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Infos und Links
Zypern


Vor und während unserer Zypern-Reise 2015 haben wir Informationen gesammelt. An den Adressen bzw. Koordinaten für das Navi wird sich nicht viel geändert haben, bei Öffnungszeiten und Besichtigungsmöglichkeiten natürlich schon.

Hinweis:
Auch bei sorgfältiger Prüfung ist es unmöglich, für das Angebot der hier verlinkten Seiten irgendeine Haftung zu übernehmen!

Allgemeines Sehenswertes Unterkünfte Restaurants



• Allgemeine Informationen zu Zypern:
Wissenswertes, Informatives und Praktisches
amtlicher Name: Kypriaki Dimokratia (griechisch) / Kibris Cumhuriyeti (türkisch)
zu deutsch: Republik Zypern

Sprachen: Amtssprachen sind Griechisch und Türkisch,
Englisch ist als Verkehrssprache allgegenwärtig

Fläche: 9.251 km²
(West-Ost-Ausdehnung ca. 230 km, Nord-Süd-Ausdehnung ca. 95 km).

Bevölkerung: ca. 1,18 Millionen Einwohner - davon ca. 858.000 in der Republik Zypern und 313.000 im türkischen Nordteil

Hauptstadt: Nikosia (griechisch) / Lefkoşa (türkisch)
ca. 275.000 Einwohner, davon ca. 220.000 im griechischen Süden und 55.000 im türkischen Norden
Durch Nikosia verläuft seit 1964 die "grüne Linie", die von der UNO bewachte und verwaltete Pufferzone zwischen den Volksgruppen.
Heute gibt es in der Stadt 2 Übertrittsposten, die von EU-Bürgern ohne Probleme passiert werden können.

Währung:
Zypern ist Mitglied der europäischen Währungsunion und hat seit 1. Jänner 2008 den Euro (EUR / €)

Zeit: Standardzeit: UTC + 2 Stunden = Osteuropäische Zeit
In Zypern gilt wie in der gesamten EU zwischen Ende April und Ende Oktober die Sommerzeit

Staatsform: Republik

Regierungssystem: präsidentielle Demokratie
aktueller Präsident: Nikos Anastasiadis (seit 2013)

Kommunikation: Landesvorwahl: +357
Internet-Kennung: .cy
Das Mobilfunknetz ist dicht, auch im abgelegenen Troodos-Gebirge hatten wir bei Bedarf Empfang.
In vielen Lokalen gibt es freies WLAN oder Gäste erhalten auf Nachfrage einen Code für den kostenlosen Internet-Zugang

Kfz-Kennzeichen: CY

Anreise: Die Anreise ist über die beiden Flughäfen Larnaka oder Paphos sowie die Seehäfen von Limassol (Lemesos), Larnaka, Paphos und Lakki (auch Latsi oder Latchi) möglich.
Eine Einreise über den Nordteil Zypern (z.B. über Girne oder Famagusta) wird von der Republik Zypern als illegale Einreise gewertet und kann rechtliche Folgen haben.

Einreise: Es besteht keine Visum-Pflicht für Bürger der EU oder der Schweiz.

Ein bei Ausreise noch gültiger Reisepass ist immer mitzuführen. Für EWR-Bürger und Schweizer genügt ein Personalausweis.
Innerhalb der EU können Waren zum persönlichen Gebrauch in beliebigen Mengen eingeführt werden, bei Einreise aus einem Nicht-EU-Staat (Schweiz) sind die üblichen Beschränkungen für Alkohol und Tabak zu beachten.
Auch landwirtschaftliche Produkte und Pflanzen (potenzielles Saatgut) können zum Schutz der einheimischen Flora und Fauna beschränkt werden.

Dass Drogen, Waffen und Falschgeld nicht eingeführt werden dürfen, sollte bekannt sein ;-)

Klima und Reisezeit: Auf Zypern herrscht ein intensives Mittelmeerklima mit langen trockenen Sommern (von Mitte Mai bis Mitte Oktober) und milden Wintern (von Dezember bis Februar), die nur von einem kurzen Frühling und Herbst unterbrochen werden.
Die heißesten Monate sind Juli und August mit Höchstwerten zwischen 27°C im Troodos-Gebirge und 38°C an den Küsten, im Jänner zwischen 3°C und 10°C. In den Bergen ist auch Schneefall möglich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Zypern kann das ganze Jahr über bereist werden. Im Sommer werden die Badestrände am vollsten sein, Wanderungen in den kühleren Bergen sind eine angenehme Alternative. Baden ist aber schon ab Mai bis in den Oktober möglich, also als Ergänzung zu (Kultur)-Rundreisen, die das ganze Jahr über gemacht werden können.

