von Manaus, bereits etwas abgewohnt, aber gute Lage
Av. Getulio Vargas 215, Centro Manaus
reserviert über hotel.de


Salvador Praia
Salvador de Bahia
4****-Hotel direkt am Strand von Ondina. Leider aus Sicherheitsgründen Zutritt zum Strand nur mit Genehmigung des Hotelmanagers. Großer Pool
Av. Presidente Vargas 2338, Salvador, Praia da Ondina
Gebucht über Octopus-Travel

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• Städte und Sehenswürdigkeiten, die wir besuchten:

Wenn man eine Brasilienrundreise macht, muß man einfach ein paar Dinge gesehen haben. Die hier aufgelisteten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen stehen großteils in der Reihenfolge unseres Besuches und nicht in einer Wertung ihrer Bedeutung. Ich habe mich bemüht, so viele Informationen wie möglich zusammenzutragen, um auch anderen Reisenden eine Orientierung zu geben.
Soweit bekannt, ist auch eine Internet-Seite angeführt, auch wenn diese meistens nur in portugiesisch, gelegentlich in spanisch und noch seltener in englisch gehalten ist.

São Paulo - Parati - Rio de Janeiro - Iguaçu - Brasília - Amazonas - Manaus - Salvador da Bahia


• São Paulo:
Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, ca. 10 Mio Einwohner, Industriestadt, Kulturzentrum (Biennale für Kunst und Architektur).
Steht (vielleicht zu Unrecht?) im touristischen Abseits. Trotzdem gibt es ein paar Sehenswürdigkeiten, die man sich, wenn die Gelegenheit besteht, nicht entgehen lassen sollte:


Straßen und Plätze
• Praça da República - das Zentrum der Stadt, kleiner Park,
   Touristen-Information, Samstag und Sonntag Markt

• Avenida Paulista - die Nobel- und Geschäftsmeile der Metropole


Kirchen
• Basílica de São Bento, am Largo de São Bento, Deckengemälde und Buntglasfenster

• Catedral Metropolitana, Praça de Sé, neugotisch/modernes Stilgemisch,
   moderne Mosaike und 10.000 Orgelpfeifen, die den Altarraum umstehen wie ein Zaun


Instituto Butantan
Im Stadtteil Pinheiros am Universitätsgelände, Institut zur Erforschung und Herstellung von Serum gegen Schlangen- u.a. Gifte.
Parkanlage, Serpentarium mit vielen schönen Schlangen und anderen Gifttieren, kleines Mikro-Biologie-Museum und historische Ausstellung über die Anfänge. Beschriftungen leider nur in portugiesisch.


MASP
Museu de Arte de São Paulo
Das Kunstmuseum von São Paulo in der Av. Paulista 1578 ist die bedeutendste Sammlung alter und neuer Meister in Brasilien. Der Bogen spannt sich von sakralen Werken aus dem Spätmittelalter über Hieronymus Bosch und Rembrand bis Picasso.


MAM
Museu de Arte Moderna
Im Parque do Ibirapuera gelegen, beherbergt das Museum moderner Kunst Werke und temporäre Ausstellungen brasilianischer Gegenwartskünstler.
Nettes Museums-Restaurant.


Museu da Casa Brasileira
In dieser feudalen Villa eines Kaffee-Barons ist die Sammlung an alten Möbeln und Kunstgegenständen der ehemaligen Hausherren ausgestellt, die einen kleinen Einblick in das Leben einer Patrizierfamilie gewährt.
Im Erdgeschoß ist ein Restaurant und der weitläufige Garten lädt bei schönem Wetter bestimmt zum Verweilen ein.

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• Parati:
Dieses kleine Örtchen ca. 260 km westlich von Rio de Janeiro fasziniert durch seine Lage und seine ursprüngliche Kolonial-Architektur. Das hat die UNESCO dazu veranlaßt, das Historische Zentrum des Städtchens unter Denkmalschutz zu stellen. Die Altstadt ist Fußgängerzone, schon allein, weil auf den mit sehr unterschiedlichen Steinen gepflasterten Straßen kein Auto fahren könnte. Die Häuser sind hübsch bunt restauriert und beherbergen neben Hotels und Restaurants viele Boutiquen und Kunsthandwerksgeschäfte.
Parati ist ein einheitliches Freilichtmuseum, aber ein paar Stücke seien besonders erwähnt:


Barock-Kirchen in Parati
• Igreja Matriz N.S. dos Remédios:
An der großen Praça Matriz gelegen überragt sie wuchtig die Marktstände am Platz.

