Österreichisch inspiriert Menü im Jänner 2020
 Erdäpfelkas

Aperitif: ein kleines Bier

Erdäpfelkas

Krustenbraten mit Semmelknödel

B'soffene Liesl


 

    Zutaten:   Zubereitung:
Erdäpfelkas

  2-3 mehlige Kartoffeln (ca. 250-300 g), 50 g Butter, 1 große Zwiebel, 100 g Topfen, Salz, Pfeffer, Kümmel gemahlen, Knoblauch, Schnittlauch;

Vollkornbrot

  Kartoffeln kochen und ganz auskühlen lassen - am besten schon am Vortag.

Zwiebel fein hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Zimmerwarme Butter mit Salz, Pfeffer und Kümmel cremig rühren, dann die gehackte Zwiebel untermischen. Die Kartoffeln dazureiben und zusammen mit dem Topfen gut untermischen. Zum Schluss den Knoblauch und die Schnittlauchröllchen unterrühren und noch einmal kräftig abschmecken.

Als Aufstrich zum Vollkornbrot servieren und ein kühles Bier dazu trinken.

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Krustenbraten

 Krustenbraten mit Semmelknödel
  1 kg Schweinsbauch mit Schwarte aber ohne Knochen, 4 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, Kümmel gemahlen;

2 Karotten, 1 Zwiebel, 300-400 ml dunkles Bier, Salz, Kümmel ganz, 1 TL Butter, TL Mehl

  Ausgelösten Schweinsbauch vorbereiten. Dafür den Knoblauch mit großzügig Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel zu einer Paste verreiben und das Fleisch damit einreiben. Die Schwarte nicht würzen. Das Fleisch wenn möglich im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen.

Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den gewürzten Schweinsbauch mit der Schwarte nach unten in ein tiefes Backblech oder in eine nicht zu hohe Form legen und etwa 2 cm hoch kochendes Wasser neben das Fleisch gießen. Für eine halbe Stunde in die Mitte des heißen Backrohres schieben.

In der Zwischenzeit die Karotten und die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
Nach 30 Minuten das Fleisch aus dem Rohr nehmen. Einen Teil des Wassers aus der Form entfernen und die Gemüsewürfel darin verteilen. Soviel Bier dazugießen, dass das Gemüse bedeckt ist. Dann das Fleisch - Schwarte nach oben - darauflegen. Die nun weiche Haut mit einem Messer im Abstand von etwa 1 bis 1,5 cm längs und quer einschneiden. Dabei darauf achten, dass zwar die Fettschicht, jedoch nicht das Fleisch eingeschnitten wird. Die eingeschnittene Schwarte mit reichlich Salz und Kümmel bestreuen und den Braten für eine weitere gute Stunde in das heiße Backrohr schieben.

Für die Sauce in einem kleinen Topf ein wenig Butter erhitzen und etwas Mehl darin dunkel rösten. Mit Bier aufgießen und einige Minuten köcheln lassen.

Gegen Ende der Garzeit das Fleisch mit einer Bratengabel anstechen - tritt klarer Saft aus, ist das Fleisch gar. Sollte die Kruste noch nicht knusprig genug sein, dann die Temperatur des Backrohrs auf 230°C Oberhitze stellen. Fleisch dabei beobachten, damit nichts verbrennt.

Den Braten aus der Form nehmen, auf Alufolie legen und diese seitlich andrücken, damit das Fleisch während des Rastenlassens nicht zu sehr auskühlt, aber die knusprige Schwarte nicht wieder aufweicht.
Den Bratfond eventuell entfetten und mit dem Gemüse in den Saucentopf umfüllen. Die Röstspuren im Blech mit wenig Wasser und einem Pinsel lösen und ebenfalls zur Sauce geben. Aufkochen und abschmecken. Das Gemüse in der Sauce mit einem Stabmixer pürieren, wenn nötig durch Zugabe von etwas Mehlbutter binden.

Das Fleisch in Scheiben schneiden. Den Krustenbraten mit Semmelknödel und der Sauce servieren.
Eine weitere Beilage kann gedünstetes (Sauer-)Kraut oder ein Krautsalat sein.

Als Getränkebegleitung passt auch hier ein Bier.

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B'soffene Liesl

 B'soffene Liesl
  (3-4 Portionen):
3 Eier, 100 g Zucker, 1 Vanillezucker, 30 g Brösel, 100 g geriebene Nüsse, 1 TL Backpulver, 15 ml Rum;

500 ml Weißwein oder Apfelsaft, 1 Orange, 1 Zimtstange, 5 Gewürznelken, Zucker nach Geschmack;
Schlagsahne
 
Backrohr auf 180°C vorheizen, 12-16 Muffinförmchen oder Mini-Gugelhupfförmchen gut einfetten und auf einem Blech bereitstellen.
Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren und sehr cremig aufschlagen. Brösel, Nüsse und Backpulver gut vermengen und vorsichtig unterheben, zum Schluss den Rum unterrühren.
Die kleinen Gugelhupf- oder Muffinformen mit dem Nussbiskuit füllen. Auf mittlerer Schiene in das Backrohr stellen und etwa 20 bis 25 Minuten backen. Die kleinen Kuchen dürfen eher trocken werden.
Einige Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und ganz auskühlen lassen.

Für den Guss den Weißwein oder Apfelsaft mit dem Orangensaft und den Gewürzen mischen und erwärmen, aber nicht kochen. Nach Geschmack - aber besser nicht zu viel - zuckern und etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Zum Anrichten je zwei bis drei Kuchenstücke in einen Suppenteller oder eine Kompottschüssel stellen und mit dem warmen Guss übergießen. Gut durchziehen lassen und eventuell mit einem Klecks Schlagsahne servieren.

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