Kleidung und Ausrüstung: Speziell im Sommer genügt leichte Kleidung, auch in etwas gehobeneren Restaurants kann legere Kleidung (jedoch kein Strand-look!) getragen werden. In den Bergen kann es etwas kühler sein.
In der Übergangszeit sollte man an einige langärmlige Teile und für die kühlen Abende an einen Pullover oder eine Jacke denken. In der kalten Jahreszeit ist Winterbekleidung jedoch ohne ganz dicke Mäntel/Jacken angesagt.

Nicht auf Sonnenschutz (Mütze / Hut und Sonnencreme) vergessen! Wanderer sollten geeignete Ausrüstung mitbringen, Zypern ist gebirgig.
Für den Besuch in Moscheen und orthodoxen Kirchen ist auf adäquate Kleidung zu achten. Schultern, Knie und Kopf sollten bedeckt werden. Bermudas und Trägertops sind tabu!!

Elektrizität: 240 Volt / 50 Hertz,
Die schmalen Euro-Stecker (z.B. von Kamera-Ladegeräten, Mobiltelefonen) passen üblicherweise in die hier verwendeten britischen Steckdosen (3 flache Kontakte), vorsichtshalber sollte man also einen Reise-Adapter für den „Commonwealth-Stecker“ mitnehmen. Auch ein Mehrfachverteiler kann hilfreich sein, wenn z.B. nur eine Steckdose für 2 Ladegeräte vorhanden ist.
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Geographie, Geologie und Klima:
Zypern ist die drittgrößte Insel im Mittelmeer und gehört geographisch zu Asien.
Sie liegt im Nordosten des Levantischen Meeres. Der nächstgelegenen Staaten sind im Norden die Türkei (Entfernung ca. 70 km) und im Osten Syrien und der Libanon (ca. 100 km). Im Süden liegt Ägypten (ca. 330 km) und im Osten Griechenland mit der Insel Rhodos (390 km).

Die Küstenlinie ist etwa 670 km lang und besteht aus ausgedehnten Sand- und Kiesstränden, sowie aus steil abfallenden Felsküsten mit kleinen Buchten.
An der nordöstlichen Küste entlang zieht sich die schroffe Gebirgskette des Pentadaktylos mit zur Küste hin steil abfallenden Hängen. Das Landesinnere wird geprägt vom vulkanischen Troodos-Gebirge, das eher sanft nach Süden ausläuft. Hier liegt der höchste Berg Zyperns, der Olympos (1.952 m). Zwischen den Gebirgen liegt die fruchtbare Ebene Mesaoria.

Auf Zypern herrscht mediterranes Klima (trockene, heißen Sommer und regenreiche, milde Winter) mit höheren Temperaturen als im nördlichen Mittelmeerraum. Von der levantinischen Küste wehen oft heiße Wüstenwinde übers Meer. Im Westteil (Paphos) ist es generell ca. 2 bis 4 Grad kühler als im Osten.
Niederschläge fallen von November bis April, im Bereich des Olympos fällt auch Schnee.