• Igreja Santa Rita dos Pardos Libertos:
ist das bekannteste Fotomotiv der Stadt, an vorderster Front vom Strand aus bestens zu sehen.

Beherbergt auch das • "Museu de Arte Sacra"



Forte Defensor Perpetuo
Liegt am Morro do Forte, einem Ausläufer der Serra do Mar.
Darin befindet sich das winzige Volkskunde-Museum mit Modellen von traditionellem Werkzeug und Booten sowie Kunsthandwerk - Beschriftung in portugiesisch. Netter Ausblick auf die Bucht.

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• Rio de Janeiro:
Zweitgrößte Stadt Brasiliens, Tourismus- und Wirtschaftszentrum, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, ca. 6 Mio Einwohner.
Berühmt für den Karneval und die malerischen Buchten und Strände (Ipanema, Copacabana).
Die Kolonialherren aus Portugal beeinflußten lange Architektur und Kultur, was sich auch im Besichtigungsprogramm niederschlägt:



Die vielen Kirchen Rios
Rio ist zu Beginn seiner Geschichte von Missionaren und Jesuiten geprägt worden. Daher finden sich unzählige Kirchen und Klöster im alten Stadtzentrum - die meisten im Zuckerbäcker-Barock, aber auch modernere.
Die Kirchen können alle unentgeltlich besucht werden, allerdings läßt die Beleuchtung zu wünschen übrig - nur während Messen ist es heller, aber da sollte man auf einen Rundgang verzichten.

• Catedral de São Sebastiao - Gegenüber der Endstation der Bonde gelegen.
Moderner "Vulkankegel" mit frei stehendem Glockenturm. Zentralkirche aus Beton und Glas aus den Jahren 1964 - 1976.

• Igreja da Penitencia - auf einem Hügel am Largo da Carioca. Prunkvoll mit goldüberzogenen Schnitzereien verziert, aber trotzdem eher dunkel.

• Igreja São Francisco de Paula - am Largo São Francisco gelegen. Barockkirche mit schönen Holzschnitzarbeiten.

• Igreja e Ordem Terceiro do Monte do Carmo (Karmeliterkirche) - Rua 1 de Março; auch hier schöne Holzschnitzereien in einer Barockkirche.

• Igreja e Monestario de São Bento - am Morro de São Bento gelegenes Benediktiner-Kloster mit einem barocken Juwel als Kirche:
vergoldete Schnitzereien und Balustraden aus Jacaranda-Holz, dazu Silberarbeiten vom Feinsten.
Immer wieder finden dort klassische Konzerte statt.

• Igreja Glória do Outeiro - auf dem Morro da Nova Cintra im Stadtteil Glória gelegen.
Treppenaufgang oder kleiner Schrägaufzug. Palmenumstandene kleine Kirche mit schönen Azulejos im Inneren.



Palaçio Tiradentes
Klassizistischer Bau mit Kuppel und Säulenaufgang - seit 1960 Sitz des Regionalparlamentes, vorher gesamt-brasilianisches Parlament.
Zur Besichtigung an einem Schalter anmelden (Ausweis vorlegen), dann gratis Besuch einer Ausstellung über die Geschichte des Gebäudes und der brasilianischen politischen Entwicklung - nur portugiesisch. Anschließend Führung in gebrochenem Englisch durch das Gebäude mit Blick in den Plenarsaal (mit Jugendstil-Interieur und Wandgemälden, die Kuppel zeigt das Sternbild am Morgenhimmel des Tages der Ausrufung der unabhängigen brasilianischen Republik) und einen schönen Repräsentationssaal.



Confeiteria Colombo
Prächtiges Jugendstil-Café mit riesigen Spiegeln an den Wänden und einer Galerie rundum. Trotz Wiener Flair können die Mehlspeisen nicht mit dem Ambiente mithalten, der Kaffee ist aber sehr gut.


Real Gabinete Portugues de Leitura
Neogotischer Bau mit der größten Sammlung portugiesischer Literatur außerhalb Portugals. Das Innere ist im Stil alter europäischer Bibliotheken gestaltet, mit hohen geschnitzten Regalen und Laufstegen in luftiger Höhe.


Bonde
Alte Straßenbahn, Endbahnhof liegt im Stadtteil "Cinelandia", eine Fahrkarte kostet nur wenige Centavos. Die seitlich offene Wagen rumpeln über den Aqueduto de Carioca, die alte Wasserleitung, hinauf in den Stadtteil Santa Teresa. Hinter dem Aquädukt liegt ein Favela-Gebiet und Militärpolizisten begleiten die Fahrgäste (nicht ganz umsonst, wie wir feststellen mußten), dann kommt das malerische Viertel Santa Teresa, das wir allerdings bedingt durch Regen und Nebel nicht besucht haben.


Corcovado
"Der Bucklige" - mit 710 Metern höchster der Hügel im Stadtgebiet von Rio de Janeiro. Liegt im Tijuca-Nationalpark und kann mit einer Zahnradbahn "erklommen" werden. Den Gipfel ziert seit 1931 die 38 m hohe Betonstatue "Cristo Redentor", eines der Wahrzeichen Rios.
Angeblich hat man von dort oben einen traumhaften Blick über die Lagoa de Freitas und die Stadt zu Füßen - leider sind wir bei unserem Besuch in dichtem Nebel gestanden und der Wind hat nur gelegentlich ein winziges Guckloch hineingeblasen. :-(



Museu National de Belas Artes
Av.Rio Branco, Metro-Station "Cinelandia"
Museum der schönen Künste mit Gemälden und Skulpturen (z.T. Kopien bzw. Abdrucke) des 18. und 19. Jahrhunderts. Hübscher klassizistischer Bau.



Museu do Indio
Museum der Ureinwohner, im Stadtteil Botafogo, Rua da Palmeiras 55
Installation indianischer Kultgegenstände und Beschreibung diverser Gottheiten und Riten - alles auf portugiesisch. Fotoausstellung und Videoinstallation im Erdgeschoß, Nachbau verschiedener Behausungen im Park vor dem Museum.



Museu Casa de Rui Barbosa
Rua São Clemente 134, Botafogo.
Großzügig angelegte Villa des Politikers und Diplomaten Rui Barbosa. Mit englischem Audioguide wird dem Besucher das Familien- und Gesellschaftsleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts nähergebracht.
Im dazugehörigen Garten stehen in der Wagenburg zwei Kutschen und ein Oldtimer.



Zuckerhut
Die Talstation der Seilbahn auf den Zuckerhut liegt im Stadtteil Urca, am Ende der Av. Pasteur.
Die Teleférico führt zuerst auf den vorgelagerten Morro do Urca mit einem Unterhaltungszentrum (Theater, Bar, Discothek) und dem Heliport für Rundflüge. Dann geht's in der zweiten Etappe hinauf auf den 396 m hohen Zuckerhut. Dort ist der Blick in alle Richtungen überwältigend, die Preise im Edelsteinshop dort oben sind es auch. Ein Souvenirshop und ein Imbißlokal runden das Angebot für Touristen ab.

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• Foz do Iguaçu:
Kleiner Ort im Dreiländereck Brasilien/Argentinien/Paraguay am Rio Iguaçu. Die Hauptsehenswürdigkeit sind die ca. 30 km südlich gelegenen Wasserfälle des Rio Iguaçu und vielleicht noch der Staudamm von Itaipu an der Grenze zu Paraguay.