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Geschichte
und Politik:
Erste (kurzzeitige) Besiedelung in der Altsteinzeit durch Jäger und Sammler; in der Jungsteinzeit (ca. 9.000 v. Chr.) erste nachweisliche Siedlungen durch sesshafte Völker.
In der Bronzezeit betrieb Zypern Kupferhandel, u.a. mit den Hethithern und Ugarit (antike Völker in Kleinasien bzw. dem heutigen Syrien). Erste Handelsstädte wurden gegründet. Gegen Ende der Bronzezeit (ca. 1200 v. Chr.) kam Zypern unter griechischen Einfluss, aber auch Assyrer, Ägypter und Perser waren auf der Insel präsent. Salamis (Königreich an der Ostküste des Landes) erlangte immer mehr Herrschaft über Zypern.
Unter Alexander dem Großen wurde Zypern ein Teil dessen Reiches und dann gehörte es zum Ptolemäerreich. Spätestens 31 v. Chr. kam die Insel unter römische Herrschaft. Nach Aufspaltung in ein Weströmisches und ein Oströmisches (byzantinisches) Reich blieb es bis ins 12. Jhdt. von Konstantinopel abhängig.
Zwar etablierte sich dann wieder ein selbständiges Königreich, das sich aber immer mit den Machtgelüsten anderer Herrscher herumschlagen musste. So eroberten unter anderen Richard Löwenherz und diverse Kreuzritter die Insel, Könige des Frankenreiches aus dem Haus Lusignan kauften die Insel und sie wurde Rückzugsort von Adeligen, die ihre Besitzungen im Heiligen Land verloren hatten.
Es siedelten sich verschiedene Christen aus dem levantinischen Raum (Maroniten aus Syrien, Armenier) an, die ihre eigenen Kirchen neben den griechischen und lateinischen weiterführten. Der König von Zypern bekam auch den Titel "König von Jerusalem", da von hier aus die islamischen Mameluken im Heiligen Land bekämpft wurden - allerding trotz zahlreicher Kreuzzüge mit wenig Erfolg. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts fiel die letzte Bastion im Heiligen Land an die islamischen Mameluken, die nun ihrerseits Eroberungszüge nach Westen durchführten.
Da mischten dann auch die Republiken Genua und Venedig mit, die ihre lukrativen Handelsbeziehungen in der Region nicht gefährden wollten und immer mehr Einfluss auf die Regierung nahmen. Letztendlich wurde Zypern erst ein Protektorat Genuas, fiel dann aber an die Venezianer. Diese mussten ihre "Kolonie" weiterhin gegen die Mameluken verteidigen, aber nur mit Hilfe der Osmanen wurden diese besiegt. Diese Abhängigkeit führte in weiterer Folge dazu, dass Venedig Zypern an die Türken abtrat und diese nun Herrscher auf der Insel wurden. Zypern war damit von 1571 bis 1878 Teil des Osmanischen Reiches als Vilayet Kıbrıs.
1878 verpachtete das Osmanische Reich die Insel an Großbritannien, das Zypern mit Eintritt in den ersten Weltkrieg annektierte und 1925 zur Kronkolonie machte. Nachdem die Volksgruppen über Jahrhunderte friedlich miteinander unter fremder Herrschaft gelebt hatten, kam es in der Zwischenkriegszeit zu ersten Bestrebungen der griechischen Bevölkerung, Zypern mit Griechenland zu vereinigen. Nach dem Krieg kam es zu gewaltsamen Aktivitäten gegen die britische Kolonialmacht.
Am 16. August 1960 wurde Zypern auf der Grundlage des 1959 geschlossenen Zürcher und Londoner Abkommens zwischen Großbritannien, Griechenland, der Türkei und den Repräsentanten der griechischen und der türkischen Volksgruppen Zyperns unabhängig, Großbritannien behielt allerdings die Militärbasen Akrotiri und Dhekelia.

Nach Unruhen und Spannungen zwischen den Volksgruppen in der jungen Republik Zypern wurde im Jahr 1964 eine Friedenstruppe der Vereinten Nationen stationiert (United Nations Peacekeeping Force in Cyprus, UNFICYP), um eine Eskalation des Zypernkonflikts zu verhindern. Das gelang leider nicht, und am 15. Juli 1974 wurde der Präsident bei einem Putsch abgesetzt und die Vereinigung Zyperns mit Griechenland gefordert. Daraufhin intervenierte die Schutzmacht Türkei und besetzte den Norden der Insel mit Militär. Während der türkischen Okkupation bis zum 22. August 1974 flohen 196.000 Menschen nach Süden; von dort flohen wiederum 40.000 Zyperntürken nach Norden.
Am 16. August 1974 wurde ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, die Friedenstruppe der Vereinten Nationen überwacht seitdem die Einhaltung des Waffenstillstandes, unter anderem durch regelmäßige Patrouillen an der Green Line genannten Demarkationslinie.
1975 wurde der Türkische Föderativstaat von Zypern ausgerufen und 1983 erklärte sich dieser zur selbständigen Türkischen Republik Nordzypern. Dieser Staat wird jedoch nur von der Türkei anerkannt.
Seither gibt es immer wieder Bestrebungen, die Insel wieder zu vereinigen und den Konflikt zu lösen. Dies ist aber bisher immer am genauen Grenzverlauf, gegenseitigen Schuldzuweisungen und der Weigerung der Türkei, sämtliche Truppen abzuziehen gescheitert.

Am 1. Mai 2004 trat Zypern der Europäischen Union bei. Dabei wurde die „Green Line“ – die demilitarisierte Zone zwischen beiden Landesteilen – nicht als EU-Außengrenze definiert, die ganze Insel ist Mitglied in der EU.
Zypern ist Mitglieder der europäischen Währungsunion und hat seit 1. Jänner 2008 den Euro als Zahlungsmittel. Dieser wird auch im Nordteil akzeptiert und als Mittel zur Förderung des innerzyprischen Handels und der Reduzierung der Abhängigkeit von der Türkei gesehen.