Wasserkraftwerk von Itaipu

Wunderwerk der Technik am Rio Paraná, 12 km nördlich von Foz.
Der Grenzfluß zwischen Brasilien und Paraguay wird vom größten Staudamm der Welt aufgestaut (fast 8 km lang, knapp 200 m hoch, Basis über 270 m breit) und seit kurzem erzeugen 20 Turbinen 14 GW Strom für die beiden Staaten (25 % des brasilianischen und 95 % des paraguayanischen Strombedarfs!). Damit ist der Yangtse-Staudamm in China wieder übertrumpft.
Im Besucherzentrum bekommt man eine Eintrittskarte und wird einem Bus zugeteilt, mit dem man nach einem halbstündigen Film zur Besichtigung des Dammes gebracht wird. Nach Möglichkeit rechts sitzen, dann sieht man vom Spektakel bei der Fahrt über den Überlauf mehr.
Besuch, Film und Führung sind kostenlos. Wegen des Lichts empfiehlt sich der Besuch am Vormittag.



Iguaçu-Wasserfälle
brasilianischer Iguaçu-Nationalpark
28 km südlich von Foz.
Im Besucherzentrum des Nationalparks ist der Eintritt zu zahlen und man wird dann mit parkeigenen Bussen (oder so wie wir von lizenzierten Fahrern) zum Hotel das Cataratas gebracht. Dort beginnt der Besichtigungsweg in die Schlucht, zuerst eher unspektakulär, aber je näher man dem Hauptwasserfall kommt, desto imposanter wird alles. Aber man sollte bei all dem Wasser die Umgebung nicht übersehen: in der tropfnassen Vegetation tummeln sich Nasenbären, Leguane, Tukane und andere Vögel sowie jede Menge Schmetterlinge.
Vor dem größten Wasserfall führt ein Steg in die Mitte der Schlucht, das Wasser staubt, heftiger Wind bläst und doppelte Regenbogen leuchten.
Etwas ruhiger geht's dann direkt am Felsabbruch zu, wo eine Aussichtsplattform eingerichtet ist. Ein Lift führt aus der Schlucht heraus wieder ans helle Tageslicht, wo es wärmer und trockener ist.
Der Besuch dieser Seite der Fälle ist wegen des Sonnenstandes am Vormittag zu empfehlen.



Parque Nacional de Iguazu
argentinischer Iguazu-Nationalpark
ca. 20 km südlich von Puerto Iguazu (argentinische Schwesterstadt von Foz) gelegen.
Beim Besucherzentrum Eintritt bezahlen (Geldwechsel nicht unbedingt erforderlich, Reais werden problemlos akzeptiert, das Angebot der Shops ist allerdings umverschämt teuer) und mit der Schmalspurbahn zu den Wasserfällen fahren.
Es gibt zwei Besichtigungswege:
Der Untere (Paseo Inferior) führt in die Schlucht und bietet Ausblicke auf die brasilianische Seite, die palmenbestandene Isla San Martin und die Möglichkeit einer kalten Dusche an der Punta Peligro. Die Möglichkeit zur Überfahrt auf die Isla San Martin bestand bei unserem Besuch wegen Hochwasserschäden leider nicht.
Der obere (Paseo Superior) führt über Brücken und Stege hinauf zum ruhig dahinfließenden Rio Iguaçu und direkt bis an die Abbruchkante. Das Wasser staubt und in diesem Nebel bilden sich leuchtende Regenbogen.
Damit das alles auch richtig zur Geltung kommt, sollte man die argentinische Seite am Nachmittag besuchen.



Vogelpark
Parque das Aves
Nur ca. 300 Meter vor dem Eingang zum Iguaçu-Nationalpark wurde der Vogelpark errichtet.
In riesigen Volieren kann man unzählige Vögel hautnah erleben. Dazu gehören verschiedene Arten von Tukanen ebenso wie winzige Kolibris im Schmetterlingshaus und große Aras und andere Papageien.

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• Brasília:
Hauptstadt aus der Retorte. Ca. 2 Mio Einwohner, liegt im zentralbrasilianischen Hochland (1.060 m ü.M.) und wurde in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts unter modernsten Gesichtspunkten, nach dem Generalplan von Luzio Costa, mit vielen wichtigen Gebäuden von Oscar Niemeyer und anderen namhaften Architekten, aus dem Boden gestampft.
Der Grundriß ähnelt ein bißchen einem Flugzeug mit der schnurgeraden Hauptachse Eixo Monumental, die bei der Kreuzung mit den "Flügeln" zur Esplanada dos Ministerios wird und von den Tintenburgen der Bürokratie flankiert wird. Das "Cockpit" bildet die Praça dos Três Poderes.



Catedral Metropolitana
Von Oscar Niemeyer geplant und von 1960-69 gebaut, ist dieser Kirchenbau geprägt von Leichtigkeit und Licht. Auch wenn draußen ein trüber Tag ist, im Inneren ist es hell und strahlend.


Praça dos Três Poderes
Der Platz der drei Gewalten
Das beeindruckende Ende der Esplanada dos Ministerios, errichtet nach Plänen von Oscar Niemeyer.
Die drei Gewalten werden repräsentiert durch den Nationalkongreß, den Präsidentenpalast und den obersten Gerichtshof.
Während Präsidentenpalast und Gerichtshof sich in ähnlicher Architektur gegenüberstehen, ragt dazwischen der markante Komplex des Parlaments auf. Vor zwei hohen Bürotürmen stehen die zwei sich ergänzenden Halbkugeln, die das Abgeordnetenhaus in der Schale und den Senat in der Kuppel beherbergen. Im Zuge einer kostenlosen Führung kann man die zwei Plenarsäle und andere Einrichtungen besuchen. Bei der Anmeldung erhält man als Eintrittskarte eine Ansichtskarte, die man portofrei aufgeben kann (auch nach Europa).



Fernsehturm
Der Torre da Televisão erhebt sich über 200 m zwischen den beiden Fahrbahnen des Eixo Monumental. Mit einem kostenlosen Lift kann man zu einer Aussichtsplattform in 75 m Höhe fahren, von dort bietet sich ein imposanter Blick über die Weiten der Stadt.

Ein anderer (ebenfalls kostenloser) Lift führt zum Edelstein-Museum, das sich in einem unteren Geschoß befindet.

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• Amazonas:
Größtenteils mit tropischem Regenwald bedecktes, in der Regenzeit weithin überschwemmtes Amazonastiefland, das mit einer Fläche von etwa 5,8 Mio. km² über 1/5 Südamerikas umfasst; gehört größtenteils zu Brasilien, daneben zu Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien.

Der Amazonas ist der größte Strom Südamerikas mit dem größten Einzugsgebiet weltweit (7Mio. km²) und rund 6500 km Länge; er entsteht aus mehreren von den Anden kommenden Quellflüssen, die je nach mitgeführten Mineralien in Weiß-, Klar- und Schwarzwasser-Flüsse unterteilt werden. Der Amazonas ist bis Manaus aufwärts für 5000-t-Seeschiffe, bis Iquitos (Peru) aufwärts für 3000-t-Seeschiffe befahrbar. Trotz einer Breite von mehreren Kilometern führt die Regenzeit zu einem Anstieg des Pegels um bis zu 12 Meter.
Die Flüsse und Nebenarme verästeln sich und bilden Inseln, Überschwemmungsflächen und kleine Kanäle. An den Ufern liegen kleine Siedlungen auf Pfählen, die jedoch während der Regenzeit mitunter trotzdem unter Wasser stehen.



Ureinwohner
Die Ureinwohner im Amazonasgebiet gehören den unterschiedlichsten Stämmen an. Viele waren zur Zeit der portugiesischen Eroberung kriegerisch, viele andere friedfertig. Den Waffen und Krankheiten der Eroberer hatten sie nichts entgegenzustellen und ihre Zahl ging immer weiter zurück.
Die Indios die wir besuchten, wurden vor einigen Jahren aus dem kolumbianischen Grenzgebiet vertrieben und mit Hilfe eines Kirchenprojektes und unter der Führung des charismatischen Häuptlings in der Nähe von Manaus wieder angesiedelt. Sie leben noch immer nach den alten Traditionen und sind nicht christianisiert. Allerdings liegt den Dorfältesten die Bildung der Kinder am Herzen. Und um diese zu finanzieren, kooperiert der Stamm mit Tourismus-Unternehmen.