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• Sehenswertes, das uns unterwegs gefallen hat. Mehr oder weniger in der Reihenfolge unserer Besichtigung

Larnaka: • Pierides-Museum:
In einer Villa in der Nähe des Yachthafens gelegenes halb-privates Museum mit Exponaten von der Bronzezeit bis ins Mittelalter, Schwerpunkt Keramiken. Unbedingt ansehen!

• Hafen-Kastell:
nett hergerichtet, direkt am Meer, mit einem kleinen historischen Museum und einem netten Blick über das Meer und die Stadt

• Lazarus-Kirche:
Nicht weit vom Kastell im ehemaligen Basar-Viertel; beeindruckendes Inneres, nebenan ein ebensolches Ikonen-Museum

auf Ausflügen von Larnaka: • Salzsee:
Südlich der Stadt beim Flughafen gelegenes Winterquartier für Zugvögel --> früher im Jahr sollte man mehr Glück haben als wir im Mai.

• Hala Sultan Tekke-Moschee:
Am Ufer des Salzsees gelegener muslimischer Wallfahrtsort, hübscher Garten rundherum, Besichtigung unkompliziert (lange Ärmel, Schuhe ausziehen, ein Kopftuch für die Frau in der Handtasche schadet auch nicht), freitags angeblich geschlossen.

• Kiti:
Die kleine orthodoxe Kirche "Panagía Angelolókistos" dort ist diesen Abstecher ins Hinterland wert!

• Choirokoitia:
Wenn man Lust auf alte Steine hat, gibt es einige Kilometer weiter die steinzeitliche Ausgrabung auf einem Hügel. Außer Landschaft gibt es aber nicht wirklich viel zu sehen.

• Lefkara:
Dorf im Hinterland, bekannt für die Spitzenstickerei und die Silberschmiedekunst. Zumindest im Sommer sitzen Frauen vor den Häusern und man kann ihnen bei der Textilarbeit zusehen. Im seeeehr engen Ort gibt es ein nettes Volkskunde-Museum zu dieser Kunst.

• Stavrovouni:
Auf einem hohen Felsen gelegenes orthodoxes Kloster, Zutritt nur für Männer, Frauen genießen maximal den Blick über die Landschaft oder die Allerheiligenkapelle etwas unterhalb des Klosters.

• Pyrga:
In diesem Nest befindet sich neben einer recht neuen großen Kirche die winzige frühchristliche Kirche Agia Ekaterini mit Originalfresken aus dem frühen 15. Jahrhundert. Wenn offen ist unbedingt ansehen.

Famagusta:
(Gazimağusa)
Wir sind im Hinterland über Avgorou (mit dem Wellblechkloster "Agios Kendeas" in einem ehem. UNO-Flüchtlingscamp) zum Grenzübergang bei Agios Nikolaos gefahren. Das Auto haben wir kurz vor der Grenze bei einem Obststand geparkt und sind zu Fuß zum Grenzposten spaziert. (Dort gibt es einen großen Parkplatz, dürfte gebührenpflichtig sein). Mit dem Personalausweis haben wir den Posten problemlos passiert und ein türkischer Zöllner hat uns ein Taxi gerufen. Für eine auszuhandelnden Fixpreis (bei uns 40,-- €) wurden wir zuerst nach St. Barnabas gebracht, dann weiter nach Salamis und anschließend in die Altstadt. Nach der Besichtigung dort konnten wir den Taxler wieder rufen und er brachte uns für ein paar TRL (wollte eigentlich die ganze Herausgabe auf unseren 50er ;-)) wieder zurück zur Grenze.

Wenn geht, mit dem Fahrer das "volle Programm" aushandeln und nicht nur in die Altstadt bringen lassen.

• St. Barnabas:
Das Barnabas-Kloster, einige Kilometer nordwestlich der Stadt, war einst eines der bedeutendsten Klöster Zyperns und hat heute ein beeindruckendes Ikonen-Museum in der großen Kirche und ein nettes archäologisches Museum in einigen Nebenräumen zu bieten.

• Salamis:
Zwischen Famagusta und Barnabaskloster gelegen, ist diese archäologische Ausgrabung unbedingt einen Besuch wert. Es sind spätgriechische und römische Tempel, Thermen, Theater, Säulen und einige Mosaike und vieles mehr zu bewundern. Alles gut erhalten und schön am Meer gelegen.

• Famagusta:
Die Altstadt am Hafen wird überragt vom ehemaligen Hafen-Kastell und den gotischen Relikten diverser Kirchen, die heute als Moschee, Lagerhalle, Bibliothek oder sonst was dienen. Besonders beeindruckend ist die St. Nikolaus-Kathedrale, heute die größte Moschee der Stadt. Nett ist auch ein Spaziergang auf dem Wall, der ehemaligen Befestigungsmauer mit den einstigen Stadttoren, und überhaupt durch die engen Gassen.

• Agia Napa und Kap Greko:
Wieder südlich der "Green line" kann man noch über Paralimni in die Touristen-Hochburg Agia Napa fahren. Dort reiht sich ein Pub an die nächste Strip-Bar, Restaurants und Souvenirläden wechseln sich mit Tauschschulen und Reisebüros für Tagesausflüge ab.
Schöner ist eine Rundfahrt durch die kleineren Ferienorte, der Steilküste entlang zum Kap Greko mit Felsbögen, Klippen und Buchten.

Troodos-Gebirge: Im gebirgigen Zentrum der Insel haben wir dreimal Besichtigungen eingelegt, als Auflockerung zu den archäologischen Stätten.

• Kloster der Panayia von Machairas:
Berühmtes Kloster in den Bergen, beherbergt eine wundertätige Madonnen-Ikone, eine Sammlung alter Bücher, Manuskripte, Ikonen und anderer religiöser Artefakte.

• Fikardou:
Historisches Bergdorf, mittlerweile fast vollständig verlassen, aber als Freilichtmuseum restauriert. Zwei Häuser bilden das Volkskundemuseum und können mit Führung besichtigt werden.

• Kakopetria:
Bergdorf auf ca. 660 m ü.M., beliebte Sommerfrische für Einheimische, das alte Dorf steht unter Denkmalschutz und ist UNESCO Welterbe-Stätte. Die Häuser mit Steinfundamenten stehen entlang des steilen Weges, der sich am Ufer eines kleinen Flusses hinaufzieht.

UNESCO-Welterbe
Bemalten Kirchen im Gebiet von Troodos:
Diese byzantinischen Kirchen sind großteils unscheinbar mit tiefhängenden Dächern bedeckt, was ihnen auch den Übernamen Scheunendachkirchen eingebracht hat. Sie sind innen und teilweise auch außen mit Wandbildern bemalt. Wir haben einigen davon besucht:

• Panagia tis Asinou
neben dem Parkplatz zweier Ausflugslokale. Klein aber fein, mit beeindruckenden Fresken im Inneren. Den Umweg wert.

• Timios Stavros tou Agiasmati
In der Nähe von Platanistasa, abenteuerliche Besichtigung, Schlüssel und Aufsperrer gibt es im Dorfcafé nach telefonischer Voranmeldung. Aber auch sehr beeindruckend.

• Panagia tou Arakos
Nur innen bemalt, Fresken aus dem Jahr 1192, die vollständigste mittelbyzantinische Ausmalung auf Zypern.

• Agios Nikolaos tis Stegis
Nahe dem Bergdorf Kakopetria gelegen, Fresken aus sechs Jahrhunderten. Kein klassisches Scheunendach.

Nordzypern
Ausflug nach Girne
Gehen durch die Ledra-Street (Haupt-Einkaufsstraße in der geteilten Altstadt) nordwärts zum Grenzübergang. Auch hier genügt der Personalausweis und auf der türkischen Verlängerung der Ledra-Straße holen wir aus dem Bankomat 300,-- TRL (= ca. 100,-- € [2015]). Dann spazieren wir nordwärts zum Girne-Tor. Dort halten die Sammel-Taxis und hilfreiche Geister helfen, den richtigen Kleinbus zu finden. Ziel ist Girne an der Nordküste, Fahrzeit ca. 35 - 45 Minuten. Am großen Kreisverkehr am Eingang zur Altstadt (Rathausplatz) treffen sich diverse Bus-Linien und Taxi warten auf Fahrgäste. Hier kann man Fahrzeug und Fahrer für die Besichtigung der beiden etwas außerhalb gelegenen Sehenswürdigkeiten organisieren. Wir wurden für 120,-- TRL zur Hilarion-Burg und zum Kloster Bellapais gebracht.

• Hilarion-Burg:
"Mehrstöckige" Burgruine, höchster Punkt etwas über 300 m ü.M. beeindruckend mit dem Fels verwachsen und imposanter Blick über das Meer, ein bisschen Kondition fürs Stiegen steigen sollte man mitbringen.

• Kloster Bellapais:
Gotische Überbleibsel, schöner Park, nette Umgebung, hinfahren!