Zu Beginn der Vorführung hat uns der Häuptling in sehr deutlichem Portugiesisch (das sogar wir verstanden haben) einen Einblick in die Welt ihrer Götter und den Ablauf der Zeremonien gegeben. Dann wurde uns ein kleiner Teil einer Verlobungsfeier gezeigt, mit Gesängen und Tänzen, bei denen am Schluß auch wir mitmachen "durften" - für Ungeübte fast anstrengend ;-).



Rio Negro
Größter linker Nebenfluß des Amazonas, etwa 2200 km lang, davon 1370 km in Brasilien; entspringt im Osten von Kolumbien, von wo er die vielen Mineralstoffe und Pflanzenreste mitbringt, die ihm den Namen "schwarzer Fluß" geben. Das Wasser ist "sauer" und nährstoffarm, mit Moorwasser vergleichbar.
Der Rio Negro vereint sich bei Manaus mit dem Rio Solimões zum Amazonas.



Maniok
Ca. 2-3 m hoher Strauch, dessen in rohem Zustand giftige Wurzelknollen durch Mahlen, Pressen und Kochen vom blausäurehaltigen Saft befreit werden und dadurch zu einem Grundnahrungsmittel im tropischen Südamerika werden.
Die aus Maniokknollen gewonnenen Stärkeprodukte (v.a. für Brei, Fladen, Suppen) kommen als Tapioka (Maniok, Mandioca), das Perltapioka (verkleisterte, kleine Stärkeklümpchen) als Sago in den Handel.
In den kleinen Dörfern unterhält die ganze Gemeinschaft ein Maniok-Haus, in dem zur Erntezeit alle zusammenhelfen, um die tagelange Arbeit des Kochens und Röstens zu bewältigen.



Piranhas
Der Schrecken des Amazonas gehört zu den Karpfenfischen und kommt in mehreren Arten vor. Der weiße Piranha ist mit ca. 30-35 cm Länge der größte und ist auch auf den Märkten als Speisefisch zu finden.
Wenn sie in Schwärmen auftreten, können sie auch einem Wirbeltier gefährlich werden, sie ernähren sich allerdings hauptsächlich von anderen Fischen und Aas.
Ihre rasiermesserscharfen Zähne können einem unachtsamen Angler leicht gefährlich werden.



Süßwasserdelphine
Vorwiegend graue Wasser-Säugetiere, die wie ihre Verwandten im Meer verspielt den Booten am Amazonas folgen. Werden in Brasilien Boto genannt.
Wir hatten Glück und konnten ein paar seltene Rosa Delphine (Boto cor-de-rosa) beobachten.



Brillenkaiman
Zur Familie der Alligatoren gehörende Reptilienart.
Normalerweise nachtaktiv, große Exemplare jagen aber auch tagsüber. Können bis zu 8 m lang werden.



Encontro das Âguas
Spektakuläre Naturerscheinung einige Kilometer östlich von Manaus: hier treffen die beiden Amazonas-Hauptzuflüsse "Rio Negro" und "Rio Solimões" zusammen. Diese zwei Flüsse könnten unterschiedlicher nicht sein, denn der Rio Negro ist ein Schwarzwasserfluß während der Rio Solimões ein sogenanner Weißwasserfluß ist (er entspringt in den Anden und transportiert viele Tonmineralien, die ihm eine gelblich-weiße Farbe geben). Der Rio Negro ist ca. 28° warm, der Solimões mit ca. 21° eher kühl. Durch diesen Umstand vermischen sich die Wassermassen erst nach einigen Kilometern, und die Trennlinie ist vom Boot aus deutlich zu sehen.

Beobachten kann man dieses Schauspiel im Zuge einer gebuchten Tour oder billiger, wenn man mit dem Bus 713 zum Fährhafen in Vila Buriti fährt und dort einen der Kapitäne anheuert - wenn man nur ein bißchen wie ein Tourist ausschaut, kein Problem.


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• Manaus:
Der Name Manaus ist untrennbar mit Kautschuk und der Oper im Urwald verbunden. Die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas beherbergt ca 1,2 Mio Einwohner, die in der hier angelegten Freihandelszone und im Industriepark ihren Unterhalt verdienen.
Die Geschichte ist geprägt durch den Kautschukboom im 19. Jahrhundert, in dem die Stadt durch den nur hier produzierten Gummi-Rohstoff eine der reichsten Brasiliens wurde. Viel ist von diesem Flair aber nicht mehr zu spüren, die Prachtbauten sind bis auf den Palácio Rio Negro und die Oper verfallen, Manaus ist nun eine moderne Großstadt.



Palácio Rio Negro
In der einstigen Residenz des deutschstämmigen Kautschuk-Barons Waldemar Scholz ist heute ein Kulturzentrum und in Nebengebäuden das numismatische Museum und eine kleine Pinakothek eingerichtet. Der Bau aus der letzten Jahrhundertwende ist als einziger noch ursprünglich erhalten, leider war zum Zeitpunkt unseres Besuches vom schönen Mobiliar wegen zweier Kunstausstellungen nichts zu sehen.


Mercado Municipal
- der alte Markt
Der nicht weit vom Hafen entfernten Eisenkonstruktion dienten die alten Pariser Markthallen als Vorbild. Hier bieten Händler aus der Umgebung ihre Waren an - Fisch und Früchte, wundersame Heilkräuter und Souvenirs. Auch die Umgebung ist laut und bunt, denn der Uferpromenade entlang erstreckt sich der neue Markt, in dem das Warenangebot noch viel umfangreicher ist.


Porto Flutante
- Schwimmender Hafen
Der riesige Flußhafen ist das Herz von Manaus: die schwimmenden Docks, die wie gewaltige Ausleger vom Hafengebäude zu den Schiffen führen, heben und senken sich mit dem Wasserstand und können so die bis zu 15 Meter Höhenunterschied ausgleichen. Dadurch können auch Hochsee- und Kreuzfahrtschiffe anlegen, aber vor allem auch die vielen kleinen "Wasserbusse" und Frachter, die Manaus mit allem versorgen, was nicht in der direkten Umgebung wächst.


Teatro Amazônico
- das berühmte Opernhaus im Urwald
Das Wahrzeichen von Manaus wurde in nur 3 Jahren Ende der 1880er errichtet. Den reichen Kautschukbaronen war nichts zu teuer, so wurde fast das gesamte Baumaterial aus Europa importiert - Marmor aus Carara, Kristall-Leuchter aus Muranoglas, Bühnendekor aus Frankreich, Stahl für die Zuschauerränge aus England,...
Besonders beeindruckend ist neben dem Bühnenraum noch der wunderschöne Ballsaal, mit riesigen Spiegeln und großen Deckengemälden und im ganzen Gebäude der Intarsien-Fußboden aus verschiedenfarbigen Tropenhölzern.
Diese ganze Pracht kann im Zuge einer ca. halbstündigen Führung (auch auf englisch) bewundert werden.

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• Salvador da Bahia:
Die Hauptstadt des Bundesstaates Bahia war zu Beginn der Kolonialisierung die Hauptstadt der gesamten portugiesischen Kolonie und lange Jahre der Hauptumschlagplatz für Sklaven aus Zentralafrika. Deren Nachkommen bilden noch immer einen Großteil der Bevölkerung von Salvador und bereichern mit ihren Traditionen das Kulturleben der Region.
Die Lage auf einer Küstenanhöhe an der Allerheiligenbucht mit steilen Hängen prägt das Erscheinungsbild der Stadt. Und diese Struktur hat auch einige touristisch interessante Besonderheiten hervorgebracht.



Altstadt
Die Altstadt liegt in der Cidade Alta, der Oberstadt auf dem Hügel. Hier befinden sich unzählige (hauptsächlich Barock-) Kirchen und Klöster, aber auch feudale Prachtbauten.

• Palaçio Rio Branco - Kuppelgekrönter Regierungspalast an der Praça Tomé de Souza. Beherbergt ein kleines Museum und bietet von der Terrasse einen hübschen Blick über den Hafen hinaus in die Allerheiligenbucht.

• Catedral Basílica - ehemalige Jesuitenkirche, die die Aufgaben der alten Kathedrale übernahm. Sehr schöne barocke Innenausstattung mit vergoldetem Altar und prächtigen Deckengemälden.