• Girne: (Kyrene, Kirinia)
Zurück beim Kreisverkehr ist man in wenigen Minuten zu Fuß in der malerischen Altstadt am Hafen, die Zitadelle mit einigen kleinen Ausstellungen kann besichtigt und auf der Mauerkrone umrundet werden und am Hafen laden Lokale zu einer Rast ein. Das Ikonenmuseum war bei unserem Besuch wegen Renovierung geschlossen.

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Lefkoşa:
türkischer Nordteil von Nikosia
Sehenswert im türkischen Teil der Stadt ist die einstmals gotische Basilika Agia Sophia, heute Selimiye-Moschee. Daneben ein Basar und in einer weiteren ehemaligen Kirche eine Galerie.
Im Büyük-Han, einer ehemaligen Karawanserei mit schönem Innenhof, kann man heute Kunsthandwerk erstehen oder typisch essen.

Nikosia:
griechischer Südteil
• Cyprus-Museum:
Außerhalb der ummauerten Altstadt, überschaubar, aber wirklich einmalige Exponate aus der zypriotischen Geschichte. Allerdings ein bisschen verstaubt und nur spärlich beschriftet.

• Leventis-Museum:
private Stiftung; Ausstellung, die in sehr modernem Rahmen die Stadtgeschichte von der ersten Besiedelung bis zur Teilung zum Thema hat. Durchgehend auch in Englisch beschriftete Ausstellungsstücke, empfehlenswert.

• Haus des Hadji Georghakis Kornesios:
Wieder hergerichtetes Haus eines wohlhabenden, einflussreichen Mannes aus dem 18. Jhdt., original eingerichtet mit allem Luxus des beginnenden 19. Jahrhunderts, nett anzuschauen.

• Erzbischöflicher Palast und Museum byzantinischer Kunst:
Achtung - sehr weitläufig, irgendwann reichen einem die endlosen Ikonenwände.

• Ledra-Observatorium:
Im 11. Stock eines Hochhauses gelegen (unten ist ein Einkaufszentrum) kann man nach allen Seiten über die Stadt schauen und auch einen Blick nach Nordzypern (u.a. auf Kasernen und Panzer) werfen.

Limassol:
und Umgebung
• Kurion:
Eine der schönsten archäologischen Stätten Zyperns!
Sehr besucherfreundlich mit recht ebenen Wegen und Stegen zwischen den freigelegten Gebäudekomplexen, die vielen Mosaike sind teilweise überdacht und können von Brücken aus bewundert werden.

• Kourion-Museum:
Im kleinen Ort gelegen, nur aus zwei Räumen mit recht übersichtlichen Artefakten, muss nicht sein, außer man hat viel Zeit ;-)

• Kolossi:
Gut erhaltene Ruine einer Johanniterburg aus dem 13. Jhdt. Man kann durch leere Räume bis hinauf auf den Turm steigen, von wo man einen netten Blick über die Obstplantagen der Umgebung hat.

• Limassol (Lemesos):
Hat nicht viel Sehenswertes zu bieten, die mittelalterliche Festung kommt am ehesten noch in Frage.
Nett war ein kleiner Spaziergang durch das türkische Viertel mit engen Gassen und ein paar hübschen Ansichten.

Paphos:
und Umgebung
• Kouklia ("Old Paphos"):
an der Küstenstraße gelegen, das einstige Aphrodite-Heiligtum.

• Petra tou Ramiou:
der Aphrodite-Felsen liegt 7 km östlich davon - also auf dem direkten Weg von Limassol nach Paphos. Vom Kiosk am Parkplatz oberhalb der Straße führt eine Treppe zu einem Tunnel unter der Straße durch zum Geröllstrand. Ist sicherer als die Kletterpartie über die Leitplanken.

• Geroskopou:
Dieser Vorort von Paphos, hat zwei nette Sehenswürdigkeiten zu bieten: Agia Paraskevi - ein seltene fünfkuppelige Kirche, eine der ältesten Zyperns;
und das sehenswerte Volkskundemuseum in einem alten Bauernhaus, wo unter anderem die Seidenraupenzucht und das einfache Landleben anschaulich gemacht werden.

• Paphos:
Der Tourismusort im Westen der Insel mit seinen archäologischen Ausgrabungen ist auf alle Fälle einen Besuch wert.
Der archäologische Park in der Nähe des Hafens beeindruckt durch seine Größe und die noch erhaltenen Mosaike. Auch das am Gelände gelegene Odeon (Rundtheater) und die Festungsruine sind sehenswert.
Wer Höhlen mag kann sich auch die Königsgräber etwas außerhalb vom Zentrum anschauen. Beeindruckend, was da in den Boden gebaut wurde.