• Igreja da Ordem Terceira de São Francisco - Die Kirche der Laienbruderschaft des heiligen Franziskus wurde mit einer prächtigen plateresken Fassade errichtet. Damit zogen sich die Brüder den Unmut des Hauptordens zu und der Prunk mußte über Jahrhunderte unter einer dicken Putzschicht versteckt werden.

• Igreja da São Francisco - die wohl prächtigste Kirche Brasiliens! Der Innenraum dieser Barockkirche besteht praktisch nur aus filigranen Schnitzereien die durchgängig mit Blattgold belegt sind - eine Wucht! Der Kreuzgang ist geschmückt mit alten Azulejos, den blauen portugiesischen Fliesenbildern.

• Terreiro de Jesus - der palmenbestandene Platz vor der Kathedrale. Hier bieten Händler Kunsthandwerk an, hier werden die rituellen Kampftänze der Capoeiro gezeigt, hier bieten sich buntgewandete üppige Frauen als Fotomotiv an und hier schleppen schlanke weißgewandete Frauen Touristen in die umliegenden Juwelierläden ab...



Lacerda-Aufzug
Schnellste und günstige Verbindung zwischen Unter- und Oberstadt. Der Aufzug ist 72 m hoch und durch seine kühne Konstruktion eines der Wahrzeichen Salvadors. Die Fahrt von der Praça Visconde de Cairu zur Praça Tome de Souza kostet nur wenige Centavos.


Museu Afro-Brasileiro
Sehenswerte Ausstellung mit Kultgegenständen und einer Sammlung über die Gottheiten der "Sklavenreligion" Condomblé am Hauptplatz Terreiro de Jesus. Leider nur portugiesisch beschriftet.

Im Untergeschoß dieses Gebäudes befindet sich noch das Museu de Arqueologia e Etnologia mit Ausgrabungsfunden und völkerkundlichen Exponaten.



Museu de Arte Sacra
Museum sakraler Kunst
Etwas außerhalb der Altstadt gelegenes Museum in einem alten Kloster mit wunderschönen Exponaten brasilianischer Künstler. Sakrale Gemälde, Plastiken, Liturgie-Utensilien und die wunderbare Lage über dem Meer machen einen Besuch lohnenswert.


Pelourinho
Das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstadtviertel, das geprägt ist von bunten Barockfassaden und Kirchen. Viele der Gebäude sind zu Restaurants, Geschäften und Galerien ausgebaut, und der Glanz nach der Renovierung vor ca. 10 Jahren blättert schon wieder leicht ab.


Itaparica
240 km² große Insel westlich von Salvador. Die Fähre legt in São Joaqim (Vorort von Salvador) ab und erreicht nach 50 Minuten Bom Despacho auf der Insel. Verbindung zu den einzelnen Orten mit Bussen und Minibussen.

Der Hauptort heißt auch Itaparica und liegt ca. 10 km nördlich des Fährhafens. Das verschlafene Örtchen bietet ein paar malerische Häuser und Kirchen und die Militärfestung Fortaleza de São Lourenco (leider nur außen zu besichtigen).

Auf der Rückfahrt bietet sich ein wunderschöner Blick auf das am Hügel gelegene Großstadt Salvador da Bahia.



Farol da Barra
Im Stadtteil Barra gelegen steht der Leuchtturm an der Spitze Salvadors, am Eingang zur Allerheiligenbucht. Im ersten Stock der kleinen Festung befindet sich ein Restaurant, weiter oben ein hübsches Schiffahrtsmuseum. Ein romantischer Platz für einen kitschigen Sonnenuntergang.

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• Private Reisenseiten, die sich mit Brasilien befassen und uns bei der Auswahl der Ziele halfen:
Maria und Norbert's Brasilienseite Maria und Norbert haben einige Jahre in Brasilien gelebt und gearbeitet und auch ihre Urlaube in der Region verbracht.
Die Seite von Tanja und Thomas Tanja und Thomas haben 4 Jahre vor uns eine ähnliche Route wie wir bereist.
7 Wochen Brasilien 1996 Die nicht nur schönen Seiten Brasiliens, zusammengeschrieben von Marco Bertram.


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