• Polis:
Etwas nördlich von Paphos an der Bucht von Chrysochou gelegener Urlaubsort mit hübschem Ortskern und vielen Touristen.
Hat als einzige Attraktion die Bäder der Aphrodite, eine Grotte mit kleinem Teich im Wald, zu bieten.

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• Unsere Unterkünfte
waren diesmal vorab gebucht und entsprachen mehr oder weniger unseren Erwartungen.

Eleonora Hotel Apartments
55 Hermes Street
6023 Larnaka
Tel: +357 24 624400
GPS: N34,915134 E33,634303

Apartmenthotel nicht weit vom Zentrum.
Die kleinen Wohnungen haben große Balkone und einen Koch-/Ess-Bereich.
Das Frühstück kann man sich aufs Zimmer bestellen oder im eher beengten Frühstücksraum nehmen.
Im Innenhof stehen gratis Parkplätze zur Verfügung, ein kleineres Auto als unseres macht weniger Probleme ;-)

Royiatiko Hotel
27 Apollonos Street
1010 Nikosia
Tel: +357 22 445445
GPS: N35,171987 E33,360316

Business-Hotel innerhalb der Altstadtmauern, zentral gelegen
Eigener Parkplatz, gut gelegen um alle Attraktionen zu erkunden.
Pool im Innenhof, um den herum auch das Frühstück eingenommen werden kann.

Harmony Bay Hotel
74 Georgiou A' Avenue
4048 Limassol
Tel: +357 25 328081
GPS: N34,695266 E33,091561

Schönes Hotel in erster Reihe am Meer im Vorort Germasogeia.
Große Zimmer, nette Gartenanlage und Poolbereich mit Bar
Frühstücksraum etwas nüchtern, Internetzugang gegen Gebühr, viele russische Gäste

Princessa Vera Hotel Apartments
17 Tombs of the Kings Road
8045 Paphos
Tel: +357 26 600100
GPS: N34,766947 E32,410279

Schöner Hotelkomplex mit geräumigen Zimmern und mehreren Pools.
Genügend Abstand zur Straße zu den Königsgräbern, Parkplatz vorhanden.
Frühstück im Freien an den Pools.

Natura Beach Hotel and Villas
Chr. Papanikopoulos Road
8831 Polis
Tel: +357 26 323111
GPS: N35,045075 E32,432901

Wunderbares Hotel in der Bucht von Chrysochou nördlich vom Ortszentrum von Polis.
Die Anlage mit Hotelzimmern und einigen Bungalows wird ökologisch geführt und betreibt auch eigene Obstplantagen. Vor dem Hotelgebäude liegt eine weite Grasfläche und der Strand ist Nistplatz für Meeresschildkröten.
Das Hotel liegt abseits des Tourismusrummels und ist absolut ruhig. Das Richtige, um zum Abschluss einer Rundreise die Seele baumeln zu lassen.

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•Restaurants
Mal zufällig, mal auf Empfehlung aufgesucht. Hier die von uns besuchten Lokale - nur eines ist weder mit Name noch mit sonstigen Kontaktdaten in unseren Notizen verewigt. Die meisten haben eine eigene Homepage, einige nur eine Facebook-Seite, die hier nicht verlinkt ist.

Maqam al-Sultan
Agkiras 7
Phinikoudes Seafront
6026 Larnaka,
e-mail: info@maqamalsultan.com
Tel: +357 24 400665

Libanesisches Restaurant direkt an der Uferpromenade beim Kastell von Larnaka.
Wir haben die Mezze-Platte für 2 genommen und 20 Teller mit diversen kalten und warmen Vorspeisen, Dips, Gemüse, Fleisch und Fisch bekommen.
Die Speisekarte ist umfangreich und auch die Getränkeauswahl mit libanesischen Weinen ist groß. Nicht ganz billig, aber den Preis wert.
Es gibt auch eine Shisha-Ecke und Entertainment (Bauchtanz).
Geöffnet vom späten Vormittag bis in die Nacht.

Monte Carlo Restaurant
28, Piale Pasa
6026 Larnaka
Tel: +357 24 653815

Südlich des Kastells von Larnaka gelegen.
Nett hergerichtet, zyprische Standards mit viel Fisch und Meeresfrüchten. Unsere Meeresfrüchteplatte für 2 war ok, nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes.
Von Mittag bis Mitternacht geöffnet.

Takis Kebab House
7 Nikolaou Rossou Street
6021 Larnaka
e-mail: info@takiskebabhouse.com
Tel: +357 24 653756

Einfaches Grill-Lokal an einer Kreuzung in der Altstadt.
Diverse Spieße und Fleischbällchen, entweder im Fladenbrot mit Salat oder als Tellergericht mit Pommes und rohem Gemüse.
vom Frühstück bis spätabends geöffnet.

Souxou Mouxou Mantalakia
45-47 Onasagorou Street
1010 Nikosia
Tel: +357 22 666600

Nicht ganz billiges Restaurant in der Fußgängerzone von Nikosia, parallel zur Ledra-Straße.
Einige Tische vor dem Lokal, freundliche Bedienung, bestes Essen, ungewöhnliche Kreationen.
Wir wären fast ein zweites Mal hingegangen!
Nur abends geöffnet.

Sedirhan Restaurant
Büyükhan
1160 Lefkoşa,
Tel: +90 392 228 77 60

Türkisches Restaurant im Innenhof der ehemaligen Karawanserei Büyük Han in der Altstadt von Lefkoşa (türkisches Nikosia).
Rustikales Ambiente, sehr voll.
Traditionelle türkische Gericht vom Grill oder Schmorgerichte.
Tagsüber bis zum frühen Abend geöffnet.

Tavolino
35 Onasagorou Street
1010 Nikosia
e-mail: info@tavolino.com.cy
Tel: +357 70 007011


Italienisches Restaurant in der Fußgängerzone von Nikosia.
Tische im Freien, riesige Portionen, sehr gut.
Geöffnet vom späten Vormittag bis zum späten Abend.

The Garden Restaurant und Lounge Bar
Georgiou A48
Potamos Germasoyas
4048 Limassol
e-mail: info@thegardencyprus.com
Tel: +357 25 101212

Nobel eingerichtetes Restaurant in einem Zen-Garten, gehobene Kategorie.
Internationale Küchen, asiatisch ebenso, wie französisch oder Pizza.
Dezenter Service, sehr gutes Essen, entspannte Atmosphäre.
Geöffnet Mittag bis Mitternacht.

Captain's View
23 Poseidonos Ave.
8041 Káto Páphos
Tel: +357 26 221716

Meeresfrüchte- und Fischrestaurant im ersten Stock, direkt an der Uferpromenade von Paphos.
Schöner Blick über den Hafen und das Meer durch die großflächigen Panoramafenster.
Wir haben das Fisch-Mezze-Menü bestellt und erst die üblichen Dips, dann frittiertes Meeresgetier, danach Gegrilltes und zum Schluss noch ein ganzer Fisch! War alles gut und natürlich viel zu viel. Preis-Leistung hat aber gepasst.
Das Lokal hat sich im Laufe des Abends gut gefüllt.
Im Erdgeschoss ist ein dazugehöriges Bistro, zusammen ist vom Frühstück bis zum Abendessen immer geöffnet.

Porto Latchi
Latsi - Akamantos Avenue
8560 Polis Chrysochous
Tel: +357 26 321530 , +357 26 321529
E-mail: info@portolatchi.com

Nettes Restaurant direkt an der Küstenstraße beim Hafen von Latsi gelegen, vor dem Lokal der weiße Sandstrand.
Umfangreiche Karte, hauptsächlich Fisch und Meeresfrüchte, aber natürlich auch die zyprisch-griechischen Klassiker.
Mittlere bis obere Preisklasse, aber sehr gut.
Als Strandrestaurant Mittag bis spätabends geöffnet.

Chix Chox Restaurant
Griva Digeni
8820 Polis
Tel: +357 26 322366

Nettes Restaurant in der touristischen Fußgängerzone von Polis.
Essen mit allen Inselklassikern und Service sehr gut, preislich gehoben (Touristenmeile eben).
Geöffnet vom Frühstück bis spätnachts.
Archontariki
Makarios Av. 14
8820 Polis
e-mail: chrysmar@cylink.com.cy
Tel: +357 26 321328

Traditionelles, aber touristisches Restaurant im Zentrum von Polis.
Taverne mit großem, schattigem Innenhof.
Das gewählte Essen war gut, das Service freundlich, Preis-Leistung passt.
Geöffnet von Mittag bis spätabends

Old Town Restaurant
Georgiadi Kyproleondos 5
8820 Polis
e-mail: oldtownpolis@cytanet.com.cy
Tel: +357 99 632781

Eines der vielen Lokale im touristischen Zentrum von Polis.
Netter Garten, freundlicher Service, nobles Ambiente.
Das Essen war gut, allerdings fanden wir es etwas zu teuer für das Gebotene.
vom Mittag- bis Abendessen geöffnet.

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